E-Mail Marketing für MSPs: Schluss mit Empfehlungs-Roulette
'Wir leben von Empfehlungen.' Das höre ich oft von MSPs. Und dann frage ich: Was passiert, wenn dein bester Empfehlungskunde aufhört zu empfehlen? Wenn der Konjunkturknick kommt? Dann stehst du da. Ohne Plan B. Ohne eigenen Kanal. Ohne Kontrolle.
Für Coaches: IT-Dienstleister zeigen: B2B per E-Mail verkaufen geht – auch ohne Kaltakquise.
Für Handwerksbetriebe: MSPs pflegen Bestandskunden per E-Mail. Für Wartungsverträge funktioniert das genauso.
Für E-Commerce: B2B-E-Commerce? MSPs zeigen wie man Geschäftskunden per E-Mail bindet.
Für Agenturen: IT-Dienstleister als Kunden? Versteh ihre Welt – und verkauf ihnen E-Mail-Automation.
Einführung
Transparenz
Fakten redaktionell geprüft auf Basis der offiziellen KlickTipp Hersteller-Dokumentation.
"Wir leben von Empfehlungen. Funktioniert doch."
Das höre ich oft von MSPs. Und dann frage ich: Was passiert, wenn dein bester Empfehlungskunde aufhört zu empfehlen? Wenn der Konjunkturknick kommt? Wenn ein Mitbewerber mit aggressiven Google-Ads in deinen Markt drängt?
Dann stehst du da. Ohne Plan B. Ohne eigenen Kanal. Ohne Kontrolle.
Die Wahrheit ist: Empfehlungen sind fantastisch – solange sie kommen. Aber du hast keinen Einfluss darauf, WANN sie kommen. Oder OB sie kommen. Das ist Glück, kein Geschäftsmodell.
IT-Entscheider in mittelständischen Unternehmen treffen keine spontanen Kaufentscheidungen. Sie recherchieren. Sie vergleichen. Sie prüfen. Und wenn sie sich dann entscheiden, wählen sie den Anbieter, der ihnen in den letzten Monaten immer wieder gezeigt hat: "Wir verstehen deine Probleme. Wir haben Lösungen."
Dieser Anbieter kannst du sein. Mit einem Kanal, den du kontrollierst. Mit einer Liste von Menschen, die dir ERLAUBT haben, sie zu kontaktieren.
Mit E-Mail Marketing.
Die 3 häufigsten Fehler von MSPs beim E-Mail Marketing
1. Fehler: Nur technische Themen
"Unser neues RMM-Tool unterstützt jetzt API-Integration mit REST-Endpoints für..."
STOP.
Dein Zielkunde – der Geschäftsführer eines 50-Personen-Unternehmens – versteht das nicht. Und noch wichtiger: Es interessiert ihn nicht.
Was ihn interessiert: Dass seine IT läuft. Dass er sich nicht um IT kümmern muss. Dass er keine bösen Überraschungen bekommt.
Schreibe über Business-Nutzen, nicht über technische Features.
2. Fehler: Zu selten senden
"Ich will ja nicht nerven."
Das Ergebnis: Alle 3 Monate eine E-Mail. Und wenn dann eine kommt, haben die Empfänger vergessen, wer du bist. Die Öffnungsrate sinkt. Die Abmelderate steigt.
Wer nur alle 3 Monate schreibt, baut keine Beziehung auf. Du bist dann der Fremde, der plötzlich wieder auftaucht.
Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Lieber jede Woche eine kurze, hilfreiche E-Mail als alle 3 Monate ein Roman.
3. Fehler: Jede E-Mail ist ein Pitch
Das andere Extrem: Jede E-Mail endet mit "Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch!"
Das funktioniert nicht. Menschen melden sich ab. Oder schlimmer: Sie lesen gar nicht mehr.
E-Mail Marketing ist wie eine Beziehung. Du würdest beim ersten Date auch nicht um die Hand anhalten. Erst Vertrauen aufbauen. Dann anbieten.
Professionelles E-Mail Marketing für MSPs
Tag-basiertes System für präzise Segmentierung: Security-Interessenten bekommen Security-Content. Cloud-Interessenten bekommen Cloud-Content. Deutsche Server, DSGVO-konform, Testsieger 2024 für Zustellbarkeit. Ab 30€/Monat.
* Affiliate-Link – für dich entstehen keine Mehrkosten.
Der nächste Schritt
Du hast zwei Optionen:
Option A: Weitermachen wie bisher. Auf Empfehlungen warten. Hoffen, dass LinkedIn funktioniert. Vielleicht mal "irgendwann" einen Newsletter starten.
Option B: Heute anfangen. Einen einfachen Lead-Magneten erstellen. Ein Tool einrichten. Eine Willkommens-Sequenz schreiben.
Die meisten MSPs wählen Option A. Weil es einfacher ist. Weil es keinen Aufwand erfordert.
Und genau deshalb ist Option B dein Wettbewerbsvorteil. Weil deine Mitbewerber es nicht machen.
In 6 Monaten kannst du eine Liste von 200, 500, 1000 IT-Entscheidern haben, die regelmäßig von dir hören. Die dich als Experten kennen. Die an DICH denken, wenn sie einen neuen IT-Dienstleister brauchen.
Oder du kannst in 6 Monaten immer noch auf die nächste Empfehlung warten.
Die Entscheidung liegt bei dir.
Häufige Fragen
Wie viele E-Mails pro Monat sind zu viel für IT-Entscheider?
Wöchentlich oder alle zwei Wochen ist der Sweet Spot. IT-Entscheider sind beschäftigt, aber sie schätzen regelmäßige, relevante Informationen. Wichtig: Jede E-Mail muss Mehrwert liefern. Dann ist "zu viel" kein Problem.
Welche Inhalte interessieren IT-Entscheider wirklich?
Security-Alerts und Compliance-Updates haben die höchste Öffnungsrate. Gefolgt von konkreten Praxis-Tipps und Fallstudien. Reine Produktwerbung interessiert niemanden – schreibe über Lösungen für ihre Probleme, nicht über deine Services.
Wie messe ich den Erfolg meines MSP-Newsletters?
Primäre Kennzahlen sind Öffnungsrate (Ziel: 25-35%), Klickrate (Ziel: 3-5%) und Conversion zu Anfragen. Langfristig wichtiger: Wie viele deiner neuen Kunden kamen ursprünglich über den Newsletter? Das ist die wahre ROI-Messung.
Brauche ich Double-Opt-In für meinen Newsletter?
In der DACH-Region: Ja. Double-Opt-In ist der rechtssichere Standard nach DSGVO. Der Kontakt muss aktiv bestätigen, dass er E-Mails erhalten möchte. Bonus: Die Qualität deiner Liste ist höher, weil nur echte Interessenten bestätigen.
Was kostet ein professionelles Newsletter-System für MSPs?
Ab ca. 30€/Monat für ein professionelles Tool mit Automation, Tagging und DSGVO-konformen Servern. Der ROI: Ein einziger Neukunde über den Newsletter deckt die Kosten für Jahre. Günstigere Tools (oder Freemium) sparen am falschen Ende – Zustellbarkeit und Support sind bei MSPs kritisch.
Kann ich meinen bestehenden Kundenstamm einfach anschreiben?
Nur mit expliziter Einwilligung. Bestehende Kunden darfst du zu ähnlichen Produkten informieren (Bestandskundenausnahme), aber für einen echten Newsletter brauchst du deren Zustimmung. Am besten beim nächsten Kontakt persönlich fragen und Double-Opt-In nutzen.
Simon Haenel
Informatiker & KI-Enthusiast
Informatiker aus Leidenschaft. Auf dieser Seite nutze ich KI, um komplexe Themen verständlich aufzubereiten – recherchiert, strukturiert und auf den Punkt gebracht.