E-Mail Marketing ROI: berechnen, tracken und verbessern
ROI (Return on Investment) klingt nach Controlling – ist aber die wichtigste Kennzahl, wenn du wissen willst, ob dein E-Mail Marketing wirklich Geld bringt. In diesem Guide lernst du, wie du deinen ROI berechnest, sauber trackst und mit Segmentierung, Automation und guter Zustellbarkeit Schritt für Schritt steigerst.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die drei größten Hebel sind meist: Segmentierung (z.B. über Tags), Automation und Zustellbarkeit.
Was ist ROI? Die Grundlagen
ROI steht für Return on Investment – auf Deutsch: Kapitalrendite. Es ist die wichtigste Kennzahl, um zu messen, ob sich eine Investition lohnt.
Die Formel ist simpel:
Ein Rechenbeispiel (mit fiktiven Zahlen)
Du gibst 100€ für dein Newsletter Tool aus. Durch E-Mails generierst du 1.000€ Umsatz.
- Investition: 100€
- Gewinn: 1.000€ - 100€ = 900€
- ROI: (900 / 100) × 100 = 900%
Das bedeutet: Für jeden investierten Euro hast du 9€ Gewinn gemacht (plus deinen Euro zurück).
Warum ROI wichtiger ist als Umsatz
Viele schauen nur auf den Umsatz. Das ist gefährlich: Ein Kanal kann viel Umsatz bringen, aber durch hohe Kosten unterm Strich wenig Gewinn. Ein anderer Kanal kann weniger Umsatz bringen, aber sehr profitabel sein.
ROI zeigt dir, wo dein Geld am besten arbeitet.
Warum E-Mail Marketing oft effizient ist
Wenn E-Mail Marketing gut gemacht ist, kann es sehr effizient sein – aber nicht wegen einer magischen Prozentzahl. Sondern weil du dir einen Kanal aufbaust, der dir gehört, den du automatisieren kannst und in dem du Menschen gezielt nach Interesse ansprichst.
Die 5 Hauptgründe (ohne Marketing-Märchen)
Du erreichst deine Leute
E-Mail ist ein direkter Kanal. Wenn du technisch sauber arbeitest (z.B. Authentifizierung über SPF/DKIM/DMARC) und eine gepflegte Liste hast, steigen deine Chancen auf gute Inbox-Platzierung deutlich.
Aktive Zustimmung
Menschen auf deiner Liste haben sich (ideal: per Double-Opt-In) aktiv angemeldet. Du startest nicht bei null Vertrauen wie bei kalter Werbung.
Keine Algorithmus-Willkür
Facebook ändert den Algorithmus? Egal. Deine E-Mail-Liste gehört DIR. Niemand kann sie dir wegnehmen.
Geringe Kosten
Wenn deine Infrastruktur steht, sind die Grenzkosten pro zusätzlichem Empfänger oft niedrig – besonders im Vergleich zu "Miete"-Reichweite über Ads.
Automation multipliziert
Einmal eine Verkaufs-Sequenz aufsetzen, dann läuft sie automatisch. Jeder neue Abonnent durchläuft sie – ohne zusätzlichen Aufwand.
Ehrliche Erwartung
Hoher ROI beginnt mit dem richtigen Tool
Wenn du ROI verbessern willst, brauchst du eine saubere Basis: gutes Tag-System, Automation und solide Zustellbarkeit. KlickTipp ist Testsieger 2024 für beste E-Mail-Zustellbarkeit und wird auf ProvenExpert mit 4,9/5 Sternen (1.541 Bewertungen) bewertet – bei 99% Empfehlungsrate.
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Deinen E-Mail Marketing ROI berechnen
Die vollständige Formel
Welche Kosten einrechnen?
- Tool-Kosten: Dein Newsletter Tool
- Zeit-Kosten: Dein Stundensatz × Stunden für E-Mail-Erstellung
- Content-Kosten: Ggf. Copywriter, Designer
- Lead-Generierung: Kosten für Lead-Magneten, Ads für Listenaufbau
Beispielrechnung (zur Orientierung)
Ausgangslage: 1.000 E-Mail-Kontakte, Online-Kurs für 297€
Monatliche Kosten berechnen
Beispiel: Tool-Kosten + Zeitaufwand (Stundensatz × Stunden) = Gesamtkosten
Umsatz tracken
Beispiel: Verkäufe, die du über UTM/Gutschein-Codes eindeutig einer Kampagne zuordnen kannst
ROI berechnen
ROI = ((E-Mail-Umsatz - Gesamtkosten) / Gesamtkosten) × 100 (nutze deine echten Zahlen)
Wichtig: Das ist eine Beispielrechnung – nutze deine echten Zahlen. Mehr Kontakte bedeuten nicht automatisch mehr ROI: Entscheidend sind Angebot, Segmentierung und Zustellbarkeit.
Profi-Tipp: Lifetime Value einrechnen
📊 Interaktiver ROI-Rechner
Du willst deinen ROI nicht von Hand berechnen? Unser kostenloser E-Mail Marketing ROI-Rechner zeigt dir in 30 Sekunden, was deine E-Mail-Liste wirklich wert ist.
E-Mail vs. andere Marketing-Kanäle
Warum legen wir so viel Wert auf E-Mail? Weil es ein Kanal ist, den du besitzt, der sich automatisieren lässt und in dem du sehr gezielt kommunizieren kannst.
Warum Social Media ROI so niedrig ist
Social Media kann ein starker Kanal sein – aber du bist abhängig von Plattformregeln, Feed-Algorithmen und Reichweiten-Schwankungen. Was heute funktioniert, kann morgen deutlich weniger Menschen erreichen.
E-Mail ist anders: Du schreibst einmal eine Automation, und sie arbeitet für dich – Tag und Nacht, Monat für Monat.
Die unbequeme Wahrheit über Paid Ads
Paid Ads können funktionieren. Aber: Du mietest Reichweite. Sobald du aufhörst zu zahlen, ist die Reichweite weg. Deine E-Mail-Liste hingegen gehört dir. Einmal aufgebaut, kannst du sie immer wieder aktivieren – kostenlos.
Das Risiko von Social Media
So maximierst du deinen E-Mail ROI
Hier sind praxistaugliche Hebel, mit denen du deinen ROI systematisch verbessern kannst:
1. Segmentiere mit Tags
Massenversand an alle = niedriger ROI. Tag-basiertes Marketing = hoher ROI.
Beispiel: Jemand interessiert sich für Thema A, bekommt aber E-Mails über Thema B. Ergebnis: Abmeldung. Mit Tags sendest du jedem genau das, was ihn interessiert.
- Interesse:SEO → bekommt SEO-Angebote
- Interesse:E-Mail → bekommt E-Mail-Angebote
- Käufer:Produkt-A → bekommt Upsell zu Produkt-B
2. Automatisiere deine Verkäufe
Manuell E-Mails schreiben und versenden = Zeit-Killer. Marketing Automation = ROI-Booster.
- Willkommens-Sequenz: Baut automatisch Vertrauen auf
- Verkaufs-Sequenz: Führt automatisch zum Kauf
- Reaktivierungs-Sequenz: Holt inaktive Kontakte zurück
Einmal aufsetzen → läuft dauerhaft → skaliert ohne zusätzlichen Aufwand.
3. Optimiere die Zustellbarkeit
Eine E-Mail, die im Spam landet, bringt 0€ Umsatz. Die Zustellrate ist der unsichtbare ROI-Faktor.
- Tool mit Fokus auf Zustellbarkeit wählen (KlickTipp kommuniziert z.B. 99,78% Zustellrate)
- Liste sauber halten (inaktive Kontakte entfernen)
- Authentifizierung einrichten (SPF, DKIM, DMARC)
4. A/B-Tests durchführen
Kleine Änderungen = große Wirkung. Teste:
- Betreffzeilen (messbare Effekte auf Öffnungen sind häufig möglich)
- Call-to-Actions (kann die Klickrate spürbar verbessern)
- Versandzeiten (wann öffnet deine Zielgruppe?)
Höherer ROI durch bessere Technik
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5 ROI-Killer, die du vermeiden musst
Fehler #1: Falsches Tool wählen
Ein billiges Tool mit schlechter Zustellrate kostet dich mehr als es spart. Wenn ein Teil deiner E-Mails im Spam landet, verlierst du Reichweite und Umsatzpotenzial. Das "günstige" Tool wird plötzlich sehr teuer.
Fehler #2: Keine Segmentierung
Alle Kontakte gleich behandeln = niedrige Öffnungsraten = niedriger ROI. Wer alles an alle schickt, nervt die meisten und verkauft an wenige.
Fehler #3: Nur Newsletter, keine Automation
Ein monatlicher Newsletter ist nett. Aber ohne automatisierte Sequenzen lässt du viel Potenzial liegen. Eine gut aufgesetzte Willkommens-Sequenz kann einen großen Unterschied machen.
Fehler #4: Keinen Lead-Magneten haben
\"Newsletter abonnieren\" ist für viele zu unkonkret. Ein guter Lead-Magnet macht den Einstieg leichter, weil er ein konkretes Problem löst. Mehr qualifizierte Abonnenten = mehr potenzielle Käufer = mehr ROI-Potenzial.
Fehler #5: Nicht tracken
Wenn du deinen ROI nicht misst, weißt du nicht, was funktioniert. Rätselraten statt Daten = verschwendetes Potenzial.
Der teuerste Fehler
ROI richtig tracken
Du kannst nur optimieren, was du misst. So trackst du deinen E-Mail ROI:
Methode 1: UTM-Parameter
Füge UTM-Parameter zu deinen Links hinzu. Dann siehst du in Google Analytics, welcher Umsatz von E-Mails kommt.
Methode 2: Gutschein-Codes
Erstelle exklusive Codes für E-Mail-Abonnenten (z.B. "EMAIL20"). Jeder Kauf mit diesem Code = E-Mail-Umsatz.
Methode 3: Native Integrationen
Die beste Methode: Dein Newsletter Tool ist direkt mit deinem Shop verbunden. KlickTipp integriert z.B. mit Digistore24, Copecart und mehr – so kannst du (je nach Setup) Umsätze besser zuordnen.
Was du tracken solltest
- Öffnungsrate: Wie viele öffnen?
- Klickrate: Wie viele klicken?
- Conversion Rate: Wie viele kaufen?
- Umsatz pro E-Mail: Wie viel € bringt jede versendete E-Mail?
- Umsatz pro Abonnent: Wie viel ist ein Kontakt wert?
Der wichtigste KPI
Fazit: So wird dein E-Mail ROI besser
E-Mail Marketing ist oft ein sehr effizienter Kanal – aber nicht automatisch. Entscheidend sind: saubere Liste (Opt-in), gute Zustellbarkeit, klare Angebote, Segmentierung und Automation.
Was du heute tun solltest
- Wenn du noch keine Liste hast: Starte jetzt mit dem Aufbau
- Wenn du eine Liste hast: Berechne deinen aktuellen ROI
- Wenn dein ROI niedrig ist: Implementiere Segmentierung + Automation
Das richtige Tool macht den Unterschied. Ein Tool mit schlechter Zustellrate, ohne Automation und ohne Tag-System wird es dir unnötig schwer machen. Investiere in die richtige Infrastruktur – und optimiere dann anhand deiner Zahlen.
Bereit, deinen E-Mail ROI zu verbessern?
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Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen
Was ist ein guter ROI für E-Mail Marketing?
Einen universell "guten" ROI gibt es nicht – er hängt stark von Marge, Zielgruppe, Angebot, Listenqualität und deinen Prozessen ab. Wichtig ist vor allem: Miss deinen ROI konsequent und verbessere ihn Schritt für Schritt (z.B. durch Segmentierung, Automation und bessere Zustellbarkeit).
Wie berechne ich meinen E-Mail Marketing ROI?
ROI = ((Umsatz durch E-Mails - Kosten) / Kosten) × 100. Wichtig ist, dass du sowohl direkte Kosten (Tool, Ads, Dienstleister) als auch Zeitaufwand (dein Stundensatz) berücksichtigst. Den Umsatz ordnest du am saubersten über UTM-Parameter und/oder Shop-Zuordnung (z.B. Gutschein-Codes) zu.
Warum ist E-Mail Marketing ROI höher als Social Media?
Weil E-Mail ein "Owned Channel" ist: Du baust dir eine Liste auf, die dir gehört. Du kannst gezielt segmentieren, automatisieren und Inhalte direkt an interessierte Menschen senden – ohne von Plattform-Algorithmen abhängig zu sein. Wie gut das funktioniert, steht und fällt aber mit Listenkultur (Opt-in) und Zustellbarkeit.
Wie schnell sehe ich ROI bei E-Mail Marketing?
Das hängt von deinem Angebot, deinem Traffic und deiner Umsetzung ab. Erste Effekte siehst du oft, sobald du eine saubere Willkommens-Sequenz und ein passendes Angebot hast – nachhaltiger ROI entsteht durch konsequentes Tracking, Segmentierung und Automation.
Welche Kosten muss ich beim ROI berücksichtigen?
Tool-Kosten (monatlich), Zeit für Erstellung (dein Stundensatz), ggf. Copywriter, Lead-Magnet-Erstellung, Landing-Page-Tools. Die meisten unterschätzen den Zeit-Faktor. Automation reduziert diesen drastisch – einmal aufsetzen, dauerhaft profitieren.
Simon Haenel
Informatiker & KI-Enthusiast
Informatiker aus Leidenschaft. Auf dieser Seite nutze ich KI, um komplexe Themen verständlich aufzubereiten – recherchiert, strukturiert und auf den Punkt gebracht.