CleverReach Preise 2026: Alle Tarife im ehrlichen Check

· Aktualisiert: · 12 Min. Lesezeit

CleverReach kostet 2026 zwischen 0 € im Lite-Tarif und 499 € pro Monat im Enterprise-Einstieg. Basic startet bei 15 €, Pro bei 18 €. Jahreszahlung spart 10 %. Premium-Support kostet zusätzlich 22,95 €/Monat. Design-Tests kosten 5 €, Barrierefreiheits-Tests 3 € pro Test.

Der wichtigste Punkt: CleverReach ist kein pauschales „15-Euro-Tool“. Die Preise hängen an Empfängerzahl, Tarif und Zusatzoptionen. Bei 500 Empfängern wirkt CleverReach sehr günstig. Bei 5.000 Empfängern, Pro-Funktionen und Premium-Support sieht die Rechnung anders aus. Dieser Guide zeigt dir die aktuellen CleverReach Preise, typische Kostenfallen und wann ein Vergleich mit KlickTipp oder Rapidmail sinnvoll wird.

Transparenz & Datenstand

Preise geprüft auf der offiziellen CleverReach Preisseite am 10.05.2026. Alle Beträge sind Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt. Affiliate-Links sind gekennzeichnet und laufen über /go/.

CleverReach Tarife 2026: die aktuelle Preislogik

Die offizielle Preisseite zeigt aktuell vier Haupttarife: Lite, Basic, Pro und Enterprise. Ältere Vergleiche sprechen teilweise noch von Essential, Professional oder Flex. Das ist genau die Verwirrung, die bei „CleverReach Preise“ entsteht: Tarifnamen ändern sich, alte Tabellen bleiben im Netz.

TarifMonatlich abJährlich rechnerisch abEmpfänger-/Mail-LimitMail-LimitHauptfeatures
Lite0 €0 €250 Empfänger1.000 E-Mails/MonatDrag-and-Drop-Editor, Vorlagen, 1 Automation, Basis-Reporting
Basic15 €13,50 €bis 5.000 Empfängerunbegrenztwerbefreier Newsletter, KI-Content-Generator, unbegrenzte Formulare, erweiterte Statistiken
Pro18 €16,20 €bis 150.000 EmpfängerunbegrenztA/B-Testing, zeitgesteuerter Versand, unbegrenzte Empfängerlisten, unbegrenzte Automationen, Heatmap
Enterprise499 €449,10 €unbegrenzte Empfängerab 250.000 E-Mails/MonatSLA, Premium-Support inklusive, Tests inklusive, dedizierte IP auf Anfrage

Die Preise in der Tabelle sind Einstiegspreise. Basic und Pro steigen mit deiner Empfängerzahl. Enterprise wird über E-Mail-Kontingente gerechnet. Die Jahrespreise sind keine monatlich kündbaren Tarife, sondern rechnerische Monatswerte bei jährlicher Vorauszahlung.

Entscheidung

Welcher CleverReach-Tarif ist der nächste sinnvolle Schritt?

Die Tarifwahl ist keine reine Preisfrage. Entscheidend sind Empfängerzahl, Versandfrequenz, Pro-Funktionen, Supportbedarf und ob du später in ein Tag-System wechseln musst.

Günstiger Start
Lite 0 Euro bis 250 Kontakte
Wachstumspunkt
Basic bis 5.000 Kontakte
Kostenhebel
Support und Tests separat rechnen

Geeignet für

  • +Du verschickst einfache Newsletter und brauchst einen günstigen DACH-Einstieg.
  • +Du willst erst mit Lite oder Basic messen, bevor du in komplexere Automation investierst.

Nicht geeignet für

  • -Du brauchst Käuferlogik, Digistore24-Anbindung, tagbasierte Funnels oder mehrere Automationen.
  • -Du vergleichst nur den Tarifpreis und ignorierst Support, Tests, Jahresbindung und Arbeitszeit.

Die Tabellen im Artikel trennen Einstiegspreise, Basic-/Pro-Staffeln, Add-ons und Use Cases. Der Anbieter-CTA folgt erst nach dieser Kostenlogik.

CleverReach-Tarife offiziell prüfen Affiliate-Link; prüfe vor Buchung Staffel, MwSt., Supportbedarf und Zahlungsintervall.

Preisstaffel: was Basic und Pro bei 500 bis 10.000 Kontakten kosten

Für kleine Listen ist Basic meistens der relevante Tarif. Pro wird interessant, sobald du A/B-Tests, unbegrenzte Automationen, Heatmaps oder mehr Listenfreiheit brauchst.

Basic-Staffel bis 5.000 Empfänger

EmpfängerMonatlichJährlich rechnerischErsparnis/Jahr
50015 €13,50 €18 €
1.00020 €18 €24 €
2.50035 €31,50 €42 €
5.00060 €54 €72 €

Basic endet laut offizieller FAQ bei 5.000 Adressen. Wenn du darüber kommst oder Pro-Funktionen brauchst, reicht Basic nicht mehr.

Pro-Staffel für professionelle Kampagnen

EmpfängerMonatlichJährlich rechnerischErsparnis/Jahr
50018 €16,20 €21,60 €
1.00024 €21,60 €28,80 €
2.50042 €37,80 €50,40 €
5.00072 €64,80 €86,40 €
10.000120 €108 €144 €
25.000240 €216 €288 €
50.000480 €432 €576 €

Der Sprung ist wichtig: 5.000 Empfänger kosten im alten Artikel noch rund 65 €. Offiziell stehen aktuell 72 € monatlich im Pro-Tarif. Genau deshalb sollten Preisartikel regelmäßig validiert werden.

Warum alte CleverReach Preisangaben widersprechen

Wenn du mehrere Treffer zu „CleverReach Preise“ öffnest, siehst du schnell widersprüchliche alte und neue Tarifnamen. Das ist kein Detailfehler, sondern ein echtes Rechercheproblem. Preisartikel altern schnell, weil Anbieter Tarifnamen, Staffeln, Rabatte und Testangebote ändern.

Für diese Seite gilt deshalb eine harte Regel: Offizielle Preisseite schlägt Sekundärquelle. Wenn CleverReach aktuell Lite, Basic, Pro und Enterprise ausweist, verwende ich diese Namen. Wenn ein anderer Vergleich noch ältere Bezeichnungen nennt, kann die Seite inhaltlich trotzdem hilfreich sein, aber bei den Tarifdaten ist sie wahrscheinlich veraltet oder bezieht sich auf ein altes Modell.

Das betrifft auch Aussagen über deutlich höhere Ersparnisse bei Jahreszahlung. Aktuell zeigt die offizielle Preisseite in den Tarifdaten 10 % Jahresrabatt. Deshalb rechne ich hier mit 10 %, nicht mit alten Rabattwerten. Genau dieser Abgleich ist der eigentliche Mehrwert einer Preis-Seite: weniger Marketing-Sprache, mehr überprüfbare Zahlen und weniger Tarif-Nebel.

Welcher CleverReach Tarif passt zu welchem Use Case?

Lite: für Tests, kleine Listen und Vereine

Lite ist der richtige Tarif, wenn du E-Mail-Marketing noch validierst. 250 Empfänger und 1.000 E-Mails pro Monat reichen für einen Mini-Newsletter, eine kleine Vereinsliste oder einen ersten Leadmagneten. Der Tarif ist aber keine Wachstumsstrategie. Sobald du wöchentlich sendest, Automationen ausbaust oder mehrere Segmente testest, stößt du an Grenzen.

Basic: für einfache Newsletter mit sauberer Liste

Basic ist der pragmatische Haupttarif für kleine Unternehmen. Du bekommst unbegrenzten Versand pro Monat, werbefreie Newsletter und bessere Statistiken. Das passt für Handwerker, lokale Dienstleister, Coaches mit einfachem Monatsnewsletter oder Vereine, die professioneller auftreten wollen. Basic wird schwächer, wenn du systematisch optimieren willst, weil A/B-Testing und Heatmap erst in Pro stecken.

Pro: für Optimierung, Automationen und wachsende Teams

Pro ist nicht einfach „Basic etwas teurer“. Pro ist der Tarif, wenn du Newsletter aktiv als Performance-Kanal nutzt. A/B-Testing, zeitgesteuerter Versand, unbegrenzte Automationen und Heatmap-Auswertung sind die Funktionen, mit denen du Kampagnen verbesserst. Wenn dein Newsletter Umsatz bringt, kann Pro sinnvoll sein. Wenn du nur einmal im Monat News verschickst, kaufst du wahrscheinlich zu viel Tool.

Enterprise: für Volumen, SLA und Supportbedarf

Enterprise beginnt bei 499 € und richtet sich nicht an typische Selbstständige. Relevant wird der Tarif bei sehr hohem Versandvolumen, mehreren Teams, SLA-Anforderungen, dedizierter IP oder wenn Premium-Support und Tests inklusive sein sollen. Für normale Newsletter-Projekte ist Enterprise Overkill. Für größere Organisationen kann es günstiger sein als ein Flickenteppich aus Tool, Support, Zustellberatung und Agenturarbeit.

Jahreszahlung vs. Monatszahlung: Beispiel mit 5.000 Kontakten

CleverReach nennt auf der offiziellen Preisseite 10 % Rabatt bei jährlicher Zahlung. Das ist weniger spektakulär als manche alte Vergleichstabelle suggeriert, aber sauber kalkulierbar.

SzenarioMonatstarifJahreszahlung rechnerischKosten/JahrErsparnis
Basic 5.000 Kontakte monatlich60 €720 €
Basic 5.000 Kontakte jährlich54 €648 €72 €
Pro 5.000 Kontakte monatlich72 €864 €
Pro 5.000 Kontakte jährlich64,80 €777,60 €86,40 €

Die Jahreszahlung lohnt sich, wenn du sicher bei CleverReach bleibst. Wenn du innerhalb der nächsten Monate einen Tool-Wechsel planst, ist monatlich kündbar oft rationaler. 72 € Ersparnis bringen wenig, wenn du sechs Monate später in ein Tag-System migrierst und parallel zwei Tools bezahlst.

Netto, brutto und echte Monatskosten

Alle CleverReach-Preise richten sich laut offizieller Seite an Unternehmer und werden netto angegeben. Für deutsche Unternehmen kommen 19 % MwSt. dazu, sofern du nicht anders abrechnest. Aus 60 € Basic werden also 71,40 € brutto, aus 72 € Pro werden 85,68 € brutto und aus 94,95 € Pro plus Premium-Support werden 112,99 € brutto.

Für die Tool-Entscheidung solltest du trotzdem netto vergleichen, weil die meisten B2B-Tools netto ausweisen. Für deine Liquiditätsplanung ist brutto aber relevant: Der Betrag geht vom Konto ab. Gerade bei kleinen Selbstständigen ist das der Unterschied zwischen „klingt nach 72 €“ und „kostet real fast 86 € im Monat“.

Rechne außerdem nicht nur den Tarif. Rechne Domain-Setup, mögliche Design-Tests, Supportbedarf und deine eigene Arbeitszeit. Eine Stunde manuelles Segmentieren pro Monat kostet mehr als viele Tarifunterschiede. Wenn du Listengrößen und Versandvolumen erst durchspielen willst, nutze den Newsletter-Kosten-Rechner vor dem Tarifwechsel.

Prepaid oder Flex: existiert das noch?

Kurz: Ein Prepaid-Tarif existiert laut CleverReach-FAQ weiterhin. Die offizielle Preisseite beschreibt ihn als einmaliges E-Mail-Kontingent ohne feste Vertragslaufzeit und ohne automatische Verlängerung. In der sichtbaren Tarif-Tabelle werden aber keine konkreten Prepaid-Preise oder Flex-Staffeln angezeigt.

Das ist wichtig für die Praxis. Wenn du selten verschickst — zum Beispiel vier Vereinsmails pro Jahr oder zwei saisonale Aktionen — kann Prepaid sinnvoll sein. Du kaufst dann ein Kontingent, statt monatlich für eine Flatrate zu zahlen. Wenn du monatlich oder wöchentlich sendest, ist Basic oder Pro meistens planbarer.

Meine Empfehlung: Behandle Flex/Prepaid nicht als Standardtarif, solange du die konkrete Staffel nicht im CleverReach-Account oder beim Support siehst. Für eine öffentliche Kostenplanung sind Lite, Basic, Pro und Enterprise verlässlicher. Für seltenen Versand lohnt außerdem ein Blick auf Rapidmail, weil Rapidmail stärker als pragmatische Versandlösung wahrgenommen wird.

Nächster Schritt

Selten versenden? Rapidmail prüfen

Wenn du nur gelegentlich Newsletter verschickst, ist ein Pay-per-Send-orientiertes Setup oft entspannter als ein monatliches Flatrate-Abo.

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Premium-Support und Add-ons: die versteckten Kosten

CleverReach schreibt „ohne versteckte Kosten“, und formal stimmt das: Die Zusatzoptionen stehen auf der Preisseite. Versteckt sind sie eher deshalb, weil viele Nutzer nur den Tarifpreis vergleichen.

ZusatzoptionPreisWann relevant?
Premium-Support22,95 €/Monatwenn du Ticket- und Telefon-Support mit bevorzugter Bearbeitung brauchst
Design- und Spam-Test5 € pro Testwenn du Darstellung und Spamfilter vor dem Versand testen willst
Barrierefreiheits-Test3 € pro Testwenn du E-Mails auf Barrierefreiheit prüfen willst

Premium-Support ist der größte Hebel. Bei Basic 1.000 Kontakten kostet der Tarif 20 € monatlich. Mit Premium-Support bist du bei 42,95 € netto. Bei Pro 5.000 Kontakten steigt die Rechnung von 72 € auf 94,95 €. Enterprise enthält Premium-Support bereits.

Das ist kein unfairer Preis, aber du musst ihn einrechnen. Wenn du Support nur selten brauchst, bleib beim normalen Support. Wenn E-Mail ein geschäftskritischer Kanal ist, kann Premium-Support sinnvoll sein. Dann solltest du aber nicht mehr nur Tarifpreise vergleichen, sondern Gesamtkosten inklusive Support, Tests und Arbeitszeit.

Kostenbeispiele: 250, 1.000 und 5.000 Kontakte

250 Kontakte: Lite reicht oft

Bei 250 Empfängern kostet CleverReach 0 €. Du bekommst 1.000 E-Mails pro Monat, eine Automation und Basis-Reporting. Für Tests, kleine Vereine oder einen frischen Newsletter ist das okay. Die Grenze ist schnell erreicht: Ein wöchentlicher Newsletter an 250 Kontakte verbraucht ungefähr 1.000 Mails pro Monat. Zusätzliche Willkommensmails oder Segmentversand passen dann kaum noch hinein.

Empfehlung: Starte mit Lite, wenn du wirklich klein bist. Wechsle erst, wenn du das Limit praktisch erreichst oder werbefreien Versand brauchst.

1.000 Kontakte: Basic ist meist der faire Einstieg

Bei 1.000 Empfängern kostet Basic 20 € monatlich oder rechnerisch 18 € bei Jahreszahlung. Pro kostet 24 € monatlich oder 21,60 € jährlich. Der Unterschied ist klein, aber funktional relevant: Basic ist für einfache Newsletter. Pro lohnt sich, wenn A/B-Testing, unbegrenzte Automationen oder Heatmap-Auswertung wichtig sind.

Empfehlung: Basic, wenn du regelmäßig Newsletter sendest und keine Optimierungsfeatures brauchst. Pro, wenn Betreffzeilen-Tests und Automationen Umsatzhebel sind.

5.000 Kontakte: jetzt wird die Tool-Frage ernst

Bei 5.000 Empfängern kostet Basic 60 € monatlich. Pro kostet 72 € monatlich. Mit Premium-Support liegst du bei 82,95 € beziehungsweise 94,95 €. Das ist der Punkt, an dem du nicht mehr nur fragst: „Was kostet CleverReach?“ Sondern: „Ist CleverReach für meinen Prozess noch das richtige Modell?“

Wenn du einfache Newsletter verschickst, kann Basic weiterhin passen. Wenn du Funnels, Käufer-Ausschlüsse, Digistore24 oder tagbasierte Segmentierung brauchst, solltest du CleverReach Alternativen prüfen. Preis ist dann nicht mehr der einzige Faktor. Listenlogik, Automationstiefe und Fehlervermeidung zählen stärker.

CleverReach vs. KlickTipp vs. Rapidmail: wann ist was günstiger?

CleverReach ist bei kleinen Listen stark, weil Lite kostenlos ist und Basic günstig startet. KlickTipp startet höher, wird aber interessant, wenn Tags, Verkaufssequenzen und Kontakte ohne Listen-Duplikate wichtiger werden. Rapidmail ist attraktiv, wenn Design-Newsletter und seltener Versand im Vordergrund stehen.

SituationCleverReachKlickTippRapidmail
Unter 250 Kontaktesehr stark, Lite kostenlosmeist zu frühmöglich, aber selten nötig
1.000 einfache Newsletter-KontakteBasic günstignur bei Automation sinnvollgut bei designlastigem Versand
5.000 Kontakte mit Pro-Funktionen72 € Proprüfen, wenn Tags/Funnel wichtig sindprüfen, wenn seltene Kampagnen reichen
Käuferlogik und Digistore24nicht idealstarknicht der Hauptfokus
Selten versendenFlatrate kann unnötig seinmeist zu vieloft passend

Realtalk: CleverReach ist nicht automatisch zu teuer. Für einfache Newsletter ist es fair. Teuer wird es, wenn du Pro-Funktionen, Support und komplexe Segmentierung brauchst, aber weiterhin in Listen denkst. Dann zahlst du nicht nur Geld, sondern auch Kontrollaufwand.

Nächster Schritt

Tag-System statt Listen-Kosten

Wenn deine Kosten durch Listen-Duplikate, Käufer-Ausschlüsse oder manuelle Segmentierung entstehen, löst ein Tag-System oft das eigentliche Problem.

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Versteckte Kosten durch Listen und inaktive Kontakte

Ein Preisvergleich nach Kontaktzahl wirkt sauber, ist aber nur so sauber wie deine Datenbank. Wenn mehrere Listen dieselben Menschen enthalten, wird deine Kostenrechnung unscharf. Entscheidend ist, ob CleverReach Kontakte über Listen hinweg in deinem konkreten Setup dedupliziert oder ob du durch Listenstruktur unnötige Empfängerstände erzeugst. Vor einem Upgrade solltest du deshalb immer Empfänger exportieren, Duplikate prüfen und inaktive Kontakte bereinigen.

Inaktive Kontakte sind doppelt teuer: Sie kosten Tarifplatz und drücken Zustellbarkeit. Wenn 1.000 von 5.000 Kontakten seit Monaten nicht öffnen oder klicken, bezahlst du für Reichweite, die praktisch nicht existiert. Eine Reaktivierungskampagne vor dem Upgrade kann günstiger sein als der nächsthöhere Tarif.

Tarif wechseln in CleverReach: so gehst du vor

  1. Empfängerzahl prüfen: Wie viele aktive Kontakte brauchst du wirklich?
  2. Versandfrequenz prüfen: Wie oft sendest du pro Monat?
  3. Featurebedarf klären: Brauchst du A/B-Tests, Heatmaps oder unbegrenzte Automationen?
  4. Add-ons einrechnen: Premium-Support und Tests separat kalkulieren.
  5. Monat vs. Jahr entscheiden: Jahreszahlung nur wählen, wenn du sicher bleibst.
  6. Alternative prüfen: Ab 5.000 Kontakten oder Funnel-Logik immer mit KlickTipp und Rapidmail vergleichen.

Der größte Fehler ist ein Upgrade aus Gewohnheit. Wenn du Basic nur deshalb verlässt, weil du ein Feature einmal testen willst, kann ein Monat Pro reichen. Wenn du dauerhaft komplexe Automationen brauchst, ist der Tool-Vergleich sinnvoller als der nächste Tarifklick.

Ein sauberer Upgrade-Check spart hier mehr als Rabattjagd. Schreibe vor dem Wechsel auf: aktueller Tarif, Empfängerzahl, aktive Empfänger, Versandfrequenz, benötigte Pro-Funktionen, Supportbedarf und geplante Laufzeit. Wenn du diese sechs Werte kennst, ist die Entscheidung meistens klar. Wenn nicht, kaufst du ein Gefühl — und Gefühle sind schlechte Tarifberater. Besonders bei Newsletter-Tools wirkt ein Upgrade harmlos, weil der Monatsbetrag klein aussieht. Auf zwölf Monate plus MwSt., Support und Arbeitszeit ist es aber eine echte Systementscheidung. Darum: erst rechnen, dann buchen, dann nach drei Monaten erneut prüfen, bevor Wachstum unbemerkt zur wirklich teuren unnötigen dauerhaften Kostenfalle wird.

Fazit: CleverReach Preise sind fair, aber nicht pauschal günstig

CleverReach ist 2026 preislich stark für einfache Newsletter: Lite kostenlos, Basic ab 15 €, deutsche Infrastruktur und klare Tariflogik. Für kleine Listen ist das schwer zu schlagen. Die echte Rechnung beginnt bei Wachstum: Pro-Funktionen, 5.000+ Kontakte, Premium-Support und Add-ons erhöhen die Kosten schnell.

Wenn du nur Newsletter verschickst, bleib pragmatisch bei CleverReach. Wenn du verkaufen, segmentieren, Käufer ausschließen oder Digistore24-Prozesse automatisieren willst, ist ein Vergleich mit KlickTipp Kosten und der CleverReach Alternative sinnvoll. Preis ist dann nicht alles — Kontaktlogik ist der Hebel.

Nächster Schritt

CleverReach Tarife offiziell prüfen

Prüfe vor der Buchung immer die aktuelle Staffel im offiziellen Tarifrechner. Tarifnamen und Preisstufen ändern sich — alte Vergleichstabellen sind oft veraltet.

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Häufige Fragen zu CleverReach Preisen

Was kostet CleverReach 2026?

CleverReach kostet 0 € im Lite-Tarif, Basic startet bei 15 € monatlich, Pro bei 18 € monatlich und Enterprise bei 499 € monatlich. Die Preise steigen mit Empfängerzahl beziehungsweise E-Mail-Kontingent. Alle Preise sind netto zzgl. MwSt. Für die Einordnung gegen andere Anbieter hilft der Newsletter-Tool-Vergleich.

Wie wechsle ich den CleverReach Tarif?

Prüfe zuerst Empfängerzahl, Versandfrequenz und benötigte Funktionen. Danach kannst du im CleverReach-Konto den passenden Tarif wählen. Monatsverträge laufen laut offizieller FAQ jeweils einen Monat und verlängern sich automatisch, Jahresverträge laufen ein Jahr. Wenn du wegen Automationen oder Tag-Logik wechselst, prüfe zusätzlich die CleverReach-Alternativen.

Werden inaktive Kontakte bei CleverReach berechnet?

CleverReach rechnet Basic und Pro nach Empfängerzahl ab. Deshalb solltest du inaktive Kontakte vor einem Upgrade bereinigen oder reaktivieren. Sonst zahlst du für Kontakte, die kaum noch öffnen oder klicken. Praktisch wird das mit einer Reaktivierungskampagne vor dem Tarifwechsel.

Gibt es Studenten-, Vereins- oder Non-Profit-Rabatt?

CleverReach nennt auf der offiziellen Preisseite Rabattmöglichkeiten für Non-Profit-Organisationen. Konkrete Rabatte stehen dort nicht öffentlich. Vereine oder gemeinnützige Organisationen sollten den Support direkt anfragen und parallel prüfen, ob der Gratis-Einstieg für Newsletter im Verein bereits reicht.

Was kostet der Wechsel von CleverReach zu einem anderen Tool?

Die Tool-Kosten hängen vom Zielsystem ab. Der Arbeitsaufwand liegt oft bei zwei bis drei Stunden: Kontakte exportieren, Listen zu Tags mappen, Formulare austauschen, Datenschutzerklärung anpassen und einige Tage parallel kontrollieren. Vergleiche vor dem Wechsel die Zielsysteme im Newsletter-Tool-Vergleich und rechne bei Automation auch KlickTipp Kosten durch.

Simon Haenel

Simon Haenel

Informatiker EFZ · Systemtechnik

Informatiker EFZ (Systemtechnik) mit IT-Praxis in Verkehrsleittechnik, Managed Services und Firewall-Hardening. Analysiert E-Mail-Marketing-Tools aus der technischen Perspektive — Zustellarchitektur, Serverstandort, DSGVO-Infrastruktur.

Verifiziert gegen Primärquellen
Fakten geprüft