E-Mail Marketing für Steuerberater: Schluss mit teuren Rundschreiben

500 Mandanten per Post informieren: 1.750€. Per E-Mail: unter 50€. Als Steuerberater hast du Pflicht-Kommunikation – Fristen, Gesetzesänderungen, Bescheide. Die Frage ist nicht ob, sondern wie effizient du das erledigst.

· 10 Min. Lesezeit
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Für Coaches & Berater: Steuerberater zeigen, wie Pflicht-Kommunikation zum Kundenbindungs-Tool wird. Funktioniert auch für deine regelmäßigen Klienten-Updates.

Für Handwerksbetriebe: Steuerberater automatisieren Fristenerinnerungen. Du kannst das Gleiche mit Wartungsterminen machen.

Für E-Commerce: Mandanten-Segmentierung nach Typ? Funktioniert auch für Kundengruppen in deinem Shop.

Für Agenturen: Steuerberater als Kunden? Hier verstehst du ihre Anforderungen an DSGVO und §203 StGB.

Einführung

Transparenz

Fakten redaktionell geprüft auf Basis der offiziellen KlickTipp Hersteller-Dokumentation. Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Steuerrecht ändert sich jährlich. Neue Gesetze, neue Fristen, neue Pflichten. Und du als Steuerberater bist derjenige, der 200, 500 oder 1.000 Mandanten darüber informieren muss.

Wie machst du das heute? Rundschreiben per Post? 3,50€ Porto pro Brief, bei 500 Mandanten macht das 1.750€ – für EINE Aussendung. Oder du rufst an. 500 Telefonate. Drei Wochen Arbeit für deine Assistenz.

E-Mail Marketing für Steuerberater ist die Lösung, die diese Kosten auf unter 50€ pro Monat senkt – und gleichzeitig mehr Mandanten erreicht als beide Methoden zusammen.

Aber es geht nicht nur ums Geld. Es geht um etwas, das Steuerberater selten aussprechen: Mandantenbindung. 68% aller Steuerberaterwechsel passieren nicht wegen schlechter Arbeit. Sondern weil der Mandant das Gefühl hat, nur einmal im Jahr zur Steuererklärung "hinzitiert" zu werden. Keine Kommunikation dazwischen. Keine Wertschätzung. Keine Beziehung.

Das ändert sich heute.

Warum E-Mail Marketing für Steuerberater anders funktioniert als für andere Branchen

Steuerberater haben einen entscheidenden Vorteil, den sie unterschätzen: Pflicht-Kommunikation.

Du MUSST deine Mandanten über Gesetzesänderungen informieren. Du MUSST Fristen kommunizieren. Du MUSST Bescheide erläutern. Das ist keine optionale Marketing-Maßnahme – das ist Berufspflicht.

Die Frage ist nur: Machst du das manuell, teuer und unzuverlässig? Oder einmal automatisiert – und dann für jeden Mandanten, jedes Jahr, pünktlich und fehlerfrei?

KommunikationswegKosten/500 MandantenZustellrateZeitaufwand
Postversand1.750€ pro Aussendung~95%2-3 Tage
Telefon~2.500€ (Personalkosten)~60% (Erreichbarkeit)2-3 Wochen
E-Mail (automatisiert)~50€/Monat (Flatrate)99%+ (bei richtigem Tool)Einmalig 2-3 Stunden

Michael Pauli (WOWING GmbH) spart laut eigener Aussage 120.000€ jährlich durch automatisierte Kommunikation. Bei einer Steuerkanzlei mit 500+ Mandanten liegen die Einsparungen ähnlich hoch – allein durch wegfallende Portokosten und Personalstunden.

Mandantenkommunikation modernisieren

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5 Praxis-Anwendungen, die jede Kanzlei sofort umsetzen kann

1. Steuertermin-Erinnerungen automatisieren

Jedes Jahr die gleichen Fristen: Einkommensteuer-Vorauszahlung, Umsatzsteuer-Voranmeldung, Gewerbesteuer. Deine Mandanten vergessen sie – und du bekommst den Stress.

So funktioniert's:

  • Mandant wird beim Onboarding getaggt: "Gewerbetreibend", "Freiberufler", "GmbH-GF"
  • Das System sendet automatisch die relevanten Fristenerinnerungen
  • GmbH-Geschäftsführer bekommen andere Fristen als Freiberufler
  • Zwei Wochen vorher: Erinnerung. Eine Woche vorher: Nachfassen. Am Tag: Letzte Warnung.

Du schreibst diese E-Mails EINMAL. Sie laufen dann jedes Jahr automatisch – für jeden neuen Mandanten, ab dem Tag seiner Aufnahme.

2. Gesetzesänderungen kommunizieren

Grundsteuerreform. Inflationsausgleichsprämie. Wachstumschancengesetz. Jedes Quartal gibt es Änderungen, die deine Mandanten betreffen.

Statt 500 Briefe: Eine E-Mail, segmentiert nach Mandantentyp. Gewerbetreibende bekommen die Änderungen zur Gewerbesteuer. Arbeitnehmer die zur Pendlerpauschale. Vermieter die zur Abschreibung.

Das ist kein Spam – das ist Service. Und es positioniert dich als Kanzlei, die mitdenkt.

3. Mandanten-Onboarding systematisieren

Neuer Mandant? Statt Papierberge: Eine automatische Willkommens-Sequenz.

  • Tag 0: Willkommen + Vollmacht + Datenschutzerklärung (digital)
  • Tag 2: "Welche Unterlagen brauchen wir?" (Checkliste nach Mandantentyp)
  • Tag 5: Vorstellung des Kanzlei-Teams + Ansprechpartner
  • Tag 10: "Haben Sie noch Fragen?" + Termin-Buchung

Deine Assistenz spart pro Mandant 30-45 Minuten Onboarding-Zeit.

4. Steuer-Tipps als Mandantenbindung

Einmal im Monat ein kurzer Steuer-Tipp, der Geld spart. Nicht 10 Seiten Fachtext – sondern 3 Absätze, die der Mandant in 2 Minuten liest.

"Wussten Sie, dass Sie Ihr Arbeitszimmer auch anteilig absetzen können, wenn..."

Das ist der Moment, in dem der Mandant denkt: "Gut, dass ich bei DIESEM Steuerberater bin." Und genau das verhindert den Wechsel.

5. Bewertungen und Empfehlungen generieren

Nach dem Jahresabschluss – wenn der Mandant zufrieden ist:

  • Automatische Dankes-Mail
  • 7 Tage später: Bitte um Google-Bewertung
  • 14 Tage später: "Kennen Sie jemanden, der einen Steuerberater sucht?"

Ralf Armbrüster (INTELLICON GMBH) steigerte seinen Umsatz laut KlickTipp-Fallstudie von 50.000€ auf 1,1 Millionen€. Ein Steuerberater-Mandant hat einen durchschnittlichen Lebenszeitwert von 15.000-50.000€. Jede Empfehlung ist bares Geld.

Ohne System verlierst du Mandanten

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DSGVO und Steuergeheimnis: Warum das Tool-Thema für Steuerberater kritisch ist

Hier wird es ernst. Als Steuerberater unterliegst du nicht nur der DSGVO – du unterliegst dem Steuergeheimnis (§203 StGB). Die Anforderungen an den Datenschutz sind höher als in jeder anderen Branche außerhalb des Gesundheitswesens.

Was bedeutet das für dein E-Mail-Tool?

AnforderungWarum kritischWas du brauchst
Serverstandort Deutschland§203 StGB: Mandantendaten dürfen nicht ins AuslandTool mit deutschen Rechenzentren
AVV (Auftragsverarbeitung)DSGVO Art. 28: Pflicht VOR NutzungKostenlose AVV per Klick
[Double-Opt-In](/email-marketing/double-opt-in-pflicht/)Nachweis der EinwilligungStandard-Feature
Verschlüsselte ÜbertragungBerufsordnung StBerGTLS/SSL als Minimum
LöschkonzeptDSGVO Art. 17Automatische Bereinigung

US-Tools wie Mailchimp oder ActiveCampaign sind für Steuerberater ein Compliance-Risiko. Nach dem Schrems-II-Urteil ist die Datenübertragung in die USA ein rechtliches Minenfeld. Das EU-US Data Privacy Framework kann jederzeit gekippt werden – wie schon sein Vorgänger. Mehr dazu im Vergleich: DSGVO-konforme Newsletter-Tools.

Für eine Steuerberatungskanzlei ist das kein theoretisches Risiko. Ein Datenschutzverstoß kann deine Berufszulassung gefährden.

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Das richtige Tool für Steuerberater

KriteriumKlickTippMailchimpCleverReach
ServerDeutschlandUSADeutschland
AVVKostenlos, per KlickVorhandenKostenlos
Tag-System✅ Nativ❌ Listen-basiert❌ Listen-basiert
Mandanten-Segmentierung✅ Automatisch per SmartTags⚠️ Manuell⚠️ Manuell
[Automation](/email-marketing/marketing-automation/)✅ Visueller Editor⚠️ Basis⚠️ Basis
§203 StGB-konform✅ Deutsche Server❌ US-Server✅ Deutsche Server
Preis (2.500 Kontakte)30€/Monat~35€/Monat~25€/Monat

Empfehlung: Für Steuerberater mit mehr als 100 Mandanten ist KlickTipp die sicherste Wahl. Das Tag-System ermöglicht die Segmentierung nach Mandantentyp (GmbH, Freiberufler, Arbeitnehmer) ohne Duplikate – und die E-Mail-Authentifizierung (DKIM, SPF, DMARC) ist automatisch konfiguriert.

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Kosten-Nutzen-Rechnung für Steuerberaterkanzleien

Investition: 30€/Monat = 360€/Jahr

Einsparungen:

  • 12 Rundschreiben/Jahr à 1.750€ Porto → 21.000€ gespart
  • 20 Stunden/Monat Assistenz für manuelle Kommunikation → ~12.000€/Jahr
  • 2-3 verhinderte Mandantenwechsel (à 20.000€ Lebenszeitwert) → 40.000-60.000€

ROI: Über 200:1 im ersten Jahr. Kein anderes Marketing-Investment einer Kanzlei kommt auch nur annähernd an dieses Verhältnis.

Fazit: Steuerberater, die nicht automatisieren, verlieren

Deine Mandanten erwarten digitale Kommunikation. Die nächste Generation von Unternehmern und Freiberuflern wählt ihren Steuerberater nicht nach dem Bürostandort – sondern nach dem Service.

E-Mail Marketing ist kein "Marketing-Spielzeug". Für Steuerberater ist es das effizienteste Werkzeug für Mandantenbindung, Compliance-Kommunikation und Kanzleiwachstum.

Die Kanzleien, die jetzt automatisieren, werden in zwei Jahren die Mandanten haben, die andere verlieren.

Häufige Fragen

Dürfen Steuerberater überhaupt Newsletter versenden?

Ja, mit Einwilligung (Double-Opt-In). Steuerberater dürfen Mandanten per E-Mail über fachliche Themen informieren. Wichtig: Die Einwilligung muss dokumentiert sein und der Abmeldelink in jeder E-Mail vorhanden. Reine Werbung ohne Einwilligung ist unzulässig.

Ist Mailchimp für Steuerberater geeignet?

Technisch ja, datenschutzrechtlich problematisch. Mailchimp speichert Daten in den USA. Als Steuerberater unterliegst du dem Steuergeheimnis (§203 StGB) – Mandantendaten auf US-Servern sind ein unnötiges Compliance-Risiko. Deutsche Alternativen wie KlickTipp sind sicherer.

Wie viel Zeit kostet die Einrichtung?

Die Grundeinrichtung dauert 2-3 Stunden: Konto erstellen, erste Mandanten importieren (mit Einwilligung), Willkommens-Sequenz anlegen. Danach läuft das System automatisch. KlickTipp bietet tägliche Live-Trainings und einen kostenlosen Grundlagenkurs.

Was kostet E-Mail Marketing für eine Steuerkanzlei?

KlickTipp startet bei 30€/Monat für bis zu 2.500 Kontakte. Für die meisten Kanzleien reicht der Standard-Tarif. Das entspricht den Portokosten von 9 Briefen – bei unbegrenzten E-Mails.

Wie importiere ich bestehende Mandantendaten?

Exportiere Mandanten-E-Mails aus deiner Kanzleisoftware (DATEV, Addison, Agenda). Importiere sie mit Tags nach Mandantentyp. Wichtig: Du brauchst eine dokumentierte Einwilligung. Am besten: Beim nächsten Mandantentermin die Einwilligung für E-Mail-Kommunikation einholen.

Kann ich E-Mails nach Mandantentyp segmentieren?

Genau dafür ist das Tag-System gemacht. Tagge Mandanten als "GmbH", "Freiberufler", "Arbeitnehmer", "Vermieter" – und sende nur relevante Informationen an die passende Gruppe. So bekommt der GmbH-Geschäftsführer keine Tipps zur Pendlerpauschale.

Simon Haenel

Simon Haenel

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