E-Mail Marketing Glossar: Begriffe einfach erklärt (A–Z)

ROI, KPIs, Double Opt-In, Tags, DKIM/SPF/DMARC – E-Mail Marketing ist voll mit Fachbegriffen. Hier findest du die wichtigsten Wörter kurz erklärt und jeweils passende Links, wenn du tiefer einsteigen willst.

· 12 Min. Lesezeit

Warum ein Glossar?

Ein Glossar ist wie ein Übersetzer: Du kannst Fachtexte lesen, ohne bei jedem Begriff zu stolpern. Gerade bei E-Mail Marketing (Strategie + Technik + Recht) lohnt es sich, die Basics sauber zu verstehen.

Wenn du ganz am Anfang bist, starte am besten hier: E-Mail Marketing GrundlagenE-Mail Liste aufbauenNewsletter erstellen.

Tipp für natürliche interne Verlinkung

Verlinke nicht jeden Begriff. Verlinke nur dort, wo der Leser wirklich von einer Vertiefung profitiert (z.B. Tag-basiert, Zustellrate, DSGVO).

Begriffe (A–Z)

Automation / Marketing Automation
Automatisierte Abläufe nach dem Prinzip: „Wenn X passiert, dann tue Y.“ Einstieg: Marketing Automation und Beispiele: Automation Beispiele.
AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag)
Ein Vertrag zwischen dir und deinem Newsletter-Tool-Anbieter, der regelt, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden. Praxis-Kontext: DSGVO-Leitfaden.
Autorität
In Marketing & Copywriting: die wahrgenommene Kompetenz/Vertrauenswürdigkeit. Autorität entsteht nicht nur über Titel oder Logos, sondern oft über klare Erklärungen, nachvollziehbare Beispiele und saubere Einordnung. Praxis: E-Mail Psychologie.
Bounce
Eine E-Mail konnte nicht zugestellt werden. Hard Bounce = dauerhaft (Adresse ungültig), Soft Bounce = temporär. Warum das wichtig ist: Zustellrate verbessern.
Curiosity Gap (Neugier-Lücke)
Die „Lücke“ zwischen dem, was jemand weiß, und dem, was er wissen will. In Betreffzeilen wird sie genutzt, um Interesse zu wecken – wichtig ist, die Neugier im Text auch wirklich aufzulösen. Praxis: E-Mail Psychologie.
Double Opt-In (DOI)
Zweistufige Anmeldung: Eintrag im Formular + Bestätigung per Klick in einer E-Mail. Ziel: nachweisbare Einwilligung. Hintergrund und Umsetzung: DSGVO und Single Opt-In.
DKIM (DomainKeys Identified Mail)
Eine digitale Signatur, die beweist, dass eine E-Mail wirklich von deiner Domain stammt. Ohne DKIM landen E-Mails häufiger im Spam. Details: Newsletter-Zustellbarkeit.
DMARC
Ein Protokoll, das SPF und DKIM verbindet und festlegt, was mit E-Mails passieren soll, die die Prüfung nicht bestehen. Details: Newsletter-Zustellbarkeit.
DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)
Die EU-Verordnung, die regelt, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen. Im E-Mail Marketing zentral für Einwilligung und Transparenz. Praxis-Guide: DSGVO-konformer Newsletter.
E-Mail-Liste
Die Gesamtheit deiner Kontakte, die eingewilligt haben, E-Mails von dir zu erhalten. Das wichtigste Asset im Online-Marketing. Strategie: E-Mail Liste aufbauen.
Funnel / Sales Funnel
Ein strukturierter Weg vom ersten Kontakt bis zum Kauf (und darüber hinaus). E-Mail Marketing liefert dabei die „Follow-ups“, die Vertrauen aufbauen. Praxis-Guide: Sales Funnel erstellen.
KPI (Key Performance Indicator)
Kennzahl, die dir zeigt, ob dein System funktioniert. Beispiele im E-Mail Marketing: Öffnungen, Klicks, Abmeldungen, Spam-Beschwerden. Basis-Verständnis: Grundlagen.
Klickrate (Click-Through-Rate)
Anteil der Empfänger, die auf einen Link in deiner E-Mail klicken. Die Klickrate zeigt dir, ob Inhalt und Call-to-Action wirklich relevant waren. Praxis: Newsletter erstellen und Marketing Automation.
Landing Page / Squeeze Page
Eine Webseite mit nur einem Ziel: Den Besucher zu einer Handlung (meist E-Mail-Eintragung) zu bewegen. Keine Navigation, keine Ablenkung. Anleitung: Landing Page erstellen.
Konsistenz
Psychologisches Prinzip: Menschen handeln gern im Einklang mit früheren Aussagen/Entscheidungen. Im Newsletter nutzt du das z.B. über kleine Zustimmungen („Ja“-Fragen) und klare nächste Schritte. Praxis: E-Mail Psychologie.
Lead Magnet
Ein kostenloser Inhalt (z.B. Checkliste, PDF, Webinar), den jemand im Tausch gegen seine E-Mail-Adresse bekommt. Umsetzung: Leadmagnet erstellen.
Newsletter
Regelmäßige E-Mail an deine Liste mit Neuigkeiten, Tipps oder Angeboten. Anleitung: Newsletter erstellen.
Newsletter-Tool
Software zum Versenden von Massen-E-Mails, Verwalten von Kontakten und Automatisieren von Prozessen. Vergleich: Newsletter Tool finden.
Öffnungsrate (Open Rate)
Anteil der Empfänger, die deine E-Mail öffnen. Sie ist vor allem ein Signal für Betreffzeile, Absendername und Zustellbarkeit – nicht automatisch für Umsatz. Praxis: Newsletter erstellen und Zustellrate verbessern.
ROI (Return on Investment)
Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis. Für E-Mail Marketing heißt das meist: Was kostet dich ein Lead / eine Kampagne – und was bringt sie zurück? Vertiefung: ROI im E-Mail Marketing.
Reziprozität
Prinzip: Wer echten Wert bekommt, ist eher bereit, etwas zurückzugeben. Im E-Mail Marketing heißt das praktisch: erst helfen/erklären, dann anbieten. Praxis: E-Mail Psychologie.
Segmentierung
Du teilst Kontakte nach Interessen/Verhalten ein, damit jeder relevantere E-Mails bekommt. Praxis-Guide: E-Mail Segmentierung. Moderne Umsetzung mit Tags: Tag-basiertes E-Mail Marketing.
Social Proof
„Soziale Bewährtheit“: Menschen orientieren sich am Verhalten und an Erfahrungen anderer. In E-Mails zeigt sich Social Proof oft über Beispiele, Mini-Fallstudien oder verifizierte Testimonials (ohne Ergebnis-Versprechen). Praxis: E-Mail Psychologie.
Single Opt-In (SOI)
Anmeldung ohne Bestätigungs-Klick. Kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, ist aber rechtlich und qualitativ anspruchsvoller. Erklärung: Single Opt-In.
SPF (Sender Policy Framework)
Ein DNS-Eintrag, der festlegt, welche Server E-Mails für deine Domain versenden dürfen. Er schützt vor E-Mail-Spoofing. Details: Newsletter-Zustellbarkeit.
Sympathie
Prinzip: Menschen reagieren eher auf Absender, die sie mögen und denen sie vertrauen. Im Newsletter heißt das oft: verständliche Sprache, Empathie und ein Ton, der zur Zielgruppe passt. Praxis: E-Mail Psychologie.
Tag / Tagging
Ein Label, das du einem Kontakt gibst (z.B. „Interesse: Webinar“, „Käufer“, „Lead Magnet: X“). Tags ersetzen starre Listen. Erklärung: Tag-basiert. Anwendung: Segmentierung.
Verknappung
Knappheit: Begrenzte Dinge wirken wertvoller. In E-Mails ist Verknappung nur dann sinnvoll, wenn sie real ist (z.B. Termin/Plätze/Boni mit echtem Grund). Praxis: E-Mail Psychologie.
Willkommens-Sequenz
Eine automatisierte Serie von E-Mails, die neue Abonnenten begrüßt. Sie hat die höchsten Öffnungsraten und entscheidet über den weiteren Erfolg. Vorlage: Willkommens-Sequenz erstellen.
Zustellbarkeit / Zustellrate
Wie zuverlässig deine E-Mails im Posteingang landen (nicht im Spam, nicht geblockt). Praxis: Zustellrate verbessern.

Hinweis

Dieses Glossar ersetzt keine Rechtsberatung. Für rechtliche Details lies bitte den DSGVO-Leitfaden.

Praxis: So nutzt du die Begriffe in deinem Setup

Ein Glossar ist nett – aber der eigentliche Nutzen entsteht, wenn du die Begriffe in ein System übersetzt. Hier ist ein einfacher Ablauf, der dich vom „Ich kenne die Wörter“ zu „Ich habe einen sauberen Funnel“ bringt.

1

Lead Magnet definieren

Wähle ein konkretes Problem deiner Zielgruppe und biete eine schnelle Lösung an. Einstieg: /email-marketing/leadmagnet/.

2

Anmeldung sauber machen (DOI + AVV)

Sorge dafür, dass Einwilligung und Nachweis stimmen. Praxis: /email-marketing/dsgvo/ und /email-marketing/single-opt-in/.

3

Tags & Segmentierung planen

Entscheide, welche Interessen/Verhalten du abbilden willst (Tags) und wie du daraus sinnvolle Gruppen (Segmente) machst. Vertiefung: /email-marketing/tag-basiert/ und /email-marketing/segmentierung/.

4

Willkommenssequenz automatisieren

Baue eine kurze Sequenz, die Wert liefert und Erwartungen klärt – statt alles manuell zu machen. Praxis: /email-marketing/marketing-automation/.

5

Zustellbarkeit absichern (SPF/DKIM/DMARC)

Wenn deine Mails nicht ankommen, ist alles andere egal. Check: /email-marketing/zustellrate/.

6

Newsletter schreiben, testen, lernen

Schreibe klar, relevant und mit einem nächsten Schritt – und nutze KPIs, um zu lernen (nicht um dich zu stressen). Praxis: /email-marketing/newsletter-erstellen/.

Warum das funktioniert

Du kombinierst hier Strategie (Lead Magnet, Funnel), Recht (DSGVO, Einwilligung), Technik (Zustellbarkeit) und Relevanz (Tags/ Segmentierung). Genau diese Mischung entscheidet im Alltag darüber, ob Newsletter „laufen“ – oder ob du ständig das Gefühl hast, alles sei kompliziert.

Mini-Checkliste: 8 Begriffe, die du wirklich brauchst

Wenn du dich gerade erschlagen fühlst: Diese Begriffe sind der kleinste gemeinsame Nenner für ein stabiles E-Mail-Marketing-Setup.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was ist ein E-Mail Marketing Glossar?

Ein Glossar ist ein Nachschlagewerk für Begriffe. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten E-Mail-Marketing-Fachwörter kurz und verständlich – damit du Artikel, Tools und Anleitungen schneller einordnen kannst.

Welche Begriffe sollte ich zuerst verstehen?

Wenn du neu startest: Lead Magnet, Double Opt-In, Tag/Segmentierung, Zustellbarkeit (inkl. SPF/DKIM/DMARC) und einfache KPIs wie Öffnungen/Klicks. Diese Begriffe entscheiden, ob deine Liste wächst und ob deine E-Mails überhaupt ankommen.

Ist Double Opt-In gesetzlich vorgeschrieben?

Double Opt-In ist in der DSGVO nicht als Technik vorgeschrieben. Es ist aber in der Praxis der gängigste Weg, eine Einwilligung nachweisbar zu machen. Details und Umsetzung findest du im DSGVO-Leitfaden.

Wie nutze ich das Glossar für SEO und Content?

Nutze Begriffe aus dem Glossar als Zwischenüberschriften, erkläre sie einmal sauber, und verlinke dann gezielt auf vertiefende Artikel (z.B. Zustellrate, Tag-basiert, Sales Funnel). So entsteht natürliche interne Verlinkung.

Glossar verstanden – jetzt umsetzen

Ein gutes Tool macht Tagging, Automationen und Zustellbarkeit sauber. Wenn du starten willst, nimm eine Lösung mit deutschem Support und klaren Prozessen.

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Simon Haenel

Simon Haenel

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