Landing Page erstellen: Die 'Eintrittskarte' zu deiner Liste
Du hast einen tollen Lead Magneten. Du hast Traffic. Aber niemand trägt sich ein? Das Problem ist meist deine Landing Page. Hier lernst du, wie du Seiten baust, die Besucher magisch in Abonnenten verwandeln – ohne Design-Studium.
Landing Page vs. Homepage: Der Fokus-Unterschied
Der häufigste Fehler: Man schickt Traffic auf die Startseite ("www.mein-business.de").
Dort findet der Besucher: Menü, Social Media Icons, Blogartikel, "Über mich", Impressum... Er ist verwirrt. Und verwirrte Menschen kaufen nicht (und tragen sich nicht ein).
Die Psychologie dahinter: Bei zu vielen Optionen tritt "Decision Paralysis" ein. Der Besucher weiß nicht, was er tun soll – also tut er nichts. Er klickt weg.
Eine Squeeze Page (spezielle Landing Page für E-Mail-Leads) hat:
- Kein Menü – keine Fluchtmöglichkeit, kein "Ich schau mal woanders".
- Nur EINE Handlungsaufforderung – E-Mail eintragen, nichts anderes.
- Fokus auf den Nutzen – was bekommt der Besucher, wenn er sich einträgt?
- Keine externen Links – kein Social Media, kein "Über uns", nichts.
Die 2-Wege-Regel
Auf einer guten Landing Page hat der Besucher genau zwei Optionen: Sich eintragen oder die Seite schließen. Mehr nicht. Jeder zusätzliche Link ist ein potentieller "Notausgang", der Conversions kostet.
Warum Landing Pages meist besser funktionieren: Eine Startseite will alles erklären – eine Landing Page will nur eine Sache auslösen. Weniger Ablenkung, klarer Nutzen, ein CTA. Genau diese Klarheit macht den Unterschied.
Die Anatomie einer High-Converting Page
Du brauchst kein kompliziertes Design. Tatsächlich konvertieren "hässliche", simple Seiten oft besser. Der Grund: Weniger Ablenkung, schnellere Ladezeit, klarere Botschaft.
Der bewährte 7-Elemente-Aufbau:
Pre-Headline (optional)
Spricht die Zielgruppe direkt an: 'Für Coaches, die mehr Klienten wollen' oder 'Wenn du mit E-Mail Marketing startest...'
Main Headline
Das große Versprechen. Hier entscheidet sich, ob der Besucher weiterliest. Der Großteil deiner Zeit sollte in die Headline fließen.
Sub-Headline
Konkretisiert das Versprechen. Wie funktioniert es? 'In wenigen klaren Schritten', 'Ohne Technik-Kenntnisse', 'Inkl. Copy-Paste-Vorlagen'.
Hero Image (optional)
Ein Bild des Lead Magneten (z.B. Mockup eines PDFs, Screenshot einer Checkliste). Macht das Angebot greifbar.
Bullet Points (3-5 Stück)
Die wichtigsten Vorteile. Nicht Features beschreiben, sondern Ergebnisse versprechen. Was hat der Leser davon?
Call to Action (Formular)
Das E-Mail-Feld + Button. So wenig Felder wie möglich. Idealerweise nur E-Mail oder E-Mail + Vorname.
Trust-Elemente (optional)
Testimonials, Logos, Teilnehmerzahlen (nur wenn belegbar): 'Bereits [Zahl] Menschen nutzen diese Methode.'
Above the Fold: Die wichtigsten Elemente (Headline, Sub-Headline, CTA) müssen ohne Scrollen sichtbar sein. Teste auf verschiedenen Geräten – besonders auf Smartphones.
Die Headline: der größte Hebel
Wenn die Headline nicht sitzt, liest niemand weiter. Du hast nur einen kurzen Moment, um den Besucher zu überzeugen. Die Headline ist der "Türsteher" deiner Landing Page.
Schlechte Headlines (und warum):
- "Abonniere meinen Newsletter" → Langweilig, kein Nutzen, niemand will "noch einen Newsletter".
- "Herzlich Willkommen" → Verschwendeter Platz, sagt nichts aus.
- "Download" → Zu generisch, keine Emotion.
- "Melde dich an" → Kein Versprechen, kein Grund zum Handeln.
Gute Headlines (und warum sie funktionieren):
- "Wie du in kurzer Zeit deine erste E-Mail-Liste aufbaust – ohne Technik-Frust" → Konkretes Ergebnis + Zeitrahmen + Schmerzpunkt adressiert.
- "Die 5 teuersten Fehler im E-Mail Marketing (und wie du sie vermeidest)" → Neugier + Angst vor Fehlern.
- "Viele Coaches nutzen diese Vorlage – jetzt kostenlos" → Social Proof (ohne unbelegte Zahlen) + Gratis.
Die 4U-Headline-Formel
Nutze diese Checkliste für starke Headlines:
- Useful – Welchen Nutzen hat der Leser?
- Urgent – Warum jetzt handeln?
- Unique – Was ist anders als bei allen anderen?
- Ultra-specific – Konkrete Details, Zeiträume, Ergebnisse.
Headline-Vorlagen zum Ausfüllen:
- "Wie du [Ergebnis] erreichst – ohne [Schmerz/Hindernis]"
- "Die [Zahl] größten Fehler bei [Thema] (und wie du sie vermeidest)"
- "[Zahl] [Zielgruppe] nutzen bereits [Lösung] – starte jetzt kostenlos"
- "In [Zeitraum] von [Ausgangspunkt] zu [Ziel]"
- "Warum [konventionelle Weisheit] falsch ist – und was stattdessen funktioniert"
Bullet Points: Neugier wecken
Beschreibe nicht das "Produkt" (z.B. "PDF, ein paar Seiten"). Beschreibe die Transformation. Was ist das Leben NACH dem Download? Welches Problem ist gelöst?
Nutze die Curiosity Gap – die Lücke zwischen dem, was der Leser weiß, und dem, was er wissen will:
- "Der häufigste Fehler, den viele Anfänger machen (Seite X)" → Jeder will wissen: Mache ich diesen Fehler?
- "Die Kurz-Routine für mehr Sichtbarkeit" → Konkret, schnell, machbar.
- "Warum du KEINE Website brauchst, um zu starten" → Kontra-intuitiv, weckt Neugier.
- "Das 'vergessene' Tool, das deine Öffnungsrate spürbar steigert" → Exklusives Wissen versprochen.
Feature vs. Benefit
Feature: "PDF mit vielen Vorlagen"
Benefit: "Copy-Paste-Texte, die du in wenigen Minuten anpassen kannst"
Menschen kaufen keine Features – sie kaufen Ergebnisse. Übersetze jedes Feature in einen Benefit: "Das bedeutet für dich..."
Bulletpoint-Formeln:
- "Wie du [Ergebnis] erreichst – selbst wenn [Hindernis]"
- "Der überraschende Grund, warum [Problem] passiert"
- "[Zahl] Wege, [Ergebnis] zu erreichen (Nr. 3 ist der schnellste)"
- "Was [erfolgreiche Person/Gruppe] anders macht"
Das Formular & CTA optimieren
Frage so wenig wie möglich ab. Jedes zusätzliche Feld kostet Conversions.
- Nur E-Mail: Höchste Conversion (geringste Hürde). Ideal für den Einstieg.
- Vorname + E-Mail: Etwas geringere Conversion, aber du kannst personalisieren ("Hallo Simon"). Persönliche Ansprache kann die Öffnungsrate spürbar erhöhen.
- Mehr Felder (Firma, Telefon, etc.): Nur bei hochpreisigen B2B-Angeboten sinnvoll. Für Lead Magneten: Finger weg!
Der Button-Text: Der CTA-Button ist das wichtigste Element nach der Headline. "Absenden" oder "Anmelden" sind verschenkte Chancen.
Gute Button-Texte:
- "Jetzt Checkliste sichern" (konkret, was bekommt man?)
- "Ja, ich will dabei sein!" (emotionaler, Bestätigung)
- "Kostenlosen Zugang erhalten" (betont den Wert)
- "Sofort starten →" (Dringlichkeit + Action)
Der 'Microcopy'-Trick
Füge unter dem Button eine kleine Zeile hinzu: "Kein Spam. Du kannst dich jederzeit abmelden." oder "Kostenlos. Abmeldung jederzeit."
Diese "Microcopy" nimmt die letzte Angst und kann Conversions spürbar verbessern.
Trust-Elemente: Vertrauen aufbauen
Gerade wenn dich niemand kennt, brauchst du Vertrauenssignale. Warum sollte ein Fremder dir seine E-Mail geben?
Die wirksamsten Trust-Elemente:
Social Proof mit Zahlen
Wenn du Social Proof mit Zahlen nutzt, dann nur, wenn es belegbar ist: 'Bereits [Zahl] Menschen nutzen diese Methode' oder '[Zahl] Downloads'. Unbelegte Zahlen wirken schnell unseriös.
Testimonials
Echte Aussagen von echten Menschen. Am besten mit Foto und vollem Namen. 'Das hat mir Stunden Arbeit erspart!' – Maria K., Coach
Bekannte Logos
'Bekannt aus...' mit Logos von Medien, Kunden oder Partnern. Funktioniert nur, wenn die Logos relevant und bekannt sind.
Datenschutz-Hinweis
'Deine Daten sind sicher. DSGVO-konform.' oder das Schloss-Symbol. Besonders wichtig im deutschen Markt.
Autorität zeigen
'Von [Name], Autor von [Buch]' oder 'Mit langjähriger Erfahrung im E-Mail Marketing'. Zeige, warum DU die richtige Quelle bist.
Fake-Testimonials vermeiden
Erfundene Testimonials sind nicht nur unethisch – sie fallen auf. Nutze lieber echte Aussagen aus E-Mails, Kommentaren oder Bewertungen. Frage zufriedene Kunden aktiv nach einem kurzen Statement.
Mobile Optimierung: Wo die meisten Conversions passieren
Ein großer Teil des Traffics kommt heute von Smartphones. Wenn deine Landing Page auf Mobile nicht funktioniert, verlierst du einen großen Teil deiner Besucher.
Mobile-Checkliste:
- Kurze Ladezeit: Komprimiere Bilder, nutze minimales Design.
- Große Touch-Flächen: Der Button muss leicht mit dem Daumen erreichbar sein.
- Gut lesbare Schrift: Ausreichend groß, ausreichend Kontrast.
- Formular ohne Scrollen: Das E-Mail-Feld und der Button sollten ohne Scrollen sichtbar sein.
- Kein horizontales Scrollen: Alles muss in die Bildschirmbreite passen.
Test deine Seite auf Mobile
Öffne deine Landing Page auf deinem Smartphone. Kannst du sie mit einer Hand bedienen? Ist der CTA-Button gut erreichbar? Ist die Schrift lesbar ohne Zoomen? Wenn nicht: Optimieren!
Tools: Wie baust du das?
Du hast mehrere Möglichkeiten, je nach technischem Know-how und Budget:
Pagebuilder (Empfehlung für Einsteiger)
Drag-and-Drop Pagebuilder (als WordPress-Plugin oder als externer Builder) sind ideal für Einsteiger: Du brauchst keine Programmierkenntnisse und kannst schnell eine professionelle Seite bauen. Achte darauf, dass Ladezeit, Formular-Tracking und DSGVO-Setup sauber sind.
Direkt im E-Mail-Tool
Gute E-Mail-Tools wie KlickTipp bieten eigene Formulare und sogar einfache Landing Pages. Vorteil: Die Daten landen direkt im System, keine zusätzliche Anbindung nötig.
Eigene HTML-Seite
Für Technik-Affine: Eine simple HTML-Seite mit CSS ist schnell, lädt extrem schnell und du hast volle Kontrolle. Nachteil: Kein A/B-Testing ohne zusätzliche Tools.
WordPress-Themes mit Builder
Viele WordPress-Themes oder Builder-Plugins bringen Landing-Page-Templates mit. Praktisch, wenn du WordPress ohnehin nutzt – aber prüfe Performance, Tracking und ob du dein Double-Opt-In sauber abbilden kannst.
Profi-Tipp: KlickTipp
KlickTipp bietet DSGVO-konforme Formulare mit Double-Opt-In, die du auf jeder Seite einbetten kannst. Die Integration ist nahtlos – Leads landen direkt in deiner Automatisierung.
KlickTipp ansehen →* Affiliate-Link – für dich entstehen keine Mehrkosten.
Wichtig bei der Tool-Wahl:
- E-Mail-Tool-Integration: Prüfe, ob dein Pagebuilder sich einfach mit deinem E-Mail-Tool verbinden lässt.
- DSGVO-Konformität: Double-Opt-In, Datenschutz-Checkbox, ggf. Cookie-Banner.
- A/B-Testing: Kannst du verschiedene Varianten testen? Das ist Gold wert.
- Ladezeit: Manche Pagebuilder sind "aufgebläht". Teste die Geschwindigkeit.
7 Conversion-Killer vermeiden
Diese Fehler ruinieren selbst die beste Landing Page:
Ablenkung durch Navigation
Social Media Icons, Footer-Links, Menü – weg damit! Es gibt nur einen Weg: Eintragen oder Seite schließen. Jeder Link ist ein Notausgang.
Inkonsistenz (Message Mismatch)
Die Ad verspricht 'Rote Schuhe', die Landing Page zeigt 'Blaue Hosen'. Der 'Scent' (Duftspur) muss stimmen. Headline der Ad = Headline der Landing Page.
Langsame Ladezeit
Langsame Ladezeiten kosten Conversions. Komprimiere Bilder, nutze minimales Design, verzichte auf Videos, die automatisch laden.
Zu viele Formularfelder
Jedes zusätzliche Feld kann die Conversion spürbar senken. Brauchst du wirklich die Telefonnummer? Den Firmennamen? Meist nicht.
Schwache oder fehlende Headline
Die Headline ist das Erste, was der Besucher sieht. 'Willkommen' oder 'Newsletter abonnieren' sind verschenkte Chancen.
Kein klarer Call-to-Action
'Absenden' ist kein CTA. Der Button muss klar kommunizieren, was passiert: 'Jetzt Checkliste sichern', 'Kostenlosen Zugang erhalten'.
Nicht mobile-optimiert
Viele Besucher kommen vom Smartphone. Wenn das Formular auf Mobile unbedienbar ist, verlierst du unnötig Leads.
Der größte Fehler
Der größte Fehler ist, die Landing Page "fertig" zu stellen und nie wieder anzufassen. Eine Landing Page ist nie fertig – sie wird kontinuierlich durch A/B-Tests verbessert. Kleine Änderungen können große Auswirkungen haben.
A/B-Testing: Systematisch optimieren
A/B-Testing ist der wissenschaftliche Weg zur perfekten Landing Page. Du testest zwei Varianten gegeneinander und lässt die Daten entscheiden.
So funktioniert es:
- Erstelle zwei Versionen deiner Landing Page (nur EIN Element unterschiedlich).
- Teile den Traffic möglichst gleichmäßig auf beide Versionen.
- Warte, bis du genug Conversions hast, um nicht dem Zufall zu folgen.
- Die bessere Variante wird zum neuen "Champion".
- Wiederhole mit dem nächsten Element.
Was du testen solltest (in dieser Reihenfolge):
- Headline: Hat den größten Impact. Teste völlig unterschiedliche Ansätze.
- CTA-Button: Text, Farbe, Größe, Position.
- Hero Image: Mit vs. ohne Bild, verschiedene Bilder.
- Formularfelder: Nur E-Mail vs. E-Mail + Vorname.
- Social Proof: Mit vs. ohne Testimonials, verschiedene Zahlen.
Der häufigste Testing-Fehler
Teste immer nur EIN Element gleichzeitig. Wenn du Headline UND Button UND Bild änderst, weißt du nicht, was den Unterschied gemacht hat. Disziplin beim Testen zahlt sich aus.
Vorlagen zum Nachmachen
Hier sind drei bewährte Landing Page-Strukturen, die du direkt übernehmen kannst:
Vorlage 1: Die "Checklisten-Seite" (für PDFs)
- Pre-Headline: "Für [Zielgruppe], die [Problem] haben"
- Headline: "Die [Zahl]-Punkte-Checkliste für [Ergebnis]"
- Sub-Headline: "Inklusive [Bonus] – kostenlos"
- 3 Bulletpoints: Was enthält die Checkliste?
- Formular: Nur E-Mail
- Microcopy: "Sofort im Postfach. Kein Spam."
Vorlage 2: Die "Webinar-Seite"
- Pre-Headline: "Kostenloses Live-Training am [Datum]"
- Headline: "Wie du [großes Ergebnis] erreichst"
- Sub-Headline: "In kurzer Zeit zeige ich dir [3 konkrete Dinge]"
- 5 Bulletpoints: Was lernst du im Webinar?
- Formular: E-Mail + Vorname (für persönliche Erinnerung)
- Trust: "Bereits [Zahl] Teilnehmer angemeldet"
Vorlage 3: Die "Mini-Kurs-Seite"
- Pre-Headline: "5-teiliger E-Mail-Kurs"
- Headline: "In 5 Tagen von [Ausgangspunkt] zu [Ziel]"
- Sub-Headline: "Jeden Tag eine neue Lektion direkt in dein Postfach"
- 5 Bulletpoints: Die 5 Lektionen kurz beschrieben
- Formular: E-Mail + Vorname
- Microcopy: "Du kannst dich jederzeit abmelden"
Häufige Fragen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Landing Page und Homepage?
Eine Homepage ist wie ein Schaufenster: Sie zeigt alles (Über uns, Blog, Kontakt, Produkte). Eine Landing Page (Squeeze Page) hat nur EIN Ziel: Die Eintragung. Sie hat keine Navigation und keine Ablenkung. Das Ergebnis: Eine gute Landing Page ist oft deutlich fokussierter und konvertiert deshalb in der Praxis meist besser als eine klassische Startseite.
Wie lang sollte eine Landing Page sein?
Die Länge hängt vom Angebot ab. Für kostenlose Lead Magneten gilt: So kurz wie möglich – Headline, 3-5 Bullet Points, Formular. Bei kostenpflichtigen Angeboten oder höherem Commitment (z.B. Webinar-Anmeldung) darf und muss die Seite länger sein, um Einwände zu behandeln.
Welche Conversion Rate ist gut für eine Landing Page?
Es gibt keine universelle „gute“ Conversion Rate, weil Angebot, Zielgruppe und Traffic-Qualität stark variieren. Wichtig ist: Miss deine Ausgangslage, verbessere gezielt EIN Element nach dem anderen (Headline, Angebot, Formular, Trust) und prüfe, ob es besser wird. Wenn kaum jemand einträgt, passt meist entweder das Angebot nicht zur Zielgruppe oder die Botschaft ist nicht klar genug.
Brauche ich ein extra Tool für Landing Pages?
Nicht zwingend – aber es kann dir Zeit sparen. Du hast grundsätzlich drei saubere Wege: (1) ein Drag-and-Drop Pagebuilder (z.B. als WordPress-Plugin oder als externer Landing-Page-Builder), (2) direkt im E-Mail-Tool arbeiten (KlickTipp bietet Formulare und einfache Landing Pages) oder (3) eine schlanke HTML-Seite bauen. Wichtig ist weniger das Tool, sondern dass die Leads sauber im E-Mail-System landen (Double-Opt-In/DSGVO) und du testen kannst.
Wie teste ich, welche Landing Page besser funktioniert?
Mit A/B-Testing: Du erstellst zwei Varianten (z.B. verschiedene Headlines) und teilst den Traffic möglichst gleichmäßig auf beide Versionen. Wichtig: Teste immer nur EIN Element gleichzeitig und warte, bis du genug Daten hast, um nicht dem Zufall zu folgen.
Muss eine Landing Page professionell designt sein?
Nein! Tatsächlich konvertieren einfache, 'hässliche' Seiten oft besser als überdesignte. Der Grund: Weniger Ablenkung, schnellere Ladezeit, klarere Botschaft. Fokussiere dich auf die Botschaft (Headline, Bullet Points), nicht auf visuelle Effekte.
Was ist der wichtigste Teil einer Landing Page?
Die Headline. Sie entscheidet in sehr kurzer Zeit, ob der Besucher bleibt oder geht. Investiere den Großteil deiner Zeit in die Headline. Nutze die Formel: [Ergebnis] + [Zeitraum] + [Ohne Schmerz]. Beispiel: 'Wie du in kurzer Zeit deine erste E-Mail-Liste aufbaust – ohne Technik-Frust.'
Simon Haenel
Informatiker & KI-Enthusiast
Informatiker aus Leidenschaft. Auf dieser Seite nutze ich KI, um komplexe Themen verständlich aufzubereiten – recherchiert, strukturiert und auf den Punkt gebracht.