Brevo Alternative: Wenn 'alles können' zum Problem wird

┬À 10 Min. Lesezeit

Brevo verspricht E-Mail, SMS, Chat und CRM in einem Tool. Klingt verlockend. Aber was passiert, wenn du damit wirklich verkaufen willst? Wer alles kann, kann nichts richtig gut.

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Für Coaches: Brevo ist ein Schweizer Taschenmesser. Für Coaching-Funnels brauchst du ein Skalpell – KlickTipp mit präziser Tag-basierter Automation.

Für Handwerker: Brevos Gratis-Tarif klingt verlockend, aber 300 Mails/Tag mit Logo sind unprofessionell. KlickTipp ab 30€/Monat ist die seriöse Wahl.

Für E-Commerce: Brevo berechnet nach Volumen – bei vielen E-Mails wird es teuer. KlickTipp bietet unbegrenzte E-Mails zum Festpreis.

Für Agenturen: Brevo ist breit aufgestellt, aber für Kunden mit Verkaufsfunnels ist KlickTipp die spezialisierte Empfehlung.

Einführung

Transparenz

Fakten basieren auf CSA-zertifizierten Zustellbarkeits-Benchmarks 2024, offiziellen Brevo-Preisseiten (Stand April 2026), der KlickTipp Hersteller-Dokumentation und Nutzerbewertungen auf OMR Reviews. Affiliate-Links enthalten.

Brevo (ehemals Sendinblue) verspricht E-Mail, SMS, Chat, CRM und WhatsApp in einem Tool. Wer eine Brevo Alternative sucht, hat meist einen konkreten Grund: Sobald du mit deinen E-Mails tatsächlich verkaufen willst, statt nur Newsletter zu verschicken, merkst du schnell — wer alles kann, kann nichts richtig gut.

Ohne CSA-Zertifizierung landen deine Mails bei GMX und Web.de im Spam. Ohne tag-basierte Segmentierung bekommt jeder Kontakt dieselbe Mail. Ohne native Digistore24-Anbindung baust du Workarounds, die bei jedem Launch brechen.

Hier ist der Kern-Vergleich — KlickTipp vs. Brevo:

KriteriumKlickTippBrevo
FokusE-Mail-Spezialist (DACH)All-in-One-Suite
Kontakt-SystemTags (SmartTags)Listen + Attribute
Zustellrate99,78 % (Testsieger 2024, emailtooltester)Keine CSA-Zertifizierung — Shared-IP-Risiko
CSA-ZertifizierungSeit 2016Nein
E-Mail-LimitUnbegrenzt (Flatrate)Nach Volumen (Starter: 20.000/Monat)
Digistore24Native IPN-IntegrationNur via Zapier/Make
SupportDeutsch, Telefon + tgl. Live-TrainingsTelefon erst ab Business-Tarif
Gratis-TarifNein (30 Tage Geld-zurück)Ja (300 Mails/Tag, mit Brevo-Logo)

Typisches Szenario: 2.800 Kontakte in Brevo, jeden Freitag ein Newsletter — aber die Verkaufsmails landen bei GMX im Spam-Ordner. Nicht weil dein Content schlecht ist. Sondern weil Brevo keine CSA-Zertifizierung hat und Tausende Gratis-Nutzer über dieselben IPs versenden.

Das Problem ist nicht E-Mail-Marketing. Das Problem ist das Tool.

Die versteckte Gefahr von 'Gratis'

Brevos Gratis-Tarif limitiert dich auf 300 E-Mails pro Tag. Bei 1.000 Kontakten dauert ein Newsletter-Versand über 3 Tage. Deine "Black Friday"-Mail kommt am Montag an. Und in jeder E-Mail prangt das Brevo-Logo — du machst Werbung für sie, nicht für dich.

Brevo Alternative gesucht? Warum All-in-One für Coaches oft nicht funktioniert

Brevo kommt aus Frankreich (ehemals Sendinblue) und hat 2019 den deutschen Anbieter Newsletter2Go übernommen. Das Ziel: Ein "kleines HubSpot" für KMUs werden — eine Plattform für E-Mail, SMS, Chat, CRM, WhatsApp.

Das Rebranding zu "Brevo" im Mai 2023 markierte den Abschluss dieser Transformation. Und tatsächlich: Brevo bietet 2026 E-Mail, CRM, SMS und WhatsApp Business API auf einer Plattform.

Das Problem: Breite statt Tiefe

Brevo bietet:

  • E-Mail-Marketing (Kernprodukt)
  • Sales CRM mit Pipelines und Deals
  • Conversations (Chat-Widget für Webseiten)
  • SMS-Marketing und WhatsApp Business API
  • Transaktions-E-Mails via SMTP

Für Konzerne mit Marketing-Abteilungen mag das funktionieren. Aber als Coach oder Berater brauchst du kein Tool, das sechs Dinge mittelmäßig kann. Du brauchst ein Tool, das eine Sache perfekt kann: Dir helfen, mit E-Mails zu verkaufen. Warum All-in-One-Tools oft scheitern, erkläre ich separat.

Listen vs. Tags — der entscheidende Unterschied

Brevo arbeitet primär mit Listen. Das Grundproblem erkläre ich ausführlich im Artikel über tag-basiertes E-Mail Marketing. Du hast eine Liste für "Newsletter", eine für "Kunden", eine für "Webinar-Teilnehmer". Zwar wurden Tagging-Funktionen nachgerüstet, aber diese fungieren als Attribute innerhalb von Listen — nicht als das übergeordnete Organisationsprinzip.

Was passiert, wenn Thomas sich aus der Newsletter-Liste austrägt, aber in der Webinar-Liste bleibt? Er bekommt weiter Mails. Das ist nicht nur nervig — das ist ein DSGVO-Risiko.

Das Ergebnis beim Wechsel zu einem tag-basierten System: Die richtigen Leute bekommen die richtigen Mails zum richtigen Zeitpunkt. Statt Gießkanne bekommt jeder Kontakt genau die Sequenz, die zu seinem Verhalten passt.

So funktioniert ein tag-basiertes System anders

Statt Listen gibt es SmartTags. Thomas existiert nur einmal in deiner Datenbank. Er hat Tags: "Newsletter", "Webinar-Teilnehmer", "E-Book-Download". Meldet er sich ab, wird der Newsletter-Tag entfernt. Die anderen Tags bleiben — aber er bekommt keine Mails mehr, die den Newsletter-Tag erfordern. Ein Kontakt, eine Quelle der Wahrheit.

Von der Liste zum Launch-System

Claudia Brignola macht 30.000 bis 60.000 € pro vollautomatisiertem Launch — mit KlickTipp. Ein Kontakt, beliebig viele Tags, unbegrenzte Automationen.

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Brevo Alternative für Marketing Automation: Wo Brevo an seine Grenzen stößt

Brevo hat einen Workflow-Editor. Du kannst einfache "Wenn-Dann"-Regeln bauen. Aber versuch mal, einen echten Verkaufsfunnel zu bauen — mit Verzweigungen, Tag-Logik und automatischem Käufer-Ausschluss. Was echte Marketing Automation bedeutet, zeige ich dir hier.

Konkretes Szenario: Webinar-Launch für Coaches

Du brauchst:

  • 5 Vorbereitungs-Mails, die Interesse wecken
  • Eine Launch-Sequenz mit Countdown
  • Unterschiedliche Mails je nachdem, ob jemand geklickt hat oder nicht
  • Automatisches Aussortieren von Käufern (via Digistore24-Tag)
  • Eine Nachfass-Sequenz für Nicht-Käufer

In Brevo: Mehrere separate Workflows, manuelle Listen-Zuweisungen und Zapier oder Make als Brücke zu Digistore24. Fällt die Zapier-Verbindung aus, stoppt dein Funnel — mitten im Launch.

In KlickTipp: Ein einziger Campaign-Flow. Tags steuern alles automatisch. Wer über Digistore24 kauft, bekommt den Tag "Kunde" via nativer IPN-Integration — ohne Mittelsmann. Die Nachfass-Sequenz startet automatisch für alle ohne "Kunde"-Tag.

Die "Warte auf Tag"-Funktion

Eine Funktion, die für Launches Gold wert ist: Der Prozess hält an, bis der Kontakt einen bestimmten Tag (z. B. "Webinar besucht") erhält. Passiert das nicht innerhalb eines definierten Zeitraums, zweigt der Prozess automatisch in einen "Reminder senden"-Pfad ab.

Bei Brevo gibt es diese tag-basierte Wartelogik nicht. Du müsstest Zeitverzögerungen schätzen und mit Filtern arbeiten — unpräzise und fehleranfällig.

Volumen-Falle: Warum Brevo bei Launches zum Problem wird

Brevo berechnet nach E-Mail-Volumen. Das klingt fair — du zahlst nur, was du sendest. Aber rechne nach:

Ein typischer Launch-Zyklus für Coaches:

  • 5 Vorbereitungs-Mails an 3.000 Kontakte = 15.000 E-Mails
  • 3 Launch-Mails = 9.000 E-Mails
  • 5 Nachfass-Mails an Nicht-Käufer (2.800) = 14.000 E-Mails
  • 3 Onboarding-Mails an Käufer (200) = 600 E-Mails
  • Summe: 38.600 E-Mails in 2 Wochen

Brevos Starter-Tarif enthält 20.000 E-Mails pro Monat. Ein einziger Launch sprengt das Budget. Nachkauf nötig.

KlickTipp? Unbegrenzte E-Mails zum Festpreis. Ob du 5.000 oder 50.000 E-Mails im Monat sendest — ab 30 €/Monat (Standard) bleibt der Preis gleich. Für Launch-intensive Coaches ist das der Unterschied zwischen planbaren Kosten und bösen Überraschungen.

Wo Brevo fair punktet: Der kostenlose Plan mit 300 Mails pro Tag ist für absolute Einsteiger ein echtes Argument. Auch die integrierten Transaktionsmails (Bestellbestätigungen, Versandinfos) über dieselbe Plattform sind ein Vorteil. Für E-Commerce mit Shopify oder WooCommerce hat Brevo die stärkere native Anbindung.

Die versteckte Bremse

Brevos Gratis-Tarif limitiert auf 300 E-Mails pro Tag. Bei einem Launch mit 3.000 Kontakten dauert ein einzelner Newsletter-Versand über 10 Tage. Dein "Nur noch heute!"-Angebot kommt nächste Woche an.

Zustellbarkeit: CSA-Zertifizierung vs. Shared-IP-Risiko

Ein schöner Newsletter bringt nichts, wenn er bei GMX oder Web.de im Spam-Ordner landet. Warum die Zustellrate der wichtigste KPI ist, erkläre ich separat. Hier der entscheidende Punkt:

Was CSA-Zertifizierung bedeutet

Die Certified Senders Alliance (CSA) ist ein Whitelist-Projekt von eco-Verband und DDV. E-Mail-Provider wie GMX, Web.de, T-Online und Freenet prüfen eingehende Mails gegen diese Whitelist. Wer CSA-zertifiziert ist, wird bevorzugt zugestellt — direkt in den Posteingang.

KlickTipp ist seit 2016 CSA-zertifiziert. Brevo ist es nicht.

Im DACH-Raum nutzen über 30 Millionen Menschen GMX und Web.de als E-Mail-Provider. Ohne CSA-Zertifizierung riskierst du, dass ein erheblicher Teil deiner Mails dort im Spam landet — egal wie gut dein Betreff oder deine E-Mail-Authentifizierung (SPF/DKIM/DMARC) ist.

Das Shared-IP-Problem von Freemium-Modellen

Brevo hat ein Freemium-Modell. Tausende Hobby-Nutzer, Anfänger und ja, auch Spammer versenden über dieselben Shared IPs wie du. Wenn einer dieser Nutzer Spam verschickt, sinkt die IP-Reputation — und deine legitimen Mails landen im Spam.

Brevo schützt sich dagegen mit strikten Algorithmen. Neue Accounts werden oft sofort gesperrt ("Account under review"), wenn die erste Kampagne hohe Bounceraten aufweist.

Zustellbarkeits-Vorteil durch Einstiegshürde

Kein Gratis-Modell = keine Spammer auf deinen IPs. Die Einstiegshürde von 30 €/Monat sorgt dafür, dass sich ernsthafte Unternehmer sammeln. Ergebnis: Testsieger 2024 für beste E-Mail-Zustellbarkeit (emailtooltester) mit 99,78 % Zustellrate. CSA-zertifiziert seit 2016, SuretyMail-zertifiziert seit 2016.

Die wahren Kosten: Warum 'Gratis' teuer werden kann

Brevo wirbt mit "Kostenlos starten". Aber rechnen wir die tatsächlichen Kosten durch — inklusive der versteckten.

Die Digistore24-Frage

Für Coaches und Infoprodukt-Verkäufer entscheidend: Die native Digistore24 Integration zu Zahlungsanbietern.

Bei KlickTipp ist die IPN-Anbindung an Digistore24 und Copecart nativ implementiert. Ein Kauf erzeugt sofort den richtigen Tag. Bei Rückgabe wird der Tag entzogen. Bei Ratenausfall startet automatisch eine Mahn-Sequenz — alles ohne Drittanbieter.

Bei Brevo? Die native Tiefe fehlt. Viele Nutzer greifen auf Zapier oder Make zurück, um Copecart oder Digistore24 anzubinden. Das bedeutet:

  • Zusätzliche monatliche Kosten für den Middleware-Dienst
  • Erhöhte Fehleranfälligkeit (fällt die Verbindung aus, stoppt dein Funnel)
  • Datenschutz-Fragen (Daten fließen über US-Server)

Kostenvergleich: Brevo vs. KlickTipp

Brevos Gratis-Tarif:

  • 300 E-Mails pro Tag (bei 1.000 Kontakten = 3+ Tage für einen Newsletter)
  • Brevo-Logo in jeder Mail
  • Eingeschränkte Automation
  • Kein Telefon-Support

Brevos Starter-Tarif:

  • Volumenbasiert: Mehr E-Mails = mehr Kosten
  • Logoentfernung kostet extra
  • Begrenzte Automations-Funktionen
  • Kein Telefon-Support

KlickTipp Standard (30 €/Monat):

  • Unbegrenzte E-Mails (Flatrate)
  • Bis 2.500 Kontakte (Premium 50 €/Monat bis 5.000, Deluxe 70 €/Monat bis 7.500)
  • Vollständiger Campaign-Builder
  • Deutscher Telefon-Support (Mo–Fr 8–12 + 13–17 Uhr)
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie

Die Frage ist nicht: "Kann ich mir 30 €/Monat leisten?"

Die Frage ist: "Was kostet mich eine Verkaufsmail im Spam-Ordner?"

Wenn dein durchschnittlicher Kundenwert bei 500 € liegt, kostet dich eine einzige verlorene Verkaufsmail mehr als ein ganzes Jahr KlickTipp.

Support, der wirklich hilft

Deutscher Telefon-Support. Tägliche Live-Trainings. 4,9/5 Sterne bei über 2.300 Bewertungen (ProvenExpert + Google).

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Support: Der unterschätzte Erfolgsfaktor

Es ist 21 Uhr. Morgen ist dein Launch. Und dein Funnel hat ein Problem.

Bei Brevo: Du schreibst ein Support-Ticket und hoffst auf eine Antwort. Telefon-Support gibt es bei Brevo erst in den höheren Tarifen. Dein Launch wartet nicht.

Bei KlickTipp: Du rufst an. Auf Deutsch. +49 30 340 604 765, Mo–Fr 8–12 und 13–17 Uhr. Jemand hilft dir. Problem gelöst.

Der Telefon-Support ist ein echter Vorteil — gerade wenn der Launch in zwei Stunden startet und etwas nicht funktioniert. Allerdings ist er auf Geschäftszeiten begrenzt (Mo–Fr 8–12 + 13–17 Uhr), und die Einarbeitungszeit ins Tool ist höher als bei Brevo. Das Interface ist funktional, aber nicht so modern wie bei Brevo oder Mailchimp.

Fazit: Brevo oder KlickTipp — wann welches Tool?

Bleib bei Brevo, wenn du ein kleines Budget hast, Transaktionsmails brauchst (Bestellbestätigungen, Versandinfos) oder primär E-Commerce mit Shopify/WooCommerce betreibst. Der kostenlose Plan ist für den Einstieg attraktiv.

Wechsel zu KlickTipp, wenn du als Coach, Berater, Selbstständiger oder Infoprodukt-Verkäufer im DACH-Raum arbeitest und mit E-Mails verkaufen willst: 99,78 % Zustellrate (Testsieger 2024, emailtooltester), CSA-zertifiziert seit 2016, tag-basierte Automation, native Digistore24-Integration, deutsche Server. Ab 30 €/Monat mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Auch einen Blick wert: CleverReach als Alternative (deutscher Support, kostenloser Plan bis 250 Kontakte), ActiveCampaign als Alternative (starkes CRM, E-Commerce-Integrationen) oder Mailchimp als Alternative (breite Drittanbieter-Integration). Vergleich: Newsletter Tool Vergleich.

5 echte Brevo Alternativen im Vergleich

Brevo ist nicht das richtige Tool? Hier sind drei Alternativen, die je nach Anforderung besser passen.

KlickTipp: Die Empfehlung für automatisiertes Verkaufen

Der DACH-Spezialist ersetzt Brevos All-in-One-Ansatz durch fokussiertes E-Mail-Marketing mit tag-basierter Segmentierung. Statt Listen und Attribute arbeitet das System mit SmartTags – jeder Kontakt existiert genau einmal in der ContactCloud. Die native Digistore24-Integration macht Zapier-Workarounds überflüssig, und die CSA-Zertifizierung sorgt für Zustellraten, die Brevo nicht erreicht.

Staerke: 99,78% Zustellrate (Testsieger 2024), tag-basierte Automation, deutsche Server

Schwaeche: Kein kostenloser Tarif (Einstieg ab 30€/Monat), Lernkurve beim Automation-Builder, Interface funktional aber nicht so modern wie Brevo/Mailchimp, kein integrierter Chat oder SMS

Ideal für: Coaches, Berater und Infoprodukt-Verkaeufer im DACH-Raum

Preis: Ab 30 Euro/Monat (Standard) — alle Tarife im KlickTipp Kosten-Guide

KlickTipp ansehen

Rapidmail: Der Design-Newsletter-Spezialist

Rapidmail ist ein deutscher Anbieter mit dem besten visuellen E-Mail-Editor am Markt. CSA-zertifiziert wie KlickTipp, dazu ein flexibles Pay-per-Send-Modell für Wenigversender. Wer vor allem optisch ansprechende Newsletter verschicken will – ohne komplexe Automationen – ist hier richtig. Was beim Newsletter gestalten wirklich zählt, zeigt der separate Guide.

Staerke: Bester visueller Editor, CSA-zertifiziert, Pay-per-Send-Modell

Schwaeche: Keine Tags, begrenzte Automation, nicht für komplexe Funnels geeignet

Ideal für: Design-Newsletter, Wenigversender, Event-Einladungen

Preis: Pay-per-Send ab 16 Euro oder Flatrate ab 9 Euro/Monat

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CleverReach: Der deutsche Einsteiger-Klassiker

CleverReach bietet einen kostenlosen Plan bis 250 Kontakte und deutschen Telefonsupport. Die Bedienung ist einfacher als bei Brevo, der Fokus liegt klar auf E-Mail-Marketing statt Omnichannel. Fuer den schnellen Start ohne Budget ist CleverReach eine ehrliche Wahl.

Staerke: Deutscher Support, kostenloser Plan, einfache Bedienung

Schwaeche: Listenbasiert wie Brevo, nur 1 Automation im Basic-Tarif

Ideal für: Einsteiger, Vereine und kleine Teams mit kleinem Budget

Preis: Kostenlos bis 250 Kontakte, danach ab 15 Euro/Monat

CleverReach ansehen

GetResponse: Webinar + E-Mail in einem Tool

GetResponse kombiniert E-Mail-Marketing mit einer nativen Webinar-Funktion — etwas, das Brevo nicht bietet. Der Conversion Funnel baut komplette Verkaufsprozesse inklusive Landing Pages und Zahlungsabwicklung. EU-Server in Polen, KI-E-Mail-Generator und ein kostenloser Plan bis 500 Kontakte runden das Paket ab. Die GetResponse-Alternative im Detail.

Stärke: Webinar-Integration, Conversion Funnels, KI-Content-Generator

Schwäche: Keine CSA-Zertifizierung, kein deutscher Telefonsupport

Ideal für: Online-Unternehmer mit Webinar-Strategie

Preis: Kostenlos bis 500 Kontakte, ab 13,10 Euro/Monat (1.000 Kontakte)

ActiveCampaign: Für internationale Teams mit CRM-Bedarf

Wenn du Brevos All-in-One-Ansatz magst, aber mehr Automation-Tiefe brauchst: ActiveCampaign bietet das stärkste integrierte CRM unter den E-Mail-Tools. Sales-Pipelines, Deal-Tracking und Predictive Sending sind echte Stärken — allerdings auf Englisch und mit US-Servern (Cloud Act). Für internationale Teams mit Vertriebsfokus eine Option, für DACH-Unternehmer mit DSGVO-Priorität weniger geeignet. Mehr im ActiveCampaign-Alternative-Vergleich.

Stärke: Bestes integriertes CRM, 930+ App-Integrationen, Predictive Sending

Schwäche: US-Server (Cloud Act), englisches Interface, komplex für Einsteiger

Ideal für: Internationale Teams mit dediziertem Vertrieb

Preis: Ab 19 USD/Monat (Starter, 1.000 Kontakte)

Von Brevo wechseln: Die Migrations-Checkliste

Der Umstieg von Brevo klingt aufwändig — ist aber in 60 Minuten erledigt. Hier die Schritt-für-Schritt-Checkliste:

Vor dem Wechsel:

  • [ ] Kontakte als CSV exportieren (Brevo → Kontakte → Exportieren → Alle Kontakte)
  • [ ] Bestehende Automationen dokumentieren (Screenshot oder Notizen der Wenn-Dann-Logik)
  • [ ] Aktive Formulare auf der Website identifizieren (welche Seiten haben Brevo-Formulare?)
  • [ ] Transaktionsmails prüfen: Nutzt du Brevos SMTP-API für Bestellbestätigungen? Falls ja: Separater Umzug nötig

Beim Wechsel:

  • [ ] Neues Tool einrichten (KlickTipp: 15 Min., CleverReach: 10 Min.)
  • [ ] CSV importieren und Felder zuordnen (E-Mail, Vorname, Tags)
  • [ ] Double-Opt-In nachholen — Bestätigungs-E-Mail an alle Kontakte senden
  • [ ] Automationen im neuen Tool nachbauen (bei tag-basierten Tools: einfacher als in Brevo)
  • [ ] Formulare auf der Website austauschen

Nach dem Wechsel:

  • [ ] Brevo-Account NICHT sofort löschen — 30 Tage parallel laufen lassen
  • [ ] Zustellrate im neuen Tool nach 2 Wochen prüfen
  • [ ] Brevo-Formulare und -Tracking-Code von der Website entfernen
  • [ ] Brevo-Account kündigen

Zeitaufwand

Erfahrungsgemäss dauert eine Brevo-Migration 30-60 Minuten für die technische Umstellung. Die grösste Zeitinvestition ist das Nachbauen komplexer Automationen — bei einem tag-basierten System wie KlickTipp oft einfacher als im Original, weil keine Listen-Duplikate-Logik nötig ist.

Häufige Fragen

Was ist besser für Coaches — KlickTipp oder Brevo?

Für Coaches und Berater im DACH-Raum ist KlickTipp die bessere Wahl. Der Grund: Tag-basierte Segmentierung ermöglicht personalisierte Verkaufssequenzen, die sich an das Verhalten deiner Kontakte anpassen. Mit nativer Digistore24-Integration und 99,78 % Zustellrate (Testsieger 2024, emailtooltester) ist KlickTipp für automatisiertes Verkaufen gebaut. Brevo punktet bei Transaktionsmails und E-Commerce — nicht bei Coaching-Funnels.

Ist KlickTipp teurer als Brevo?

Brevo hat einen kostenlosen Tarif (max. 300 Mails/Tag, mit Brevo-Logo). KlickTipp startet ab 30 €/Monat, bietet dafür unbegrenzte E-Mails (Flatrate) und volle Marketing Automation. Die Rechnung: Ein einziger verlorener Kunde durch Spam-Ordner kostet oft mehr als ein ganzes Jahr KlickTipp.

Kann ich von Brevo zu KlickTipp wechseln?

Ja. Du exportierst deine Kontakte als CSV aus Brevo und importierst sie in KlickTipp. Ab dem Deluxe-Tarif (70 €/Monat) gibt es einen kostenlosen Umzugsservice. 30 Tage Geld-zurück-Garantie reduziert das Risiko.

Welches Tool hat die bessere Zustellbarkeit?

KlickTipp ist Testsieger 2024 für beste E-Mail-Zustellbarkeit (emailtooltester) mit 99,78 %. Der Schlüssel: CSA-Zertifizierung seit 2016. Das ist ein Whitelist-Projekt, das bevorzugte Zustellung bei GMX, Web.de und T-Online sichert. Brevo hat keine CSA-Zertifizierung und nutzt ein Shared-IP-Modell, das durch Freemium-Nutzer belastet wird.

Bietet Brevo deutschen Support?

Brevo hat ein Berliner Büro, aber Telefon-Support ist erst in höheren Tarifen verfügbar. KlickTipp bietet deutschen Telefon-Support in allen Tarifen (+49 30 340 604 765, Mo–Fr 8–12 + 13–17 Uhr) plus tägliche Live-Trainings.

Was ist aus Newsletter2Go geworden?

Newsletter2Go wurde 2019 von Sendinblue (heute Brevo) übernommen. Die Migration auf die Brevo-Plattform ist abgeschlossen. Wer einen rein deutschen Newsletter-Anbieter sucht, findet Alternativen wie KlickTipp oder CleverReach.

Simon Haenel

Simon Haenel

Informatiker EFZ · Systemtechnik

Informatiker EFZ (Systemtechnik) mit IT-Praxis in Verkehrsleittechnik, Managed Services und Firewall-Hardening. Analysiert E-Mail-Marketing-Tools aus der technischen Perspektive — Zustellarchitektur, Serverstandort, DSGVO-Infrastruktur.

Verifiziert gegen Primärquellen
Fakten geprüft

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