Newsletter erstellen: Die komplette Anleitung für E-Mails, die verkaufen

Einen Newsletter versenden kann jeder. Einen Newsletter schreiben, der geöffnet wird, gelesen wird und zum Handeln bewegt? Das ist eine Fähigkeit, die dein Business messbar voranbringen kann. In diesem Guide lernst du alles: von der Betreffzeile bis zum Versand – plus Templates und typische Fehler.

· 18 Min. Lesezeit

Newsletter-Grundlagen: Was erfolgreiche E-Mails gemeinsam haben

Bevor wir in die Taktiken einsteigen, lass uns die Grundprinzipien klären. Denn alle erfolgreichen Newsletter – egal ob von Einzelunternehmern oder Konzernen – folgen denselben Regeln.

Die 4 Säulen erfolgreicher Newsletter

  1. Relevanz: Jede E-Mail löst ein Problem oder erfüllt ein Bedürfnis des Empfängers
  2. Timing: Die richtige Nachricht zum richtigen Zeitpunkt
  3. Klarheit: Ein Ziel pro E-Mail, keine Verwirrung
  4. Konsistenz: Regelmäßiger Rhythmus schafft Erwartung

Die Anatomie einer E-Mail

Jede E-Mail besteht aus sichtbaren und unsichtbaren Elementen:

  • Absendername: Wer schreibt? (Simon von simon-erklaert.com)
  • Betreffzeile: Warum öffnen? (kurz, klar, neugierig)
  • Preheader: Die Verstärkung (oft übersehen, aber wertvoll)
  • Body: Der Inhalt (Hook → Problem → Lösung → CTA)
  • Footer: Impressum, Abmeldelink (rechtlich Pflicht)

Orientierung statt Benchmarks

Öffnungsraten und Klickraten schwanken stark (Branche, Liste, Angebot, Zeitpunkt). Statt dich an Durchschnittswerten festzubeißen, arbeite mit KPIs, die du zuverlässig verbessern kannst:

  • Trend: Wird es über Wochen besser oder schlechter?
  • Segment-Vergleich: Welche Segmente reagieren wirklich?
  • Qualitätssignale: Antworten, Weiterleitungen, Abmeldungen, Spam-Beschwerden

Die perfekte Betreffzeile: Dein 3-Sekunden-Fenster

Die Betreffzeile ist der wichtigste Teil deiner E-Mail. Warum? Weil sie entscheidet, ob der Rest überhaupt gelesen wird.

Die harte Realität

Viele Empfänger entscheiden in Sekunden, ob sie eine E-Mail öffnen. Betreffzeile, Absendername und Preheader sind dabei die entscheidenden Hebel.

10 Betreffzeilen-Formeln, die funktionieren

  1. Die Frage: "Machst du diesen E-Mail-Fehler auch?"
  2. Die Zahl: "7 Wege, deine Öffnungsrate zu verdoppeln"
  3. Der Nutzen: "Spare 3 Stunden pro Woche mit diesem Trick"
  4. Die Dringlichkeit: "Noch 24 Stunden: 50% auf alles"
  5. Die Personalisierung: "Max, dein persönlicher Report ist da"
  6. Der Cliffhanger: "Diesen Fehler machen viele Marketer..."
  7. Die Ankündigung: "[NEU] Die Funktion, auf die du gewartet hast"
  8. Der Social Proof: "Warum viele Marketer das machen"
  9. Die Kontroverse: "E-Mail-Marketing ist tot (oder doch nicht?)"
  10. Die Einfachheit: "schnelle frage" (lowercase, persönlich)

Betreffzeilen-Länge: So bleibt sie lesbar

  • Wichtiges nach vorne: Der Anfang wird fast überall angezeigt
  • Mobile im Blick: Lange Betreffzeilen werden oft abgeschnitten
  • Ein Gedanke: Kein Fließtext – lieber klar und konkret

Was NICHT funktioniert (Spam-Trigger)

  • ❌ ALLES IN GROSSBUCHSTABEN = WIRKT WIE SCHREIEN
  • ❌ Übermäßige Sonderzeichen: !!!🚨💰🔥 = Spam-Filter
  • ❌ "Newsletter" oder "Ausgabe #47" im Betreff
  • ❌ Irreführende Versprechen die du nicht hältst
  • ❌ "Re:" oder "Fwd:" wenn es keine Antwort ist
  • ❌ "Gratis", "Kostenlos", "Gewinn" in Kombination

Pro-Tipp: A/B-Tests sind Pflicht

Teste IMMER zwei Betreffzeilen gegeneinander. Gute Newsletter-Tools können zwei Varianten parallel testen, zuerst an einen Teil deiner Liste senden und danach automatisch die Gewinner-Variante an den Rest ausspielen.

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Unser Betreffzeilen-Generator gibt dir 5 bewährte Formeln für dein Thema – sofort einsatzbereit.

Der unterschätzte Preheader: Deine zweite Chance

Der Preheader ist der Text, der in vielen E-Mail-Clients neben oder unter der Betreffzeile angezeigt wird. Er wird oft vergessen – und genau deshalb ist er ein schneller Hebel.

Was passiert ohne Preheader?

Der E-Mail-Client zieht automatisch die ersten Wörter deiner E-Mail. Das sieht dann so aus:

"Wenn diese E-Mail nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie hier..."

Oder: "Logo.png Newsletter vom 15.01..."

Verschenkte Überzeugungskraft.

Preheader richtig nutzen

  • Ergänze die Betreffzeile: Betreff macht neugierig, Preheader liefert Kontext
  • Füge einen CTA hinzu: "Öffne jetzt für den Code" oder "Scrolle zum Bonus"
  • Halte ihn kurz: Er soll ergänzen, nicht wiederholen
  • Wiederhole NICHT die Betreffzeile

Preheader-Beispiele

Betreff: "7 E-Mail-Fehler, die dich Geld kosten"

Preheader: "Fehler #4 machen sogar Profis noch. Plus: Die Korrektur dauert 5 Minuten."

Wie viele Newsletter landen im Spam?

Mit dem falschen Setup: zu viele. KlickTipp nennt eine Zustellrate von 99,78% und ist Testsieger 2024 (E-Mail-Zustellbarkeit). Visueller Editor, automatische A/B-Tests und Analysen.

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E-Mail-Struktur die konvertiert: Die bewährten Formeln

Menschen scannen E-Mails, sie lesen sie nicht Wort für Wort. Deine Struktur muss das berücksichtigen.

Die AIDA-Formel für Newsletter

1

Attention (Aufmerksamkeit)

Der erste Satz muss fesseln. Frage, provokante Aussage, oder mitten in eine Geschichte einsteigen. Keine langweilige Begrüßung.

2

Interest (Interesse)

Beschreibe das Problem oder die Situation, die der Leser kennt. Zeige, dass du verstehst, was ihn beschäftigt.

3

Desire (Verlangen)

Liefere die Lösung. Male ein Bild davon, wie es sein könnte. Nutze Beispiele, Zahlen, Social Proof.

4

Action (Handlung)

Ein klarer Call-to-Action. Was soll der Leser JETZT tun? Nur eine Sache.

Die PAS-Formel (Problem-Agitation-Solution)

  1. Problem: Nenne das Problem, das der Leser hat
  2. Agitation: Verstärke den Schmerz. Was passiert, wenn er nichts tut?
  3. Solution: Präsentiere deine Lösung als Ausweg

Die Story-Lesson-CTA-Formel

  1. Story: Erzähle eine kurze Geschichte (persönlich, Kunde, Beispiel)
  2. Lesson: Was ist die Lektion aus der Geschichte?
  3. CTA: Wie kann der Leser die Lektion anwenden?

Formatierung für Scannability

  • ✅ Kurze Absätze: 2-3 Sätze maximal, dann Zeilenumbruch
  • ✅ Aufzählungen: Leicht zu erfassen, strukturieren Information
  • ✅ Fettungen: Für Schlüsselwörter (aber sparsam!)
  • ✅ Weißraum: Gibt den Augen Pause
  • ✅ Ein Thema pro E-Mail: Kein Bauchladen

Schreibstil der fesselt: So klingen Profis

Dein Newsletter ist kein Geschäftsbericht. Du schreibst an echte Menschen – also schreibe auch so.

Die 10 Regeln für Newsletter-Texte

  1. Schreibe, wie du sprichst: Lies deinen Text laut vor. Klingt er natürlich? Würdest du so mit einem Freund reden?
  2. Eine Person ansprechen: Schreibe für EINE Person, nicht für "die Abonnenten". Nutze "du" konsequent.
  3. Ein Gedanke pro Satz: Lange Schachtelsätze überfordern. Kurze Sätze wirken.
  4. Vermeide Fachjargon: Wenn du ein Wort erklären müsstest, nutze ein einfacheres.
  5. Aktive Sprache: "Du erreichst..." statt "Es wird erreicht..."
  6. Konkret statt abstrakt: "Spare 3 Stunden" statt "Spare Zeit"
  7. Erzähle Geschichten: Menschen erinnern sich an Stories, nicht an Fakten
  8. Nutze Power-Wörter: Neu, Kostenlos, Du, Jetzt, Geheimnis, Entdecke
  9. Streiche "dass": Fast jeder Satz mit "dass" lässt sich besser formulieren
  10. Beende stark: Der letzte Satz bleibt hängen – mach ihn unvergesslich

Der perfekte erste Satz

Der erste Satz hat nur eine Aufgabe: Den zweiten Satz lesen lassen.

Nicht: "Hallo [Vorname], ich hoffe, es geht dir gut..."

Besser: "Gestern habe ich 3 Stunden an einer E-Mail geschrieben. Die Ergebnisse haben mich umgehauen."

Noch besser: "Mehr Klicks. Eine E-Mail. Ein kleiner Trick."

Die 'So what?'-Regel

Lies jeden Satz und frage: "So what? Na und?" Wenn du keine gute Antwort hast, streiche den Satz oder mache ihn relevanter.

15 Newsletter-Templates für jeden Anlass

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Hier sind bewährte Vorlagen, die du anpassen kannst:

Kategorie 1: Wert-Newsletter

  1. Der Tipp der Woche: Ein konkreter, umsetzbarer Tipp + kurze Erklärung + Beispiel
  2. Die Checkliste: 5-10 Punkte zu einem Thema, die der Leser abhaken kann
  3. Das How-To: Schritt-für-Schritt Anleitung für ein spezifisches Problem
  4. Der Fehler-Alert: Ein häufiger Fehler + warum er schadet + wie man ihn vermeidet
  5. Die Tool-Empfehlung: Ein Tool, das du nutzt + wie du es einsetzt + Ergebnisse

Kategorie 2: Story-Newsletter

  1. Die persönliche Geschichte: Was ist dir passiert? Was hast du gelernt?
  2. Die Kundengeschichte: Vorher/Nachher eines Kunden (mit Erlaubnis)
  3. Die Behind-the-Scenes: Einblicke in deine Arbeit, Prozesse, Entscheidungen
  4. Die Lektion: Etwas, das du auf die harte Tour gelernt hast

Kategorie 3: Engagement-Newsletter

  1. Die Umfrage: Eine Frage + Link zur Abstimmung + Versprechen der Ergebnisse
  2. Der Feedback-Request: Bitte um Meinung zu einem Thema/Produkt
  3. Das Quiz: Interaktiver Content mit Ergebnis

Kategorie 4: Sales-Newsletter

  1. Die Produkt-Story: Warum existiert dein Produkt? Welches Problem löst es?
  2. Der Social Proof: Testimonials + Ergebnisse + Einladung zum Gespräch
  3. Die Deadline: Zeitlich begrenztes Angebot mit klarer Frist

Template-Rotation

Die besten Newsletter wechseln zwischen den Kategorien. Beispiel-Wochenplan: Montag = Wert, Mittwoch = Story, Freitag = Engagement. Alle 2 Wochen ein Sales-Newsletter.

Call-to-Action Strategien: Zur Handlung bewegen

Jede E-Mail braucht ein Ziel. Was soll der Leser danach tun? Wenn du es nicht weißt, weiß er es auch nicht.

Die goldene CTA-Regel: Einer pro E-Mail

Zu viele Optionen führen zu Entscheidungsparalyse. Keine Optionen führen zu keiner Aktion. Ein klarer CTA führt zu Klicks.

CTA-Typen und wann du sie nutzt

  • Button-CTA: Für wichtige Aktionen (Kauf, Anmeldung). Visuell prominent.
  • Text-Link: Für sekundäre Aktionen oder wenn du persönlicher wirken willst
  • P.S.-CTA: Der P.S.-Bereich wird fast immer gelesen. Perfekt für zweiten CTA.
  • Reply-CTA: "Antworte auf diese E-Mail mit..." – schafft echte Interaktion

CTA-Texte, die funktionieren

Statt generisch: "Hier klicken", "Mehr erfahren", "Jetzt kaufen"

Besser – nutzenorientiert:

  • "Meinen kostenlosen Guide sichern"
  • "Jetzt 30% sparen"
  • "In 5 Minuten starten"
  • "Zeig mir wie"
  • "Meinen Platz reservieren"

Die 3-Klick-Regel

Dein CTA sollte an mindestens 3 Stellen erscheinen:

  1. Nach dem ersten Wert-Abschnitt (für Schnell-Entscheider)
  2. In der Mitte (für Überflieger)
  3. Am Ende/im P.S. (für gründliche Leser)

Raten oder wissen, was funktioniert?

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Design vs. Plain Text: Was funktioniert besser?

Eine der häufigsten Fragen: Soll ich aufwendig designte Newsletter senden oder reicht einfacher Text?

Die überraschende Wahrheit

In vielen Tests performen Plain Text E-Mails besser als designte HTML-Newsletter. Warum?

  • Sie wirken persönlicher (wie eine echte E-Mail von einem Menschen)
  • Keine Ladezeiten für Bilder
  • Werden seltener als "Marketing" wahrgenommen
  • Funktionieren in jedem E-Mail-Client gleich

Wann HTML-Design Sinn macht

  • E-Commerce: Produktbilder verkaufen
  • Brand Building: Wenn visuelle Identität wichtig ist
  • Content Roundups: Mehrere Artikel/Produkte übersichtlich präsentieren
  • Events/Launches: Wo Excitement visuell verstärkt wird

Wann Plain Text gewinnt

  • Persönliche Updates: Wirkt authentisch
  • Sales-E-Mails: Fühlt sich wie 1:1 Kommunikation an
  • Follow-ups: Designte Follow-ups schreien "Automatisiert"
  • Thought Leadership: Der Inhalt steht im Mittelpunkt

Der Kompromiss: Minimales Design

Logo oben, saubere Typografie, vielleicht ein Button-CTA. Kein Template-Overkill.

Versandzeit & Frequenz: Wann und wie oft?

Versandzeiten als Startpunkt

Es gibt grobe Muster (je nach Zielgruppe), aber keine universelle „beste“ Zeit.

  • B2B: eher während der Arbeitszeit (Vormittag oder früher Nachmittag)
  • B2C: eher abends oder am Wochenende (wenn Zeit zum Lesen ist)

Frequenz-Optionen

  • Häufig: Wenn du konstant Wert liefern kannst
  • Mehrmals pro Woche: Für aktive Communities und News-lastige Themen
  • Wöchentlich: Für viele ein guter, realistischer Standard
  • Alle zwei Wochen: Wenn du wenig Kapazität hast – aber konsequent bleibst
  • Monatlich: Kann funktionieren, ist aber schwerer „präsent“ zu bleiben

Die wichtigste Regel: Konsistenz

Lieber zuverlässig in einem klaren Rhythmus als sporadisch „wenn gerade Zeit ist“. Deine Abonnenten gewöhnen sich an deinen Takt und erwarten deine E-Mail.

Versandzeit-Mythos

"Die beste Versandzeit" existiert nicht universell. Was für einen Newsletter funktioniert, kann für einen anderen floppen. Die EINZIGE Wahrheit: Teste mit DEINER Zielgruppe.

Erfolg messen: Die wichtigsten Newsletter-Metriken

Die 5 Kern-Metriken

  1. Öffnungsrate: Wer öffnet? (Hinweis: Durch Apple Privacy zunehmend unzuverlässig)
  2. Klickrate: Wer klickt auf Links? (Die ehrlichere Metrik)
  3. Click-to-Open-Rate (CTOR): Von den Öffnern, wer klickt? (Zeigt Content-Qualität)
  4. Abmelderate: Wer geht? (Wichtig ist vor allem: steigt sie plötzlich?)
  5. Conversion Rate: Wer kauft/meldet an? (Die einzige Metrik, die zählt)

So interpretierst du deine Zahlen sinnvoll

  • Vergleiche dich zuerst mit dir selbst: Trend über mehrere Wochen
  • Segmentiere: Unterschiedliche Inhalte → unterschiedliche Reaktionen
  • Reagiere auf Ausreißer: Plötzliche Peaks bei Abmeldungen/Spam-Beschwerden sind ein Warnsignal

Die unterschätzte Metrik: Antworten

Wie viele Leser antworten auf deine E-Mails? Das zeigt echtes Engagement und verbessert gleichzeitig deine Sender-Reputation.

7 teure Newsletter-Fehler (und wie du sie vermeidest)

Fehler 1: Keine Welcome-Sequenz

Das Problem: Neue Abonnenten bekommen... nichts. Erst beim nächsten regulären Newsletter.

Die Lösung: Eine automatische Welcome-Sequenz, die sofort startet.

Fehler 2: Nur senden, wenn du etwas verkaufen willst

Das Problem: Abonnenten lernen: "E-Mail von [Name] = will mir was verkaufen"

Die Lösung: Liefere regelmäßig echten Wert – und baue Promotion so ein, dass sie zur Erwartung passt.

Fehler 3: Keine Segmentierung

Das Problem: Alle bekommen alles. Irrelevanz = Abmeldungen.

Die Lösung: Tag-basierte Segmentierung. Sende relevante Inhalte an relevante Gruppen.

Fehler 4: Listen-Hygiene ignorieren

Das Problem: Inaktive Kontakte ruinieren deine Zustellbarkeit und kosten Geld.

Die Lösung: Regelmäßig reaktivieren – und wer dauerhaft nicht reagiert, wird aus der Liste genommen.

Fehler 5: Kein A/B-Testing

Das Problem: Du vertraust auf Bauchgefühl statt Daten.

Die Lösung: Betreffzeilen gegeneinander testen. Über Zeit lernst du, was bei deiner Zielgruppe funktioniert.

Fehler 6: Mobile ignorieren

Das Problem: Viele Menschen lesen E-Mails auf dem Smartphone. Dein Design ist aber oft für Desktop gedacht.

Die Lösung: Mobile-First designen. Kurze Betreffzeilen. Große Buttons. Weniger Bilder.

Fehler 7: Keinen Abmeldelink

Das Problem: Rechtlich verboten. Führt zu Spam-Reports.

Die Lösung: Sichtbarer Abmeldelink in jeder E-Mail. Pflicht nach DSGVO.

Newsletter-Fehler kosten dich Kunden – jeden Tag

Schlechte Betreffzeilen, kein Mobile-Design, keine Tests = verlorene Umsätze. KlickTipp macht es einfach: Drag-and-Drop-Editor, Mobile-Vorschau, automatische A/B-Tests. ProvenExpert: 4,9/5 bei 1.541 Bewertungen.

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Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Newsletter sein?

Es gibt keine ideale Länge – es kommt auf den Zweck an. Entscheidend ist: Der Newsletter muss schnell erfassbar sein und einen klaren Nutzen liefern. Wenn du kürzen kannst, kürze.

Wann ist die beste Zeit, um Newsletter zu versenden?

Es gibt grobe Startpunkte (Werktage vs. Wochenende, Vormittag vs. Abend). Die beste Zeit für deine Zielgruppe findest du aber nur durch Tests. Teste verschiedene Tage/Uhrzeiten und vergleiche die Ergebnisse über mehrere Sendungen.

Wie oft sollte ich Newsletter versenden?

Das hängt von deinem Inhalt und deiner Kapazität ab. Wichtiger als eine perfekte Frequenz ist Konstanz: lieber ein Rhythmus, den du zuverlässig einhalten kannst, als sporadisch zu senden.

Wie verbessere ich meine Newsletter-Öffnungsrate?

Die wichtigsten Hebel: 1) Bessere Betreffzeilen (Neugier wecken, konkreten Nutzen versprechen), 2) Versandzeitpunkt testen, 3) Konstanz (ähnlicher Rhythmus), 4) Listen-Hygiene (inaktive Kontakte regelmäßig reaktivieren oder entfernen), 5) Erkennbarer Absendername (Name statt 'Newsletter'). Eine kleinere, aktive Liste ist wertvoller als viele inaktive Kontakte.

Wie verhindere ich, dass meine E-Mails im Spam landen?

Die wichtigsten Faktoren: 1) Double-Opt-In nutzen (nur echte Anmeldungen), 2) Spam-Trigger vermeiden (GROSSBUCHSTABEN, übermäßige Ausrufezeichen, 'Gratis!!!'), 3) Authentifizierung einrichten (SPF, DKIM, DMARC), 4) Abmeldelink immer sichtbar, 5) Gutes Text-zu-Bild-Verhältnis (nicht nur Bilder), 6) Regelmäßig versenden (Inaktivität senkt Reputation), 7) Bounces sofort entfernen.

Brauche ich einen eigenen E-Mail-Editor oder reicht Text?

Text-E-Mails (Plain Text) haben oft höhere Öffnungs- und Klickraten als designte HTML-E-Mails – sie wirken persönlicher. Für viele Zwecke (persönliche Updates, Sales-E-Mails, Follow-ups) ist reiner Text besser. HTML-Newsletter mit Design machen Sinn für: Produkt-Showcases, visuelle Marken, E-Commerce. Teste beide Varianten mit deiner Zielgruppe.

Was ist der Unterschied zwischen Newsletter und E-Mail-Sequenz?

Newsletter sind einmalige Broadcasts an deine Liste – News, Updates, Angebote zum aktuellen Zeitpunkt. E-Mail-Sequenzen (Autoresponder) sind vorgeschriebene Serien, die automatisch nach einem Trigger starten (z.B. nach Anmeldung). Beste Praxis: Neue Abonnenten bekommen zuerst eine kurze automatische Sequenz – danach kommen sie in den regulären Newsletter-Verteiler.

Wie schreibe ich Newsletter, wenn ich keine Zeit habe?

3 Strategien für Zeitsparer: 1) Batch-Writing: Schreibe mehrere Newsletter am Stück. 2) Repurpose: Wandle Blog-Artikel, Social Posts oder Podcast-Notizen in Newsletter um. 3) Templates nutzen: Lege dir Grundstrukturen an und fülle sie mit aktuellem Inhalt. Bonus: Setze dir eine Zeitbox – dann bleibt der Newsletter schlank.

Simon Haenel

Simon Haenel

Informatiker & KI-Enthusiast

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