Hier scheiden sich die Geister – und hier zeigt sich der fundamentale
Unterschied in der Philosophie beider Tools.
KlickTipp ist Tag-basiert
Ein Kontakt existiert nur einmal. Er bekommt "Aufkleber" (Tags) für
alles, was er tut.
Tags: "Kunde", "Newsletter", "Hat-Video-gesehen", "München".
Du kannst dann sagen: "Sende eine Mail an alle 'Kunden' aus 'München',
die das 'Video' NICHT gesehen haben." Das geht in Sekunden.
Der Vorteil: Du hast alle Kontakte in einem Pool
(ContactCloud) und filterst sie blitzschnell. Nie wieder Dubletten,
nie wieder "In welcher Liste war der nochmal?".
Praxis-Beispiel: Du hast einen Kontakt, der an deinem
Webinar teilgenommen hat, dein E-Book heruntergeladen hat, aber noch
nicht gekauft hat. In KlickTipp siehst du das auf einen Blick:
"Webinar-Teilnehmer ✓ | E-Book-Download ✓ | Kunde ✗". Du weißt genau,
wo er in der Customer Journey steht.
Rapidmail: Listen und Segmente
Rapidmail nutzt klassische Empfängerlisten. Zwar gibt es mittlerweile
auch Segmente und Stichworte, aber im Kern denkt das System in Listen.
Das führt oft dazu, dass Kontakte doppelt importiert werden oder man
manuell pflegen muss, wer in welcher Liste steht.
Für einfache Verteiler (Mitgliederliste) ist das okay. Für dynamisches
Marketing ist es ein Bremsklotz. Stell dir vor, du hast 5 Listen und
willst eine Mail an alle senden, die in Liste A und B sind, aber NICHT
in Liste C. In Rapidmail wird das zur Excel-Übung. In KlickTipp ist es
ein Klick.
Das Dubletten-Problem: In Rapidmail kann ein Kontakt
in mehreren Listen sein – mit unterschiedlichen Daten. Das führt zu
Chaos: "Hat er sich nun abgemeldet oder nicht?" In KlickTipp existiert
jeder Kontakt exakt einmal. Abmeldung = Abmeldung. Überall.
DSGVO-Risiko bei Listen-Systemen
Wenn ein Kontakt sich aus einer Liste abmeldet, ist er in anderen Listen
oft noch aktiv. Das kann ein DSGVO-Problem werden. In KlickTipp ist die
Abmeldung systemweit – sauberer, sicherer, rechtlich einwandfreier.