E-Mail Marketing: Der komplette Guide für Einsteiger

Du postest, kommentierst, hustlest – aber kontrollierst nichts. Instagram kann dich morgen sperren. Facebook zeigt deine Posts nur noch 3% deiner Follower. TikTok ändert den Algorithmus und deine Reichweite halbiert sich über Nacht. Das ist kein Business – das ist digitale Leibeigenschaft. E-Mail Marketing ist der Ausweg: Ein Kanal, den DU besitzt. Der direkt im Postfach landet. Der verkauft, während du schläfst.

· 18 Min. Lesezeit

🚨 Das Problem, über das niemand spricht

Die harte Wahrheit: Deine 10.000 Follower sind wertlos, wenn die Plattform dich sperrt. Dein Content gehört nicht dir – er gehört Meta, TikTok, Google. Eine Algorithmus-Änderung und deine Reichweite ist weg. Eine E-Mail-Liste kann dir niemand wegnehmen. Sie ist der einzige Kanal, den du wirklich besitzt.

Was ist E-Mail Marketing?

Stell dir vor: Du wachst morgens auf, checkst dein Handy – und siehst 3 neue Verkäufe. Über Nacht. Automatisch. Kein Posting, kein Algorithmus-Glück. Das ist E-Mail Marketing.

E-Mail Marketing ist der direkte Draht zu deinen Kunden – ohne Umweg über Social Media Algorithmen, ohne Werbebudget, ohne Hoffnung dass dein Post "viral geht".

Im Kern ist es simpel: Du sammelst E-Mail-Adressen von Menschen, die sich für dein Thema interessieren. Dann sendest du ihnen regelmäßig wertvolle Inhalte, baust Vertrauen auf – und ja, verkaufst auch.

Aber E-Mail Marketing ist mehr als "Newsletter verschicken". Modernes E-Mail Marketing umfasst:

  • Automatisierte Willkommens-Sequenzen: Neue Abonnenten bekommen automatisch eine Serie von E-Mails, die sie an dich heranführen
  • Verhaltensbasierte E-Mails: Jemand klickt auf "Produkt X"? Bekommt automatisch mehr Infos zu X
  • Segmentierung: Nicht jeder bekommt alles – sondern nur das, was relevant ist
  • Verkaufs-Funnels: Vom ersten Kontakt bis zum Kauf – alles automatisiert

Das Beste daran? Du besitzt deine E-Mail-Liste. Kein Mark Zuckerberg kann sie dir wegnehmen. Kein Algorithmus-Update macht deine Arbeit von gestern auf heute wertlos.

Der Unterschied zu Social Media

Auf Social Media entscheidet ein Algorithmus, wie viele Menschen dich überhaupt sehen. Per E-Mail landest du direkt im Postfach – und deine E-Mail-Liste gehört dir (nicht einer Plattform).

Warum E-Mail Marketing 2026 wichtiger ist denn je

"E-Mail ist doch tot" – das hörst du seit Jahren. Trotzdem ist E-Mail Marketing für viele Businesses einer der stabilsten Kanäle, weil du unabhängig von Plattform-Algorithmen kommunizierst. Warum?

1. Die Social Media Blase platzt

Auf Plattformen ändert sich ständig etwas: Formate, Reichweite, Moderation, Regeln. Was gestern funktioniert hat, kann morgen schon verpuffen.

Das Problem: Du baust auf gemietetem Land. Du investierst Zeit und Geld in Plattformen, die jederzeit die Regeln ändern können.

Die Lösung: Eine E-Mail-Liste ist wie Eigentum. Sie gehört dir. Für immer.

2. Werbekosten explodieren

Bezahlte Reichweite wird oft teurer, wenn mehr Werbetreibende um begrenzte Aufmerksamkeit konkurrieren. Das ist normal – und genau deshalb ist ein eigener Kanal so wertvoll.

E-Mail? Die Versandkosten pro zusätzlicher Nachricht sind in der Regel sehr gering. Einmal aufgebaut, hast du einen Kanal, den du wiederholt nutzen kannst – ohne jedes Mal neue Reichweite kaufen zu müssen.

3. Personalisierung wird Pflicht

Menschen wollen nicht "einer von vielen" sein. Sie wollen relevante Inhalte. E-Mail Marketing ermöglicht dir, jedem Kontakt genau das zu zeigen, was ihn interessiert – automatisiert.

4. KI macht es einfacher denn je

Früher brauchtest du einen Texter für jeden Newsletter. Heute helfen dir KI-Tools beim Schreiben. Was bleibt? Die Strategie. Das System. Und dafür brauchst du ein gutes Tool.

Der ROI von E-Mail Marketing (so rechnest du ihn selbst)

ROI ist keine Zahl, die „immer stimmt“. Er hängt von deinem Angebot, deiner Zielgruppe, deiner Liste und deiner Relevanz ab. Die gute Nachricht: Du kannst ihn sehr einfach selbst messen.

Was du für deinen ROI brauchst

3 Dinge entscheiden am stärksten über den ROI:

  • Relevanz: Bekommen Empfänger Inhalte, die zu ihrem Interesse passen? (siehe Segmentierung)
  • System: Gibt es Automationen, die Follow-ups zuverlässig ausspielen? (siehe Marketing Automation)
  • Economics: Marge, Preis, Conversion-Pfad – also wie dein Business Geld verdient.

Ein einfaches ROI-Template

Miss pro Kampagne (oder pro Monat) mindestens:

  • Kosten: Tool + ggf. Content/Design + ggf. Ads für Lead-Generierung
  • Erlös: Verkäufe, die du eindeutig aus E-Mails zuordnen kannst
  • Netto: Erlös minus Kosten

Wenn du das sauber trackst (z.B. über Tags/Segmente, Kampagnen-Links und klare CTAs), bekommst du sehr schnell ein realistisches Bild – ohne dich auf pauschale Benchmarks zu verlassen.

Der Haken

ROI kommt nicht von „mehr E-Mails“, sondern von besserer Relevanz. Wer alles an alle sendet, wird schneller ignoriert. Segmentierung und Listenpflege sind die Basis.

Die 4 Grundlagen: Was du zum Start brauchst

E-Mail Marketing klingt komplex, ist aber im Kern simpel. Du brauchst genau vier Dinge:

1

Ein Newsletter Tool

Software zum Sammeln, Verwalten und Anschreiben deiner Kontakte. Das Tool übernimmt den technischen Part: Anmeldeformulare, Versand, Auswertung, DSGVO-Konformität. Ohne Tool kein E-Mail Marketing.

2

Eine E-Mail-Liste

Deine Sammlung von Kontakten. Qualität schlägt Quantität: 100 interessierte Kontakte, die deine E-Mails öffnen, sind wertvoller als 10.000 Karteileichen, die dich ignorieren.

3

Wertvolle Inhalte

Menschen bleiben auf deiner Liste, wenn du ihnen Mehrwert lieferst. Das kann Wissen, Unterhaltung oder exklusive Angebote sein. Wer nur verkauft, wird abbestellt.

4

DSGVO-Konformität

In Europa ist E-Mail Marketing streng reguliert. Double-Opt-In, Impressum, Abmeldelink – das muss stimmen. Sonst drohen Abmahnungen und Bußgelder.

Das war's. Keine Raketenwissenschaft. Jetzt schauen wir uns jeden Punkt im Detail an.

E-Mail Liste aufbauen: Dein wichtigstes digitales Asset

Deine E-Mail-Liste ist mehr wert als deine Website. Mehr wert als dein Instagram-Account. Warum? Weil sie dir gehört und direkt Umsatz generieren kann.

Lead Magnets: Der Schlüssel zum Listenaufbau

Niemand gibt seine E-Mail-Adresse umsonst. Du brauchst einen Lead Magnet – etwas Wertvolles im Tausch für die E-Mail-Adresse:

  • PDF-Checklisten: "Die 10-Punkte-Checkliste für perfekte Newsletter"
  • Mini-Kurse: 5 E-Mails in 5 Tagen zu einem Thema
  • Templates: Vorlagen, die Zeit sparen
  • Rabattcodes: Für E-Commerce unverzichtbar
  • Webinare: Live oder aufgezeichnet
  • Kostenlose Beratung: 15 Minuten Call

Die goldene Regel für Lead Magnets

Dein Lead Magnet muss ein spezifisches Problem lösen, das deine Zielgruppe hat. "Mein Newsletter" ist kein Lead Magnet. "Die 5-Minuten-Morgenroutine für mehr Produktivität" schon.

Wichtig: Baue deine Liste organisch auf. E-Mail Listen kaufen klingt verlockend, ist aber rechtlich riskant und schadet deiner Reputation.

Wo du dein Anmeldeformular platzierst

Das beste Formular bringt nichts, wenn es niemand sieht:

  • Unter Blogartikeln: Wer bis zum Ende liest, ist interessiert
  • In der Sidebar: Immer sichtbar
  • Als Pop-up: Exit-Intent oder nach 30 Sekunden (nicht sofort!)
  • Eigene Landing Page: Für bezahlte Werbung oder Social Media Bio
  • Im Footer: Der unterschätzte Klassiker
Deep Dive: Alle Strategien, Formulierungen und Conversion-Tipps findest du im ausführlichen Guide zum E-Mail Liste aufbauen. Und wenn du wissen willst, wie du überhaupt mehr Traffic für deinen Newsletter bekommst – dafür haben wir auch einen Guide.

Newsletter erstellen: Die Kunst der E-Mail

Ein Newsletter ist kein "digitaler Flyer". Er ist ein Brief an einen Freund – nur dass du ihn an 1.000 Freunde gleichzeitig schickst.

Die 3 Erfolgsfaktoren

1. Die Betreffzeile (entscheidet über Öffnung)

Du hast 3 Sekunden. Die Betreffzeile entscheidet, ob deine E-Mail geöffnet oder gelöscht wird. Gute Betreffzeilen:

  • Wecken Neugier: "Das hätte ich vor 5 Jahren wissen müssen..."
  • Versprechen Nutzen: "3 Wege, wie du ab morgen mehr verkaufst"
  • Sind persönlich: "Kurze Frage, [Name]"

2. Der erste Satz (entscheidet über Weiterlesen)

Die Vorschau zeigt meist den ersten Satz. Mach ihn spannend. Kein "Hallo, ich hoffe es geht dir gut". Sondern: "Gestern ist mir was Verrücktes passiert."

3. Der Call-to-Action (entscheidet über Conversion)

Jede E-Mail braucht EIN Ziel. Was soll der Leser tun? Klicken? Antworten? Kaufen? Mach es glasklar – und mach es einfach.

Wie oft solltest du Newsletter versenden?

Es gibt keine magische Zahl. Aber es gibt eine Regel: Konsistenz schlägt Frequenz. Lieber jeden Mittwoch eine E-Mail als einmal im Monat "wenn du Zeit hast".

Für die meisten Unternehmen sind 1-2 E-Mails pro Woche ideal. Mehr ist okay, wenn der Inhalt stimmt. Weniger als 2x im Monat? Dann vergessen dich die Leute.

Deep Dive: Die komplette Anleitung mit Vorlagen und Beispielen findest du im Guide: Newsletter erstellen.

Marketing Automation: Deine Verkaufsmaschine

Hier wird E-Mail Marketing richtig mächtig. Marketing Automation bedeutet: E-Mails werden automatisch verschickt, basierend auf dem Verhalten deiner Kontakte.

Die wichtigsten automatisierten Sequenzen

1. Willkommens-Sequenz (Pflicht!)

Neue Abonnenten sind am engagiertesten. Nutze das! Eine typische Willkommens-Sequenz:

  • E-Mail 1 (sofort): Lead Magnet + "Wer bin ich?"
  • E-Mail 2 (Tag 2): Deine Geschichte / Warum du das machst
  • E-Mail 3 (Tag 4): Der größte Fehler, den deine Zielgruppe macht
  • E-Mail 4 (Tag 6): Social Proof / Erfolgsgeschichten
  • E-Mail 5 (Tag 8): Erstes Angebot

2. Abandoned Cart E-Mails (für E-Commerce)

Warenkörbe werden häufig abgebrochen. Eine kurze E-Mail-Sequenz ("Hast du was vergessen?") kann einen Teil dieser Interessenten zurückholen – und ist damit oft einer der schnellsten Hebel im E-Commerce.

3. Re-Engagement Sequenz

Kontakte, die seit 3 Monaten nicht geöffnet haben? Entweder reaktivieren oder löschen. Tote Kontakte kosten Geld und schaden deiner Zustellbarkeit.

Der Gamechanger

Du richtest diese Sequenzen einmal ein – und sie laufen für immer. Während du schläfst, baut dein E-Mail System Beziehungen auf, qualifiziert Leads und verkauft.

Automation braucht das richtige Tool

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Deep Dive: Schritt-für-Schritt Anleitungen für jede Sequenz im Guide: Marketing Automation.

DSGVO: Rechtssicher E-Mail Marketing betreiben

Die DSGVO ist kein Hindernis – sie ist dein Wettbewerbsvorteil. Während andere in rechtlichen Grauzonen operieren, machst du es von Anfang an richtig.

Die 5 DSGVO-Pflichten für E-Mail Marketing

1. Double-Opt-In

Jemand trägt sich ein → bekommt eine Bestätigungs-E-Mail → muss auf den Link klicken. Erst dann ist die Anmeldung gültig. Das schützt dich vor Fake-Einträgen und Beschwerden.

2. Transparenz bei der Anmeldung

Der Nutzer muss wissen: Was bekommt er? Wie oft? Von wem? Ein Satz reicht: "Du erhältst ca. 1x pro Woche meinen Newsletter zu [Thema]. Du kannst dich jederzeit abmelden."

3. Impressum in jeder E-Mail

Name, Adresse, Kontaktmöglichkeit. Muss in jeder E-Mail stehen – egal ob Newsletter oder Automation.

4. Funktionierender Abmeldelink

In jeder E-Mail. Kein Verstecken. Ein Klick = abgemeldet. Punkt.

5. Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

Du brauchst einen AVV mit deinem Newsletter-Tool-Anbieter. Bei deutschen Anbietern wie KlickTipp ist das Standard. Bei US-Tools... kompliziert.

Der Elefant im Raum: US-Tools

Viele bekannte Newsletter-Tools haben Server in den USA. Seit dem Schrems-II-Urteil ist die Datenübertragung in die USA problematisch. Es gibt zwar das neue Data Privacy Framework, aber das kann jederzeit wieder gekippt werden.

Die sichere Lösung: Ein Tool mit Servern in Deutschland. Dann bist du auf der sicheren Seite – heute und morgen.

Abmahnrisiko

DSGVO-Verstöße können teuer werden. Das Risiko ist es nicht wert – mach es von Anfang an sauber. → Ausführlicher DSGVO-Guide

Tags vs. Listen: Der moderne Ansatz

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die meisten Newsletter-Tools arbeiten mit Listen: Eine Liste für Newsletter-Abonnenten, eine für Webinar-Teilnehmer, eine für Kunden.

Das Problem mit Listen

Was passiert, wenn jemand Newsletter-Abonnent UND Webinar-Teilnehmer UND Kunde ist? Richtig: Er ist 3x in deinem System. Du zahlst 3x. Und er bekommt vielleicht 3x die gleiche E-Mail.

Die Lösung: Tag-basiertes E-Mail Marketing

Mit Tags existiert jeder Kontakt nur einmal. Aber er kann beliebig viele Tags (Schlagwörter) haben:

  • "Newsletter-Abonnent"
  • "Webinar-Teilnehmer"
  • "Kunde"
  • "Interesse: Automation"
  • "Branche: E-Commerce"
  • "Kaufbereit"

Warum das ein Gamechanger ist

Mit Tags kannst du ultra-personalisierte E-Mails senden:

  • "Alle Newsletter-Abonnenten, die NICHT Kunde sind" → Verkaufs-E-Mail
  • "Alle Kunden, die sich für Automation interessieren" → Upsell für Automation-Kurs
  • "Alle, die Webinar X besucht haben, aber nicht gekauft" → Follow-up Sequenz

Das ist Marketing, das sich anfühlt wie ein persönliches Gespräch – automatisiert für tausende Kontakte.

Deep Dive: Warum Tags der alte Listen-Ansatz überlegen ist, erfährst du im Guide: Tag-basiertes E-Mail Marketing.

Das richtige Tool wählen: Meine Empfehlung

Es gibt hunderte Newsletter-Tools. Ich spare dir die Recherche und sage dir direkt, worauf es ankommt:

Die Checkliste für dein perfektes Tool

  • DSGVO-konform: Server in der EU, AVV verfügbar
  • Tag-basiert: Keine starren Listen, flexible Segmentierung
  • Automation: Visueller Builder für komplexe Sequenzen
  • Gute Zustellbarkeit: Deine E-Mails sollen ankommen, nicht im Spam landen
  • Deutscher Support: Wenn was nicht funktioniert, willst du jemanden erreichen
  • Faire Preise: Keine versteckten Kosten bei wachsender Liste

Meine Empfehlung: KlickTipp

Für den DACH-Raum gibt es aus meiner Sicht keinen besseren Anbieter:

  • Serverstandort Deutschland: für viele ein wichtiger Punkt beim Datenschutz.
  • Tag-basiertes System: flexible Segmentierung ohne Listen-Chaos.
  • Campaign-Builder: Kampagnen und Automationen strukturiert aufbauen.
  • Beliebig viele Formulare & Tags: ein solides Fundament für Listenaufbau und Personalisierung.
  • Deutscher Support: deutschsprachiger Support (E-Mail & Telefon).
  • Preise & Garantie: ab 30€/Monat, mit Geld-zurück-Garantie.

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Deep Dive: Ausführlicher Vergleich verschiedener Tools findest du im Guide: Newsletter Tool oder im direkten KlickTipp vs. Mailchimp Vergleich.

5 teure Fehler, die du vermeiden musst

Fehler #1: Mit dem falschen Tool starten

Viele starten mit einem kostenlosen Tool, weil es ja "erstmal nur ein Test" ist. 3 Jahre später haben sie 5.000 Kontakte – und ein Tool, das nicht mitwächst. Migration ist ein Albtraum.

Besser: Starte gleich mit einem Tool, das skaliert. 30€/Monat sind keine Ausrede.

Fehler #2: Keine Willkommens-Sequenz

Neue Abonnenten sind am engagiertesten. Wenn du sie nicht sofort mit einer automatischen Sequenz abholst, verpasst du das Momentum.

Besser: Richte eine 5-E-Mail-Willkommenssequenz ein, bevor du deinen ersten Kontakt sammelst.

Fehler #3: Nur verkaufen, nie Wert liefern

Wenn jede E-Mail "Kauf das!" schreit, wirst du abbestellt. Menschen bleiben auf Listen, die ihnen nutzen.

Besser: 80% Wert, 20% Verkauf. Das ist die goldene Ratio.

Fehler #4: Liste nicht pflegen

Kontakte, die seit 6 Monaten nicht öffnen, schaden dir: Du zahlst für sie, und sie drücken deine Öffnungsrate – was wiederum deine Zustellbarkeit verschlechtert.

Besser: Regelmäßig Re-Engagement-Kampagnen fahren. Wer nicht reagiert, fliegt raus.

Fehler #5: Kein Tracking

Du weißt nicht, wer klickt, wer kauft, wer interessiert ist? Dann betreibst du E-Mail Marketing blind.

Besser: Nutze ein Tool mit gutem Tracking und vergib Tags basierend auf Verhalten.

Fazit: Starte jetzt – warte nicht

Du hast jetzt alles, was du brauchst:

  1. Du verstehst, warum E-Mail Marketing der beste Kanal ist (ROI, Unabhängigkeit, Skalierbarkeit)
  2. Du weißt, was du brauchst (Tool, Liste, Inhalte, DSGVO)
  3. Du kennst die Strategien (Lead Magnets, Automation, Tags)
  4. Du weißt, welche Fehler du vermeiden musst

Dein nächster Schritt

Der beste Zeitpunkt zum Starten war vor 5 Jahren. Der zweitbeste ist jetzt.

Jeder Tag ohne E-Mail-Liste ist ein Tag, an dem du potenzielle Kunden verlierst. Leute besuchen deine Website, finden dich interessant – und sind dann weg. Für immer. Weil du keine Möglichkeit hast, sie wieder zu erreichen.

Ändere das. Heute. Wähle ein Tool, erstelle dein erstes Formular, schreibe deine erste Willkommens-E-Mail. Der Rest kommt von alleine.

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Was ist E-Mail Marketing?

E-Mail Marketing ist eine Form des Direktmarketings, bei der du per E-Mail mit potenziellen und bestehenden Kunden kommunizierst. Es umfasst Newsletter, automatisierte E-Mail-Sequenzen und personalisierte Kampagnen. Im Gegensatz zu Social Media besitzt du deine Kontaktliste und bist unabhängig von Algorithmen.

Lohnt sich E-Mail Marketing noch in 2026?

Ja – wenn du es als System aufbaust. E-Mail ist ein direkter Kanal: Du besitzt deine Liste, kannst Inhalte gezielt ausspielen (z.B. über Segmentierung) und Automationen laufen lassen. Wie profitabel das wird, hängt von Angebot, Relevanz und Listenpflege ab – nicht von einer pauschalen Benchmark-Zahl.

Was kostet E-Mail Marketing?

Die Kosten variieren je nach Tool und Listengröße. Professionelle Tools wie KlickTipp starten ab 30€/Monat. Kostenlose Tools haben oft Einschränkungen bei Funktionen, Kontaktanzahl oder – kritisch für den DACH-Raum – beim Datenschutz (US-Server).

Welches E-Mail Marketing Tool ist das beste für Deutschland?

Für den DACH-Raum ist KlickTipp hier die bevorzugte Empfehlung: Mailserver-Standort Deutschland, deutschsprachiger Support und ein tag-basiertes System statt starrer Listen. Das ermöglicht personalisiertes Marketing ohne Duplikate und Chaos.

Wie starte ich mit E-Mail Marketing?

In 5 Schritten: 1) Wähle ein Newsletter Tool mit passenden Datenschutz-Einstellungen, 2) Erstelle ein Anmeldeformular mit wertvollem Lead Magnet, 3) Richte Double Opt-In ein (für nachweisbare Einwilligung in der Praxis meist der Standard), 4) Schreibe eine Willkommens-E-Mail-Sequenz, 5) Versende regelmäßig wertvollen Content.

Wie viele E-Mails pro Woche sollte ich versenden?

Das hängt von deiner Branche und Zielgruppe ab. Für die meisten Unternehmen sind 1-2 E-Mails pro Woche ideal. Wichtiger als Frequenz ist Konsistenz: Lieber jeden Mittwoch eine E-Mail als sporadisch alle paar Wochen.

Was ist der Unterschied zwischen Newsletter und E-Mail Marketing?

Newsletter ist ein Teil von E-Mail Marketing. E-Mail Marketing umfasst zusätzlich automatisierte Sequenzen (Willkommens-E-Mails, Abandoned Cart), transaktionale E-Mails (Bestellbestätigungen) und personalisierte Kampagnen basierend auf Nutzerverhalten.

Simon Haenel

Simon Haenel

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