CleverReach Alternative: Zwei deutsche Tools – zwei verschiedene Welten

Beide kommen aus Deutschland. Beide versprechen DSGVO-Konformität. Beide haben deutschen Support. Auf dem Papier sehen sie gleich aus. Aber unter der Haube trennt sich Newsletter-Versand von Marketing, das verkauft.

· 10 Min. Lesezeit
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Für Coaches: CleverReach ist ein Newsletter-Tool. Für Coaching-Funnels mit Digistore24-Anbindung brauchst du echte Automation – und die bietet KlickTipp.

Für Handwerker: CleverReach ist deutsch und günstig – aber für mehr als einen monatlichen Newsletter lohnt sich der Wechsel zu KlickTipp.

Für E-Commerce: CleverReachs Listen-System führt zu Dubletten. KlickTipp's Tag-System: Ein Kontakt, unbegrenzte Segmentierung, keine Mehrkosten.

Für Agenturen: Beide deutsch und DSGVO-konform. Aber für Kunden mit Verkaufsfunnels ist KlickTipp die bessere Empfehlung.

Transparenz

Alle Fakten wurden redaktionell geprüft auf Basis der offiziellen KlickTipp Hersteller-Dokumentation sowie öffentlich zugänglicher Quellen zu CleverReach (Stand Februar 2026).

Drei Listen. 47 Kontakte doppelt. Ein Newsletter an "alle" – aber 12 Empfänger hatten das Angebot schon gekauft. Wer einmal im Listen-Chaos von CleverReach steckte, kennt das Gefühl: Das Tool arbeitet gegen dich, nicht für dich.

Der fundamentale Unterschied: CleverReach denkt in Listen. KlickTipp denkt in Tags. Und diese Architektur-Entscheidung bestimmt, ob du in einem Jahr immer noch im Content-Hamsterrad rennst – oder ob dein E-Mail-System für dich arbeitet.

KriteriumKlickTippCleverReach
Kontakt-SystemTags (SmartTags)Listen
DSGVO-konformJa (EU-Server)Ja (Deutschland)
Digistore24-IntegrationNativ (PayTags)Via API/IPN
Zustellrate99,78% (Testsieger 2024)Keine offizielle Zahl
Einstiegspreis30€/Monat0€ (bis 250 Kontakte)
SupportDeutsch, Telefon + LiveDeutsch, Telefon

Thomas ist Tischler aus Hamburg mit einer Nebentätigkeit als Coaching-Mentor. 60-Stunden-Wochen, ständig Content produzieren, trotzdem stagnierender Umsatz. Er probierte CleverReach, weil es günstig war und deutsch.

Nach drei Monaten merkte er: Er ertrank in Listen. Eine Liste für Newsletter-Abonnenten. Eine für Webinar-Teilnehmer. Eine für Interessenten. Eine für Kunden. Wenn jemand in mehreren Listen war, zahlte er doppelt – und wusste trotzdem nicht, wer welche E-Mail bekommen sollte.

"Ich wollte allen Webinar-Teilnehmern schreiben, die noch nicht gekauft haben", erzählte er. "Bei CleverReach? Unmöglich ohne Exportieren, Excel-Tabellen und manuelles Sortieren. Ich hab mehr Zeit mit dem Tool verbracht als mit meinen Kunden."

Er wechselte zu KlickTipp. Heute sagt er: "Ich schreibe der richtigen Person zur richtigen Zeit – automatisch. Mein Tool weiß, wer was angeklickt hat, wer was gekauft hat, wer wann zuletzt aktiv war. Ich muss nicht mehr raten."

Die unbequeme Wahrheit über Listen

Deine Social-Media-Follower sind Mieter in Mark Zuckerbergs Wohnung. Eine E-Mail-Liste? Das ist Eigentum. Aber eine schlecht organisierte Liste ist wie ein Aktenschrank ohne Beschriftung – du findest nichts, wenn du es brauchst.

CleverReach Alternative im Vergleich: Listen vs. Tags

Hier entscheidet sich, ob dein E-Mail-Marketing professionell funktioniert oder im Chaos versinkt. (Eine ausführliche Erklärung findest du im Guide zu tag-basiertem E-Mail-Marketing.)

CleverReach: Das Listen-Problem

CleverReach basiert historisch und architektonisch auf dem Konzept der "Empfängerliste". Du erstellst verschiedene Listen für verschiedene Zwecke: "Newsletter", "Kunden", "Webinar-Teilnehmer".

Das Problem: Wenn ein Kontakt sowohl Kunde als auch Newsletter-Abonnent ist, existiert er oft physisch oder logisch zweimal im System. Aktualisiert der Nutzer seine E-Mail-Adresse in Liste A, wird dies nicht zwangsläufig in Liste B synchronisiert.

Was passiert, wenn Thomas sich aus der Newsletter-Liste austrägt, aber in der Webinar-Liste bleibt? Er bekommt weiter Mails. Das ist nicht nur nervig – das ist ein DSGVO-Risiko.

KlickTipp: Die Tag-Revolution

Bei KlickTipp gibt es keine Listen. Es gibt nur einen einzigen, zentralen Pool: die sogenannte "ContactCloud". Thomas existiert genau einmal im System. Sein Status, seine Interessen und seine Historie werden durch Tags definiert: "Kunde", "Webinar-Teilnehmer", "Newsletter-Abo".

Du willst allen Webinar-Teilnehmern schreiben, die noch NICHT gekauft haben? Bei KlickTipp: Ein Filter, drei Sekunden. Bei CleverReach: Export, Excel, Re-Import.

Das Konzept der SmartTags geht noch weiter: KlickTipp taggt Kontakte vollautomatisch basierend auf ihrem Verhalten. "E-Mail geöffnet", "Link geklickt", "Interesse an Coaching". Bei CleverReach müsste dafür eine komplexe Automation erstellt werden.

Was das in der Praxis bedeutet

[Ralf Schmitz](https://www.klicktipp.com/de/erfahrungen/?a=191242) generiert 82% seiner Einnahmen über E-Mail-Marketing – seit über 10 Jahren. Das funktioniert nur mit Präzision. Tags ermöglichen diese Präzision. Listen nicht.

Von Listen zu Tags wechseln

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Automation: Newsletter-Versand vs. Verkaufsprozess

Der Unterschied zeigt sich am deutlichsten bei der Automation. (Was echte Marketing Automation ausmacht, erkläre ich im separaten Guide.)

Szenario A (CleverReach mit THEA): Du schreibst einen Newsletter. Klickst auf "Senden". Die E-Mail geht an alle. Fertig. THEA, der Automation-Builder von CleverReach, ist visuell ansprechend – aber im Lite- und Basic-Tarif auf eine einzige Automation beschränkt. Eine Willkommens-Sequenz ODER eine Geburtstags-Mail. Nicht beides. Für unbegrenzte Automationen brauchst du den Pro-Tarif (ab 98€/Monat bei 7.500 Kontakten).

Szenario B (KlickTipp mit Marketing Cockpit): Jemand trägt sich für deinen Lead-Magneten ein. Automatisch bekommt er eine Willkommens-Serie. Nach Tag 3 klickt er auf den Link zu deinem Coaching-Angebot – aber kauft nicht. Das System erkennt das, wartet 2 Tage, schickt ein alternatives Angebot. Er kauft? Sofort startet die Onboarding-Sequenz. Alles ohne, dass du einen Finger rührst.

Kritisch für Coaches: Die Digistore24-Anbindung

Hier wird der Unterschied geschäftskritisch:

AnforderungKlickTippCleverReach
Kauf erkanntPayTag automatisch gesetztListen-Import oder API-Workaround
Storno erkanntTag-Entzug automatischManuell oder via Zapier
Ratenzahlung geplatztPayTag "Payment Missed"Nicht nativ abgebildet
Käufer aus Werbesequenz entfernenAutomatisch durch TagListen-Verschiebung nötig

Bei KlickTipp wird Digistore24 als Zahlungsanbieter direkt verknüpft. Bei Kauf wird automatisch der Tag "Kunde_Produkt_X" vergeben, bei Storno wieder entzogen – mehr dazu im Digistore24-Integrations-Guide. CleverReach erfordert für ähnliche Szenarien oft Zapier (zusätzliche Kosten, Fehleranfälligkeit) oder komplexe IPN-Konfigurationen.

Die versteckten Kosten von Workarounds

Zapier kostet ab einer gewissen Menge an "Tasks" Geld (oft 20-50€/Monat zusätzlich). Und wenn die Zapier-API ausfällt, stoppt dein gesamter Funnel. Bei KlickTipp läuft alles direkt – ohne Mittelsmann.

Was die Zahlen wirklich sagen

Ja, CleverReach ist günstiger im Einstieg. Der kostenlose Tarif "Lite" lockt: bis 250 Kontakte, 1.000 Mails im Monat.

Aber lass uns ehrlich rechnen:

KontakteKlickTippCleverReach BasicCleverReach Pro
1.00030€ (Standard)20€ (1 Automation!)n/a
2.50030€ (Standard)35€ (1 Automation!)n/a
5.00050€ (Premium)60€ (1 Automation!)n/a
7.50070€ (Deluxe)– (max. 5.000)98€
10.00070€ (Deluxe, 7.500)120€

Stand: Februar 2026. CleverReach Basic: max. 5.000 Kontakte, nur 1 Automation, kein A/B-Test. Pro: unbegrenzte Automationen, aber teurer. KlickTipp: Alle Features in jedem Tarif.

Der Kipppunkt liegt bei etwa 2.500 Kontakten – und das Bild verschiebt sich noch stärker, wenn du mehr als eine Automation brauchst. Im Basic-Tarif (die günstigere Option) bekommst du nur eine einzige THEA-Automation. Für Willkommen + Launch + Nachfass brauchst du Pro – und dann ist KlickTipp bei jeder Kontaktmenge günstiger.

Aber hier ist die Zahl, die wirklich zählt:

Ein Kursersteller machte 370.000€ mit 3.000 KlickTipp-Kontakten. Das sind über 120€ pro Kontakt. Der Unterschied? Er wusste genau, wer welches Video gesehen hatte, wer auf welchen Link geklickt hatte, wer kurz vor dem Kauf stand. Kein Raten, kein Gießkannenprinzip.

Bei diesem ROI ist die Frage nicht "Spart mir CleverReach 15€ im Monat?" – die Frage ist "Was kostet mich das falsche Tool an verpassten Verkäufen?"

Zahlen statt Bauchgefühl

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CleverReach THEA vs. KlickTipp Marketing Cockpit

Der Automatisierungs-Vergleich im Detail – denn hier trennt sich Newsletter von Verkaufsmaschine:

CleverReach THEA:

THEA (Tracking, Handling, Engagement, Automation) ist visuell ansprechend und für lineare Abläufe intuitiv. Du ziehst Blöcke auf eine Arbeitsfläche und verbindest sie.

Die Einschränkungen 2026:

  • Lite & Basic: Nur 1 Automation – du musst dich entscheiden: Willkommen ODER Geburtstag ODER Follow-up
  • Kein A/B-Testing in Lite und Basic (erst ab Pro)
  • Basic: Max. 1 Empfängerliste mit maximal 10 Datenfeldern
  • Mehrstufige Verzweigungen ("Hat geklickt UND nicht gekauft ABER Webinar besucht") erst ab Pro
  • Wartebedingungen auf externe Events (Digistore24-Kauf, Calendly-Termin) kaum abbildbar
  • Parallele Kampagnen, die sich gegenseitig beeinflussen sollen, sind systembedingt schwierig

KlickTipp Marketing Cockpit:

Das Marketing Cockpit arbeitet statusbasiert statt linear. Ein Kontakt "steht" nicht an einer Stelle im Flow – er HAT Tags, die seinen aktuellen Status beschreiben. Das bedeutet: Mehrere Automationen können gleichzeitig auf denselben Kontakt reagieren, ohne sich in die Quere zu kommen.

Konkretes Beispiel: Thomas kauft Produkt A (Tag "Kunde_A"). Gleichzeitig ist er in der Willkommens-Sequenz für Produkt B. Bei CleverReach müsste er aus Flow A raus und in Flow B rein. Bei KlickTipp? Beide laufen parallel – der "Kunde_A"-Tag sorgt dafür, dass er in Sequenz B keine Werbung mehr für Produkt A bekommt.

Der Unterschied in einer Zahl: Sven Hansen generierte 370.000€ mit nur 3.000 Kontakten. Das funktioniert nur mit Automationen, die auf Verhalten reagieren – nicht mit Timern, die nach 3 Tagen die nächste Mail schicken.

Ehrliche Empfehlung: Welches Tool für wen?

CleverReach passt zu dir, wenn...

  • Du einen Verein oder ein Hobby-Projekt betreibst
  • Du nur alle paar Wochen einen Newsletter an alle schickst
  • Du unter 250 Kontakte bleibst (kostenloser Tarif)
  • E-Mail für dich ein Nebenkanal ist, kein Verkaufsinstrument
  • Du kein Geld mit deiner E-Mail-Liste verdienen willst

KlickTipp passt zu dir, wenn...

  • Du Coach, Berater, Trainer oder Dienstleister bist
  • Du von Social-Media-Abhängigkeit wegwillst
  • Du Verkaufsprozesse automatisieren möchtest
  • Du Digistore24 oder Copecart nutzt
  • Du jeden Kontakt gezielt ansprechen willst (nicht Gießkanne)
  • Du skalieren willst, ohne mehr zu arbeiten

Die ehrliche Frage: Bist du Selbstständiger, der von seinem Business leben will? Oder betreibst du ein Hobby, das kein Geld verdienen muss?

Wenn du 50+ Stunden pro Woche arbeitest und das Gefühl hast, im Hamsterrad zu rennen – dann ist CleverReach das falsche Werkzeug. Es hält dich da, wo du bist.

KlickTipp ist für Menschen gebaut, die raus wollen. Die ein System wollen, das für sie arbeitet.

Was die Erfolgreichen gemeinsam haben

Dirk Kreuter, Hermann Scherer, Alex Fischer – sie alle nutzen KlickTipp. Hermann Scherer wurde damit 4x Focus-Wachstums-Champion. Nicht weil es das billigste Tool ist – weil es das Tool ist, das Ergebnisse liefert.

Fazit: Newsletter-Tool oder Umsatz-Maschine?

CleverReach ist ein gutes Tool – für das, wofür es gebaut wurde: einfache Newsletter an alle.

Aber wenn du dein Business transformieren willst – wenn du aufhören willst, Zeit gegen Geld zu tauschen – dann ist KlickTipp die Investition, die sich auszahlt.

Die harten Fakten: 99,78% Zustellrate, Testsieger 2024, 4,9/5 Sterne bei über 2.000 Bewertungen, CSA-zertifiziert seit 2016, 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Thomas, der Tischler aus Hamburg, hat den Wechsel nicht bereut. Er arbeitet 40 Stunden statt 60. Sein Umsatz ist gestiegen. Sein System arbeitet für ihn.

Der Unterschied war nicht, dass er "mehr E-Mails geschickt" hat. Der Unterschied war, dass er aufgehört hat, Newsletter zu versenden – und angefangen hat, Verkaufsprozesse zu automatisieren.

Bereit für den Unterschied?

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Simon Haenel

Simon Haenel

Informatiker & KI-Enthusiast

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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Ist KlickTipp besser als CleverReach?

Für Selbstständige und Coaches, die mit E-Mail-Marketing Umsatz machen wollen: ja. KlickTipp bietet das flexiblere Tag-System für präzise Segmentierung, native Digistore24-Integration und stärkere Automation (Testsieger 2024). CleverReach ist solide für Vereine oder Hobby-Projekte, die nur ab und zu einen Newsletter versenden.

Was kostet KlickTipp im Vergleich zu CleverReach?

CleverReach startet kostenlos (max. 250 Kontakte), Basic ab 15€/Monat, Pro ab 18€/Monat. KlickTipp Standard kostet 30€/Monat (bis 2.500 Kontakte), Premium 50€ (bis 5.000), Deluxe 70€ (bis 7.500). Der Haken: CleverReach Basic hat nur 1 Automation und kein A/B-Testing. Für volle Features brauchst du Pro – und da ist KlickTipp ab 2.500 Kontakten günstiger.

Welches Tool hat die besseren Automationen?

KlickTipp, und zwar deutlich. Das Marketing Cockpit ermöglicht komplexe Sales Funnels mit Verzweigungen, Wartebedingungen auf externe Events und Tag-basierte Logik. CleverReachs THEA ist intuitiv für lineare Abläufe, aber für Webinar-Funnels und Launch-Sequenzen oft zu begrenzt.

Kann ich von CleverReach zu KlickTipp wechseln?

Ja, und viele tun es. Du exportierst deine Kontakte aus CleverReach als CSV und importierst sie in KlickTipp. Ab dem Deluxe-Tarif (70€/Monat) übernimmt KlickTipp den Umzug kostenlos für dich. Der Wechsel ist die perfekte Gelegenheit, von Listen auf Tags umzusteigen.

Welches Tool hat bessere Digistore24-Integration?

KlickTipp, eindeutig. Die native PayTag-Anbindung erkennt automatisch Käufe, Stornos, Ratenzahlungsausfälle und vergibt/entzieht Tags in Echtzeit. CleverReach erfordert für ähnliche Szenarien oft Zapier-Workarounds, was zusätzliche Kosten und Fehlerquellen bedeutet.

Für wen ist CleverReach die bessere Wahl?

CleverReach passt zu Vereinen, Hobby-Projekten oder Firmen, die nur einmal im Monat einen Newsletter an alle schicken. Wenn du unter 250 Kontakte bleibst und keine Verkaufsautomation brauchst, ist der kostenlose Tarif fair. Sobald du mit E-Mail-Marketing Geld verdienen willst, stößt du an die Grenzen.