Landing Page erstellen: Die 'Eintrittskarte' zu deiner Liste

Du hast einen tollen Lead Magneten. Du hast Traffic. Aber niemand trägt sich ein? Das Problem ist meist deine Landing Page. Hier lernst du, wie du Seiten baust, die Besucher magisch in Abonnenten verwandeln – ohne Design-Studium.

· 15 Min. Lesezeit
Diese Anleitung für:

Deine Situation als Coach oder Berater: Dein Kalender zeigt 15 Erstgespräche diesen Monat. Aber nur 3 werden zu Kunden. Das Problem? Du verkaufst im Gespräch – statt vorher per E-Mail-Sequenz zu qualifizieren.

Hermann Scherer (Bestseller-Autor & Speaker): "Dank KlickTipp sind wir 4x Focus-Wachstums-Champion geworden." Sein System: Bevor jemand einen Termin bucht, durchläuft er eine E-Mail-Sequenz. Das Ergebnis? Nur qualifizierte Leads im Kalender.

Deine Situation als Handwerker: Du hast eine Website – aber niemand fragt über sie an. Die meisten Aufträge kommen noch immer über Empfehlungen oder Google-Anzeigen. Deine "Kontakt"-Seite verstaubt.

Ein Terrassenbauer aus Bayern hat das geändert: Statt "Kontaktieren Sie uns" bietet er einen kostenlosen "Terrassenplaner" zum Download an. Wer ihn herunterlädt, bekommt automatisch 3 E-Mails – und fragt dann von selbst nach einem Angebot. Ergebnis: 36% mehr Aufträge.

Deine Situation als Online-Shop: Du gibst Geld für Facebook-Ads aus, aber 97% der Besucher kaufen nicht beim ersten Besuch – und sind dann für immer weg. Verbranntes Werbebudget.

Lena Lambrecht machte 500.000€ mit nur 3.700 Kontakten. Ihr Trick: Jeder Shop-Besucher landet erst auf einer E-Mail-Landing-Page – nicht direkt auf dem Produkt. So "rettest" du Besucher, die sonst nie wiederkommen würden.

Deine Situation als Agentur: Du jagst ständig neuen Leads hinterher. Dabei wäre es 5x günstiger, bestehende Kunden zu reaktivieren. Aber du hast kein System dafür.

Die Lösung: Bestandskunden alle 90 Tage eine "Wie läuft's?"-Sequenz schicken. Kein Verkaufsdruck, nur Mehrwert. Das Ergebnis? Viele buchen erneut – ohne Akquise-Aufwand.

Landing Page vs. Homepage: Der Fokus-Unterschied

Der häufigste Fehler: Man schickt Traffic auf die Startseite ("www.mein-business.de").

Dort findet der Besucher: Menü, Social Media Icons, Blogartikel, "Über mich", Impressum... Er ist verwirrt. Und verwirrte Menschen kaufen nicht (und tragen sich nicht ein).

Die Psychologie dahinter: Bei zu vielen Optionen tritt "Decision Paralysis" ein. Der Besucher weiß nicht, was er tun soll – also tut er nichts. Er klickt weg.

Eine Squeeze Page (spezielle Landing Page für E-Mail-Leads) hat:

  • Kein Menü – keine Fluchtmöglichkeit, kein "Ich schau mal woanders".
  • Nur EINE Handlungsaufforderung – E-Mail eintragen, nichts anderes. (Mehr dazu: Liste aufbauen)
  • Fokus auf den Nutzen – was bekommt der Besucher, wenn er sich einträgt?
  • Keine externen Links – kein Social Media, kein "Über uns", nichts.

Warum Landing Pages meist besser funktionieren: Eine Startseite will alles erklären – eine Landing Page will nur eine Sache auslösen. Weniger Ablenkung, klarer Nutzen, ein CTA. Genau diese Klarheit macht den Unterschied.

Klarheit ist das Ziel. Aber wie sieht eine klare Landing Page konkret aus?

Die 2-Wege-Regel

Auf einer guten Landing Page hat der Besucher genau zwei Optionen: Sich eintragen oder die Seite schließen. Mehr nicht. Jeder zusätzliche Link ist ein potentieller "Notausgang", der Conversions kostet.

Landing Page erstellen: Die Anatomie einer High-Converting Page

Du brauchst kein kompliziertes Design. Tatsächlich konvertieren "hässliche", simple Seiten oft besser. Der Grund: Weniger Ablenkung, schnellere Ladezeit, klarere Botschaft.

Der bewährte 7-Elemente-Aufbau:

Schritt 1: Pre-Headline (optional)

Spricht die Zielgruppe direkt an: 'Für Coaches, die mehr Klienten wollen' oder 'Wenn du mit E-Mail Marketing startest...'

Schritt 2: Main Headline

Das große Versprechen. Hier entscheidet sich, ob der Besucher weiterliest. Der Großteil deiner Zeit sollte in die Headline fließen.

Schritt 3: Sub-Headline

Konkretisiert das Versprechen. Wie funktioniert es? 'In wenigen klaren Schritten', 'Ohne Technik-Kenntnisse', 'Inkl. Copy-Paste-Vorlagen'.

Schritt 4: Hero Image (optional)

Ein Bild des Lead Magneten (z.B. Mockup eines PDFs, Screenshot einer Checkliste). Macht das Angebot greifbar.

Schritt 5: Bullet Points (3-5 Stück)

Die wichtigsten Vorteile. Nicht Features beschreiben, sondern Ergebnisse versprechen. Was hat der Leser davon?

Schritt 6: Call to Action (Formular)

Das E-Mail-Feld + Button. So wenig Felder wie möglich. Idealerweise nur E-Mail oder E-Mail + Vorname. Nach der Eintragung startet idealerweise eine Willkommens-Sequenz.

Schritt 7: Trust-Elemente (optional)

Testimonials, Logos, Teilnehmerzahlen (nur wenn belegbar): 'Bereits Zahl Menschen nutzen diese Methode.'

Above the Fold: Die wichtigsten Elemente (Headline, Sub-Headline, CTA) müssen ohne Scrollen sichtbar sein. Teste auf verschiedenen Geräten – besonders auf Smartphones.

Die Headline: der größte Hebel

Wenn die Headline nicht sitzt, liest niemand weiter. Du hast nur einen kurzen Moment, um den Besucher zu überzeugen. Die Headline ist der "Türsteher" deiner Landing Page.

Schlechte Headlines (und warum):

  • "Abonniere meinen Newsletter" → Langweilig, kein Nutzen, niemand will "noch einen Newsletter".
  • "Herzlich Willkommen" → Verschwendeter Platz, sagt nichts aus.
  • "Download" → Zu generisch, keine Emotion.
  • "Melde dich an" → Kein Versprechen, kein Grund zum Handeln.

Gute Headlines (und warum sie funktionieren):

  • "Wie du in kurzer Zeit deine erste E-Mail-Liste aufbaust – ohne Technik-Frust" → Konkretes Ergebnis + Zeitrahmen + Schmerzpunkt adressiert.
  • "Die 5 teuersten Fehler im E-Mail Marketing (und wie du sie vermeidest)" → Neugier + Angst vor Fehlern.
  • "Viele Coaches nutzen diese Vorlage – jetzt kostenlos" → Social Proof (ohne unbelegte Zahlen) + Gratis.

Headline-Vorlagen zum Ausfüllen:

  • "Wie du Ergebnis erreichst – ohne [Schmerz/Hindernis]"
  • "Die Zahl größten Fehler bei Thema (und wie du sie vermeidest)"
  • "Zahl Zielgruppe nutzen bereits Lösung – starte jetzt kostenlos"
  • "In Zeitraum von [Ausgangspunkt] zu [Ziel]"
  • "Warum [konventionelle Weisheit] falsch ist – und was stattdessen funktioniert"

Die 4U-Headline-Formel

Nutze diese Checkliste für starke Headlines:

  • Useful – Welchen Nutzen hat der Leser?
  • Urgent – Warum jetzt handeln?
  • Unique – Was ist anders als bei allen anderen?
  • Ultra-specific – Konkrete Details, Zeiträume, Ergebnisse.

Landing Pages, die konvertieren

Formulare mit Double-Opt-In, nahtlose Integration, A/B-Testing. Deutsche Server, DSGVO-konform.

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Bullet Points: Neugier wecken

Beschreibe nicht das "Produkt" (z.B. "PDF, ein paar Seiten"). Beschreibe die Transformation. Was ist das Leben NACH dem Download? Welches Problem ist gelöst?

Nutze die Curiosity Gap – die Lücke zwischen dem, was der Leser weiß, und dem, was er wissen will:

  • "Der häufigste Fehler, den viele Anfänger machen (Seite X)" → Jeder will wissen: Mache ich diesen Fehler?
  • "Die Kurz-Routine für mehr Sichtbarkeit" → Konkret, schnell, machbar.
  • "Warum du KEINE Website brauchst, um zu starten" → Kontra-intuitiv, weckt Neugier.
  • "Das 'vergessene' Tool, das deine Öffnungsrate spürbar steigert" → Exklusives Wissen versprochen.

Bulletpoint-Formeln:

  • "Wie du Ergebnis erreichst – selbst wenn Hindernis"
  • "Der überraschende Grund, warum Problem passiert"
  • "Zahl Wege, Ergebnis zu erreichen (Nr. 3 ist der schnellste)"
  • "Was [erfolgreiche Person/Gruppe] anders macht"

Feature vs. Benefit

Feature: "PDF mit vielen Vorlagen"

Benefit: "Copy-Paste-Texte, die du in wenigen Minuten anpassen kannst"

Menschen kaufen keine Features – sie kaufen Ergebnisse. Übersetze jedes Feature in einen Benefit: "Das bedeutet für dich..."

Das Formular & CTA optimieren

Frage so wenig wie möglich ab. Jedes zusätzliche Feld kostet Conversions.

  • Nur E-Mail: Höchste Conversion (geringste Hürde). Ideal für den Einstieg.
  • Vorname + E-Mail: Etwas geringere Conversion, aber du kannst personalisieren ("Hallo Simon"). Persönliche Ansprache kann die Öffnungsrate spürbar erhöhen.
  • Mehr Felder (Firma, Telefon, etc.): Nur bei hochpreisigen B2B-Angeboten sinnvoll. Für Lead Magneten: Finger weg!

Der Button-Text: Der CTA-Button ist das wichtigste Element nach der Headline. "Absenden" oder "Anmelden" sind verschenkte Chancen.

Gute Button-Texte:

  • "Jetzt Checkliste sichern" (konkret, was bekommt man?)
  • "Ja, ich will dabei sein!" (emotionaler, Bestätigung)
  • "Kostenlosen Zugang erhalten" (betont den Wert)
  • "Sofort starten →" (Dringlichkeit + Action)

Der 'Microcopy'-Trick

Füge unter dem Button eine kleine Zeile hinzu: "Kein Spam. Du kannst dich jederzeit abmelden." oder "Kostenlos. Abmeldung jederzeit."

Diese "Microcopy" nimmt die letzte Angst und kann Conversions spürbar verbessern.

Trust-Elemente: Vertrauen aufbauen

Gerade wenn dich niemand kennt, brauchst du Vertrauenssignale. Warum sollte ein Fremder dir seine E-Mail geben?

Die wirksamsten Trust-Elemente:

1. Social Proof mit Zahlen

Wenn du Social Proof mit Zahlen nutzt, dann nur, wenn es belegbar ist: 'Bereits Zahl Menschen nutzen diese Methode' oder 'Zahl Downloads'. Unbelegte Zahlen wirken schnell unseriös.

2. Testimonials

Echte Aussagen von echten Menschen. Am besten mit Foto und vollem Namen. 'Das hat mir Stunden Arbeit erspart!' – Maria K., Coach

3. Bekannte Logos

'Bekannt aus...' mit Logos von Medien, Kunden oder Partnern. Funktioniert nur, wenn die Logos relevant und bekannt sind.

4. Datenschutz-Hinweis

'Deine Daten sind sicher. DSGVO-konform.' oder das Schloss-Symbol. Besonders wichtig im deutschen Markt.

5. Autorität zeigen

'Von Name, Autor von [Buch]' oder 'Mit langjähriger Erfahrung im E-Mail Marketing'. Zeige, warum DU die richtige Quelle bist.

Fake-Testimonials vermeiden

Erfundene Testimonials sind nicht nur unethisch – sie fallen auf. Nutze lieber echte Aussagen aus E-Mails, Kommentaren oder Bewertungen. Frage zufriedene Kunden aktiv nach einem kurzen Statement.

Mobile Optimierung: Wo die meisten Conversions passieren

Ein großer Teil des Traffics kommt heute von Smartphones. Wenn deine Landing Page auf Mobile nicht funktioniert, verlierst du einen großen Teil deiner Besucher.

Mobile-Checkliste:

  • Kurze Ladezeit: Komprimiere Bilder, nutze minimales Design.
  • Große Touch-Flächen: Der Button muss leicht mit dem Daumen erreichbar sein.
  • Gut lesbare Schrift: Ausreichend groß, ausreichend Kontrast.
  • Formular ohne Scrollen: Das E-Mail-Feld und der Button sollten ohne Scrollen sichtbar sein.
  • Kein horizontales Scrollen: Alles muss in die Bildschirmbreite passen.

Test deine Seite auf Mobile

Öffne deine Landing Page auf deinem Smartphone. Kannst du sie mit einer Hand bedienen? Ist der CTA-Button gut erreichbar? Ist die Schrift lesbar ohne Zoomen? Wenn nicht: Optimieren!

Tools: Wie baust du das?

Du hast mehrere Möglichkeiten, je nach technischem Know-how und Budget:

1. Pagebuilder (Empfehlung für Einsteiger)

Drag-and-Drop Pagebuilder (als WordPress-Plugin oder als externer Builder) sind ideal für Einsteiger: Du brauchst keine Programmierkenntnisse und kannst schnell eine professionelle Seite bauen. Achte darauf, dass Ladezeit, Formular-Tracking und DSGVO-Setup sauber sind.

2. Direkt im E-Mail-Tool

Gute E-Mail-Tools wie KlickTipp bieten eigene Formulare und sogar einfache Landing Pages. Vorteil: Die Daten landen direkt im System, keine zusätzliche Anbindung nötig.

3. Eigene HTML-Seite

Für Technik-Affine: Eine simple HTML-Seite mit CSS ist schnell, lädt extrem schnell und du hast volle Kontrolle. Nachteil: Kein A/B-Testing ohne zusätzliche Tools.

4. WordPress-Themes mit Builder

Viele WordPress-Themes oder Builder-Plugins bringen Landing-Page-Templates mit. Praktisch, wenn du WordPress ohnehin nutzt – aber prüfe Performance, Tracking und ob du dein Double-Opt-In sauber abbilden kannst.

[CTA title="Profi-Tipp: KlickTipp" description="KlickTipp bietet DSGVO-konforme Formulare mit Double-Opt-In, die du auf jeder Seite einbetten kannst. Die Integration ist nahtlos – Leads landen direkt in deiner Automatisierung." buttonText="KlickTipp ansehen" href="https://www.simon-erklaert.com/go/klicktipp"]

[/CTA]

Wichtig bei der Tool-Wahl:

  • E-Mail-Tool-Integration: Prüfe, ob dein Pagebuilder sich einfach mit deinem E-Mail-Tool verbinden lässt. Ein gutes Lead Magnet verdient ein Tool, das die Leads auch verarbeitet.
  • DSGVO-Konformität: Double-Opt-In, Datenschutz-Checkbox, ggf. Cookie-Banner.
  • A/B-Testing: Kannst du verschiedene Varianten testen? Das ist Gold wert.
  • Ladezeit: Manche Pagebuilder sind "aufgebläht". Teste die Geschwindigkeit.

7 Conversion-Killer vermeiden

Diese Fehler ruinieren selbst die beste Landing Page:

1. Ablenkung durch Navigation

Social Media Icons, Footer-Links, Menü – weg damit! Es gibt nur einen Weg: Eintragen oder Seite schließen. Jeder Link ist ein Notausgang.

2. Inkonsistenz (Message Mismatch)

Die Ad verspricht 'Rote Schuhe', die Landing Page zeigt 'Blaue Hosen'. Der 'Scent' (Duftspur) muss stimmen. Headline der Ad = Headline der Landing Page.

3. Langsame Ladezeit

Langsame Ladezeiten kosten Conversions. Komprimiere Bilder, nutze minimales Design, verzichte auf Videos, die automatisch laden.

4. Zu viele Formularfelder

Jedes zusätzliche Feld kann die Conversion spürbar senken. Brauchst du wirklich die Telefonnummer? Den Firmennamen? Meist nicht.

5. Schwache oder fehlende Headline

Die Headline ist das Erste, was der Besucher sieht. 'Willkommen' oder 'Newsletter abonnieren' sind verschenkte Chancen.

6. Kein klarer Call-to-Action

'Absenden' ist kein CTA. Der Button muss klar kommunizieren, was passiert: 'Jetzt Checkliste sichern', 'Kostenlosen Zugang erhalten'.

7. Nicht mobile-optimiert

Viele Besucher kommen vom Smartphone. Wenn das Formular auf Mobile unbedienbar ist, verlierst du unnötig Leads.

Du weißt jetzt, was nicht funktioniert. Aber wie findest du heraus, was bei deiner Zielgruppe wirklich zieht?

Der größte Fehler

Der größte Fehler ist, die Landing Page "fertig" zu stellen und nie wieder anzufassen. Eine Landing Page ist nie fertig – sie wird kontinuierlich durch A/B-Tests verbessert. Kleine Änderungen können große Auswirkungen haben.

A/B-Testing: Systematisch optimieren

A/B-Testing ist der wissenschaftliche Weg zur perfekten Landing Page. Du testest zwei Varianten gegeneinander und lässt die Daten entscheiden.

So funktioniert es:

  1. Erstelle zwei Versionen deiner Landing Page (nur EIN Element unterschiedlich).
  2. Teile den Traffic möglichst gleichmäßig auf beide Versionen.
  3. Warte, bis du genug Conversions hast, um nicht dem Zufall zu folgen.
  4. Die bessere Variante wird zum neuen "Champion".
  5. Wiederhole mit dem nächsten Element.

Was du testen solltest (in dieser Reihenfolge):

  1. Headline: Hat den größten Impact. Teste völlig unterschiedliche Ansätze.
  2. CTA-Button: Text, Farbe, Größe, Position.
  3. Hero Image: Mit vs. ohne Bild, verschiedene Bilder.
  4. Formularfelder: Nur E-Mail vs. E-Mail + Vorname.
  5. Social Proof: Mit vs. ohne Testimonials, verschiedene Zahlen.

Der häufigste Testing-Fehler

Teste immer nur EIN Element gleichzeitig. Wenn du Headline UND Button UND Bild änderst, weißt du nicht, was den Unterschied gemacht hat. Disziplin beim Testen zahlt sich aus.

Vorlagen zum Nachmachen

Hier sind drei bewährte Landing Page-Strukturen, die du direkt übernehmen kannst:

Vorlage 1: Die "Checklisten-Seite" (für PDFs)

  • Pre-Headline: "Für Zielgruppe, die Problem haben"
  • Headline: "Die Zahl-Punkte-Checkliste für Ergebnis"
  • Sub-Headline: "Inklusive [Bonus] – kostenlos"
  • 3 Bulletpoints: Was enthält die Checkliste?
  • Formular: Nur E-Mail
  • Microcopy: "Sofort im Postfach. Kein Spam."

Vorlage 2: Die "Webinar-Seite"

  • Pre-Headline: "Kostenloses Live-Training am [Datum]"
  • Headline: "Wie du [großes Ergebnis] erreichst"
  • Sub-Headline: "In kurzer Zeit zeige ich dir [3 konkrete Dinge]"
  • 5 Bulletpoints: Was lernst du im Webinar?
  • Formular: E-Mail + Vorname (für persönliche Erinnerung)
  • Trust: "Bereits Zahl Teilnehmer angemeldet"

Vorlage 3: Die "Mini-Kurs-Seite"

  • Pre-Headline: "5-teiliger E-Mail-Kurs"
  • Headline: "In 5 Tagen von [Ausgangspunkt] zu [Ziel]"
  • Sub-Headline: "Jeden Tag eine neue Lektion direkt in dein Postfach"
  • 5 Bulletpoints: Die 5 Lektionen kurz beschrieben
  • Formular: E-Mail + Vorname
  • Microcopy: "Du kannst dich jederzeit abmelden"

Landing Page + E-Mail-System in einem

Formulare mit Double-Opt-In, automatische Willkommens-Sequenz, A/B-Testing. Deutsche Server, DSGVO-konform. ProvenExpert: 4,9/5 Sterne bei über 2.000 Bewertungen.

ProvenExpert: 4,9/5 Google: 4,9/5 Testsieger 2024 DSGVO • Deutschland
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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Landing Page und Homepage?

Eine Homepage ist wie ein Schaufenster: Sie zeigt alles (Über uns, Blog, Kontakt, Produkte). Eine Landing Page (Squeeze Page) hat nur EIN Ziel: Die Eintragung. Sie hat keine Navigation und keine Ablenkung. Das Ergebnis: Eine gute Landing Page konvertiert deshalb in der Praxis meist besser. Danach startet idealerweise eine Willkommens-Sequenz.

Wie lang sollte eine Landing Page sein?

Die Länge hängt vom Angebot ab. Für kostenlose Lead Magneten gilt: So kurz wie möglich – Headline, 3-5 Bullet Points, Formular. Bei kostenpflichtigen Angeboten darf die Seite länger sein, um Einwände zu behandeln.

Welche Conversion Rate ist gut für eine Landing Page?

Es gibt keine universelle "gute" Rate, weil Angebot, Zielgruppe und Traffic-Qualität stark variieren. Miss deine Ausgangslage, verbessere EIN Element nach dem anderen und prüfe, ob es besser wird. Mehr zur Verkaufspsychologie dahinter.

Brauche ich ein extra Tool für Landing Pages?

Nicht zwingend. Du hast drei Wege: (1) Drag-and-Drop Pagebuilder, (2) direkt im E-Mail-Tool arbeiten (KlickTipp bietet Formulare und einfache Landing Pages) oder (3) eine schlanke HTML-Seite bauen. Wichtig: Die Leads müssen sauber im System landen (DSGVO-konform).

Wie teste ich, welche Landing Page besser funktioniert?

Mit A/B-Testing: Zwei Varianten (z.B. verschiedene Headlines), Traffic gleichmäßig aufteilen. Teste immer nur EIN Element gleichzeitig und warte, bis du genug Daten hast.

Muss eine Landing Page professionell designt sein?

Nein! Tatsächlich konvertieren einfache Seiten oft besser als überdesignte. Weniger Ablenkung, schnellere Ladezeit, klarere Botschaft. Fokussiere dich auf Headline und Bullet Points.

Was ist der wichtigste Teil einer Landing Page?

Die Headline. Sie entscheidet, ob der Besucher bleibt oder geht. Nutze die Formel: [Ergebnis] + [Zeitraum] + [Ohne Schmerz]. Beispiel: 'Wie du deine erste E-Mail-Liste aufbaust – ohne Technik-Frust.'

Simon Haenel

Simon Haenel

Informatiker & KI-Enthusiast

Informatiker aus Leidenschaft. Auf dieser Seite nutze ich KI, um komplexe Themen verständlich aufzubereiten – recherchiert, strukturiert und auf den Punkt gebracht.

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