Willkommens-Sequenz: Der erste Eindruck zählt (und verkauft)
Deine erste E-Mail wird oft deutlich häufiger geöffnet als spätere Newsletter – nie wieder hast du so viel frische Aufmerksamkeit. Die meisten verschwenden sie mit 'Hallo, hier ist der Newsletter'. In diesem Artikel bekommst du eine 5-teilige Vorlage, die Abonnenten zu Fans macht – mit Betreffzeilen-Ideen, Timing-Tipps und den häufigsten Fehlern, die du vermeiden solltest.
Schnellübersicht: 5-Mail-Sequenz auf einen Blick
| Tag | Ziel | Betreff-Beispiel | |
|---|---|---|---|
| 1 | 0 (sofort) | Lead Magnet liefern | Dein [Download] ist da 🎁 |
| 2 | 1 | Vertrauen aufbauen | Warum ich das mache (persönlich) |
| 3 | 3 | Aha-Moment auslösen | Der Fehler, den 90% machen |
| 4 | 5 | Social Proof zeigen | Wie [Kunde] [Ergebnis] erreicht hat |
| 5 | 7 | Angebot/Pitch | Bereit für den nächsten Schritt? |
Lies weiter für die vollständigen Muster-Texte, Betreffzeilen-Varianten und Timing-Tipps.
Warum eine Sequenz statt einer einzelnen Mail?
Jemand trägt sich in deine Liste ein. Er hat ein Problem. Er will eine Lösung. Er gibt dir seine E-Mail-Adresse – das wertvollste digitale Gut, das er hat.
Und was machen 90% der Newsletter-Betreiber? Sie schicken eine lahme "Danke für die Anmeldung"-Mail und dann... nichts. Oder noch schlimmer: Eine Woche später kommt der erste Newsletter und der Abonnent denkt: "Wer zum Teufel ist das? Hab ich mich da angemeldet?"
Eine Willkommens-Sequenz (auch Onboarding-Serie oder Welcome-Flow genannt) ist eine Reihe von automatisch versendeten E-Mails, die jeden neuen Abonnenten systematisch an dein Angebot heranführt.
Warum der erste Kontakt Gold wert ist
Direkt nach der Anmeldung ist die Aufmerksamkeit am höchsten: Menschen erwarten deine erste Mail (und wollen das, was du versprochen hast). Genau deshalb sind Willkommens-Mails oft der beste Hebel, um Vertrauen aufzubauen – bevor der Alltag wieder dazwischenkommt.
Das Ziel der Willkommens-Serie ist nicht der sofortige Verkauf. Das Ziel ist Indoktrinierung (im positiven Sinne): Du zeigst, wer du bist, wofür du stehst und warum man dir vertrauen kann. Du transformierst einen kalten Lead in einen warmen Interessenten.
Denk daran: Jemand, der sich gerade angemeldet hat, ist maximal aufmerksam. Er wartet auf deine E-Mail. Er will von dir hören. Diese Gelegenheit kommt nie wieder.
Die Psychologie: Das 'Dinner Party' Prinzip
Stell dir vor, du bist Gastgeber einer Party. Ein neuer Gast kommt rein – er kennt niemanden. Was tust du?
- Du begrüßt ihn und gibst ihm das, was er erwartet: einen Drink, eine Orientierung (Mail 1: Lead Magnet liefern).
- Du erzählst kurz, wer du bist – aber so, dass es ihn interessiert (Mail 2: Deine Story, aus seiner Perspektive erzählt).
- Du gibst ihm etwas Nützliches – einen Insider-Tipp, eine interessante Info (Mail 3: Aha-Moment auslösen).
- Du stellst ihn anderen coolen Gästen vor – "Hey, das ist Max, der hat das auch gemacht" (Mail 4: Social Proof durch andere Kunden).
- Erst dann fragst du ihn nach einem Gefallen – weil er jetzt Vertrauen hat (Mail 5: Der Pitch).
Würdest du einem Fremden bei der Party sofort etwas verkaufen wollen? Nein. Warum machst du es dann per E-Mail?
Der häufigste Fehler
Die meisten scheitern, weil sie zu schnell verkaufen wollen. Sie denken: "Der hat sich angemeldet, also will er kaufen." Falsch! Er hat sich angemeldet, weil er ein Problem hat. Ob DU die Lösung bist, muss er erst noch herausfinden. Gib ihm die Chance, dich kennenzulernen.
Vorbereitung: Bevor du schreibst
Bevor du die erste Zeile schreibst, beantworte diese Fragen:
- Was ist das Hauptproblem deiner Zielgruppe? Je konkreter, desto besser. Nicht "will mehr Geld verdienen", sondern "hat 40h-Woche und keine Zeit für Kundenakquise".
- Was ist die Transformation, die du anbietest? Von A (Problem) nach B (Lösung). Diese Transformation muss in jeder Mail durchschimmern.
- Was ist der nächste logische Schritt nach der Sequenz? Produkt kaufen? Gespräch buchen? Webinar ansehen? Das bestimmt, wie du Mail 5 aufbaust.
- Welche Einwände hat deine Zielgruppe? "Zu teuer", "Keine Zeit", "Hat bei mir nicht funktioniert" – diese Einwände musst du in der Sequenz vorwegnehmen.
Profi-Tipp: Die Einwand-Matrix
Schreibe alle Einwände auf, die potenzielle Kunden haben könnten. Dann ordne jedem Einwand eine Mail zu. Mail 2 (Story) kann den Einwand "Du verstehst mein Problem nicht" entkräften. Mail 4 (Social Proof) den Einwand "Bei mir funktioniert das nicht". So wird deine Sequenz zum Einwand-Killer.
Mail 1: Die Auslieferung (Tag 0)
Versandzeitpunkt: Sofort nach Bestätigung (Double Opt-In)
– innerhalb von Sekunden.
Ziel: Belohnung liefern, Erwartungen setzen, erste Verbindung
aufbauen.
Diese Mail muss drei Dinge tun:
- Liefern: Der Link zum Lead Magnet muss ganz oben stehen. Keine langen Einleitungen. Der Abonnent hat etwas heruntergeladen und will es JETZT haben.
- Erwartungen setzen: Was passiert als Nächstes? Wann kommen weitere Mails? Worüber schreibst du?
- Open Loop: Mache neugierig auf die nächste Mail, ohne alles zu verraten.
Muster-Text für Mail 1
Betreff: Dein [Lead Magnet] ist da 🎁
Hey [Name],
hier ist dein [Lead Magnet]:
👉 [LINK]
Lade es dir jetzt herunter – ich habe [konkreten Zeitraum] daran gearbeitet,
damit du [konkretes Ergebnis] erreichst.
In den nächsten Tagen schicke ich dir noch [X] E-Mails mit meinen besten
Tipps zu [Thema]. Du erfährst unter anderem:
• [Teaser für Mail 2]
• [Teaser für Mail 3]
• [Teaser für Mail 4]
Morgen verrate ich dir, wie ich selbst [Problem gelöst habe] – und was das
für dich bedeutet.
Bis morgen,
[Dein Name]
Mail 2: Die Backstory (Tag 1)
Versandzeitpunkt: 1 Tag nach Anmeldung, zur gleichen Uhrzeit.
Ziel: Emotionale Verbindung aufbauen, Glaubwürdigkeit etablieren.
Warum machst du das, was du machst? Erzähle deine Geschichte (oder die deiner Firma) – aber mit einem entscheidenden Twist: Erzähle sie so, dass der Leser sich darin wiedererkennt.
Die Struktur der perfekten Backstory:
- Der Tiefpunkt: "Ich stand früher genau da, wo du jetzt bist..."
- Der Wendepunkt: "Bis ich entdeckte, dass..."
- Die Transformation: "Heute bin ich/kann ich/habe ich..."
- Die Mission: "Deshalb helfe ich Menschen wie dir, damit..."
Der Story-Fehler
Deine Story darf NICHT sein: "Ich bin so toll und erfolgreich." Niemanden interessiert das. Deine Story muss sein: "Ich war mal wie du, ich habe den Weg gefunden, und jetzt zeige ich ihn dir." Der Held der Geschichte ist immer der Leser – nicht du.
Mail 3: Der Aha-Moment (Tag 2-3)
Versandzeitpunkt: 2-3 Tage nach Anmeldung.
Ziel: Expertenstatus beweisen, Mehrwert liefern, Paradigmenwechsel
einleiten.
Jetzt ist Zeit für deinen besten Tipp. Nicht irgendeinen Tipp – DEN Tipp, der ein "Aha!" auslöst. Idealerweise einer, der einen gängigen Mythos in deiner Branche widerlegt.
Die Struktur:
- Der Mythos: "Die meisten glauben, dass [gängige Annahme]..."
- Die Wahrheit: "Aber in Wahrheit ist [überraschende Erkenntnis] der Schlüssel."
- Der Beweis: "Das funktioniert, weil [logische Erklärung/Beispiel]."
- Die Umsetzung: "Du kannst das heute noch umsetzen, indem du [konkreter Schritt]."
Beispiel-Struktur
Mythos: "Viele glauben, dass du tausende Follower brauchst,
um online erfolgreich zu sein."
Wahrheit: "Aber ich habe gesehen, wie Menschen mit 500
Followern mehr verdienen als solche mit 50.000."
Beweis: "Der Unterschied? Die 500-Follower-Person hat eine
E-Mail-Liste. Die 50.000-Follower-Person ist abhängig von einem Algorithmus."
Umsetzung: "Der erste Schritt? Richte heute noch eine einfache
Anmeldeseite ein."
Mail 4: Social Proof (Tag 4-5)
Versandzeitpunkt: 4-5 Tage nach Anmeldung.
Ziel: Skepsis abbauen, Möglichkeiten zeigen, Einwände entkräften.
Zeige, dass deine Methode funktioniert – und zwar nicht bei dir (das haben wir in Mail 2 gemacht), sondern bei anderen Menschen, die dem Leser ähnlich sind.
Optionen für Social Proof:
- Fallstudie: Detaillierte Beschreibung eines Kundenerfolgs
- Testimonial: Direktes Zitat eines zufriedenen Kunden
- Vorher-Nachher: Konkrete Zahlen, die die Transformation zeigen
- Screenshot/Beweis: Echte Ergebnisse (Umsatz, Reichweite, etc.)
Social Proof – aber bitte sauber
"Meine Kunden sind zufrieden" ist zu allgemein. Besser ist: ein konkretes Beispiel, ein direktes Zitat oder ein nachvollziehbarer Vorher/Nachher-Effekt. Wichtig: Nutze nur Zahlen, die du wirklich belegen kannst (Screenshot, Auswertung, Dokumentation). Wenn du (noch) keine belastbaren Zahlen hast, nutze stattdessen qualitative Proofs: Antworten, Feedback, Case-Story ohne Kennzahlen.
Mail 5: Der Pitch (Tag 6-7)
Versandzeitpunkt: 6-7 Tage nach Anmeldung.
Ziel: Zum nächsten Schritt führen (Conversion).
Jetzt hast du geliefert. Du hast Wert gegeben, Vertrauen aufgebaut, bewiesen dass du weißt wovon du sprichst. Jetzt darfst du fordern.
Der Pitch muss den logischen nächsten Schritt anbieten:
- Für Dienstleister: Erstgespräch/Beratungstermin buchen
- Für Online-Kurse: Zum Kurs-Kauf oder Webinar einladen
- Für E-Commerce: Erstkauf-Rabatt oder Bundle-Angebot
- Für Software: Mit Geld-zurück-Garantie starten
Nutze Verknappung und Dringlichkeit, wenn möglich – aber nur, wenn sie echt ist:
- "Ich habe diese Woche noch 2 Beratungstermine frei"
- "Das Willkommens-Angebot gilt nur 48 Stunden"
- "Die nächste Kurs-Runde startet am [Datum]"
Pitch ≠ Druck
Ein guter Pitch ist eine Einladung, keine Nötigung. Schreibe so, dass sich niemand schuldig fühlt, wenn er nicht kauft. Die Einstellung: "Ich habe ein tolles Angebot. Wenn es zu dir passt, großartig. Wenn nicht, bleibst du trotzdem auf meiner Liste und bekommst weiterhin Mehrwert."
Betreffzeilen-Vorlagen für jede Mail
Die Betreffzeile entscheidet, ob deine Mail geöffnet wird. Hier sind getestete Vorlagen für jede Mail der Sequenz:
Mail 1 (Auslieferung):
- Dein [Lead Magnet] ist da 🎁
- [Name], hier ist dein Download
- Wie versprochen: Dein [Lead Magnet]
Mail 2 (Backstory):
- Warum ich [Thema] mache (persönlich)
- Die Geschichte, die ich noch nie erzählt habe
- Wie ich von [Problem] zu [Lösung] kam
Mail 3 (Aha-Moment):
- Der Fehler, den 90% machen
- Das hat mein [Bereich] verändert
- Was [Experten] dir nicht sagen
Mail 4 (Social Proof):
- Wie [Kunde] [Ergebnis] erreicht hat
- Von [Vorher] zu [Nachher] in [Zeit]
- "Ich hätte nie gedacht, dass..." (Kundenzitat)
Mail 5 (Pitch):
- Bereit für den nächsten Schritt?
- Ein Angebot für dich (nur diese Woche)
- Sollen wir mal sprechen?
Das optimale Timing
Wann du deine E-Mails verschickst, beeinflusst die Aufmerksamkeit. Die Wahrheit ist: Es gibt selten „die perfekte Uhrzeit“ – aber es gibt einen pragmatischen Startpunkt.
Pragmatischer Startpunkt:
- Starte mit Dienstag bis Donnerstag (vormittags) und bleib 3–4 Wochen konsistent.
- Wenn du B2C machst, teste zusätzlich einen Abend-Slot – aber ändere immer nur eine Variable.
- Wichtig: Zustellung + Absendername + Betreff sind oft der größere Hebel als „die Uhrzeit“.
Der Zeitplan für deine 5-Mail-Sequenz:
- Mail 1: Sofort (Tag 0)
- Mail 2: Tag 1, gleiche Uhrzeit
- Mail 3: Tag 3, gleiche Uhrzeit
- Mail 4: Tag 5, gleiche Uhrzeit
- Mail 5: Tag 7, gleiche Uhrzeit
Profi-Tipp: Konsistenz schlägt Optimierung
Wichtiger als die "perfekte" Uhrzeit ist Konsistenz. Wenn du immer um 10 Uhr schreibst, konditionierst du deine Leser darauf, um diese Zeit nach deiner Mail zu schauen. Das ist wertvoller als ständig die Versandzeit zu wechseln.
Die 5 größten Fehler bei Willkommens-Sequenzen
- Zu früh verkaufen: Die ersten 2-3 Mails sollten nur Wert liefern. Kein Pitch, keine Links zu Produkten. Erst Vertrauen, dann Verkauf.
- Zu lange warten: Wenn zwischen Anmeldung und erster Mail Stunden vergehen, ist das Interesse verflogen. Automatisiere den sofortigen Versand.
- Keine klare Handlungsaufforderung: Jede Mail braucht EIN Ziel. Nicht drei Links, nicht fünf Optionen. Ein klarer Call-to-Action.
- Zu unpersönlich: "Sehr geehrte Damen und Herren" ist tot. Schreibe, als würdest du einem Freund schreiben. Nutze den Vornamen (wenn möglich).
- Keine Segmentierung danach: Nach der Willkommens-Sequenz muss klar sein, wer engagiert ist und wer nicht. Tagge Öffner und Klicker – sie sind deine heißen Leads.
Umsetzung in KlickTipp
In KlickTipp baust du deine Willkommens-Sequenz visuell im "Marketing Cockpit". Das ist ein Drag-and-Drop-Editor, in dem du den Ablauf wie ein Flussdiagramm zusammenklickst.
Neue Kampagne erstellen
Im Marketing Cockpit klickst du auf 'Neue Kampagne' und gibst ihr einen Namen wie 'Willkommens-Serie Lead Magnet XY'.
Start-Bedingung festlegen
Wähle als Auslöser den Tag 'Lead Magnet angefordert' (oder wie auch immer du den Tag nennst, der bei der Anmeldung vergeben wird).
Mail 1 hinzufügen
Ziehe das Element 'E-Mail versenden' in den Ablauf. Wähle 'Sofort versenden' – keine Wartezeit.
Wartezeit einfügen
Ziehe 'Warten' in den Ablauf (1 Tag). Das sorgt dafür, dass Mail 2 am nächsten Tag kommt.
Weitere Mails hinzufügen
Füge Mail 2, 3, 4 und 5 hinzu, jeweils mit der passenden Wartezeit (1, 2, 2, 2 Tage).
Abschluss-Tag vergeben
Am Ende der Sequenz vergibst du einen Tag wie 'Willkommens-Serie beendet'. So kannst du später filtern, wer die Serie durchlaufen hat.
Kampagne aktivieren
Prüfe alles noch einmal und aktiviere die Kampagne. Ab jetzt läuft sie automatisch für jeden neuen Abonnenten.
Profi-Tipp: Bedingte Verzweigungen
Wenn dein Tool Bedingungen/Verzweigungen unterstützt, kannst du unterschiedliche Pfade bauen: „Wenn Mail geöffnet → weiter mit A, sonst → weiter mit B“. Das macht Sequenzen relevanter, ohne mehr manuell zu schreiben.
Baue deine Willkommens-Serie in KlickTipp
Mit einem visuellen Workflow-Builder klickst du dir deine Willkommens-Sequenz als System zusammen (Trigger → Wartezeit → E-Mail → Tag). Wenn du das sauber aufsetzen willst, ist ein tag-basiertes Tool wie KlickTipp eine solide Grundlage. ProvenExpert: 4,9 / 5 Sterne bei 1.541 Bewertungen, 99% Empfehlungsrate.
Mit Geld-zurück-Garantie starten →* Affiliate-Link – für dich entstehen keine Mehrkosten.
Häufige Fragen zur Willkommens-Sequenz
Häufige Fragen
Was ist eine E-Mail-Sequenz?
Eine E-Mail-Sequenz (auch Autoresponder-Serie oder Drip-Kampagne genannt) ist eine automatisierte Reihe von E-Mails, die nach einem bestimmten Trigger (z.B. Newsletter-Anmeldung) in festgelegten Zeitabständen versendet werden. Die häufigste Form ist die Willkommens-Sequenz, die neue Abonnenten systematisch an dein Angebot heranführt.
Gibt es eine kostenlose Willkommens E-Mail Vorlage zum Kopieren?
Ja, in diesem Artikel findest du eine komplette 5-teilige Vorlage mit Muster-Texten, Betreffzeilen und Timing-Empfehlungen. Die Vorlagen sind branchenneutral gehalten und können direkt angepasst werden. Wichtig: Passe die Inhalte immer auf deine Zielgruppe und dein Angebot an.
Wie erstelle ich eine Welcome Sequence auf Englisch?
Die Struktur bleibt gleich: Mail 1 (Delivery), Mail 2 (Origin Story), Mail 3 (Aha-Moment), Mail 4 (Social Proof), Mail 5 (Pitch). Für den englischen Markt achte auf: weniger formelle Ansprache, direktere CTAs, und kulturelle Unterschiede bei Testimonials. Die Mechanik funktioniert international.
Wie viele E-Mails sollte eine Willkommens-Serie haben?
3 bis 7 E-Mails sind ideal. Die genaue Anzahl hängt von deinem Produkt und deiner Zielgruppe ab. Bei günstigen Produkten (unter 100€) reichen oft 3-5 Mails. Bei hochpreisigen Angeboten (über 1000€) können 7-10 Mails nötig sein, um genug Vertrauen aufzubauen. Wichtig ist der Zeitraum: Versende sie in den ersten 7-14 Tagen, solange das Interesse noch frisch ist.
Soll ich sofort in der ersten E-Mail verkaufen?
Jein. Du kannst ein kleines 'Willkommens-Angebot' (Tripwire) machen – ein günstiges Produkt unter 50€, das die Kaufbarriere senkt. Aber der Fokus muss auf Mehrwert und Vertrauen liegen. Wenn du sofort aggressiv verkaufst, melden sich viele direkt wieder ab. Die Regel: 80% Wert geben, 20% anbieten.
Was, wenn ich keinen Lead Magneten habe?
Dann ist deine Willkommens-Serie umso wichtiger. Versprich bei der Anmeldung exklusive Tipps oder einen Mini-Kurs per E-Mail. Die erste Mail liefert dann direkt den ersten wertvollen Tipp. Beispiel: '5 E-Mails in 5 Tagen – dein Crashkurs zu [Thema]'. So hat jede Mail einen konkreten Mehrwert.
Wie automatisiere ich das?
Du brauchst ein E-Mail-Marketing-Tool mit Automation-Funktion (wie KlickTipp). Dort legst du eine Kampagne an: 'Start: Wenn Tag X vergeben wird -> Warte 0 Stunden -> Sende Mail 1 -> Warte 1 Tag -> Sende Mail 2...' Das läuft dann für jeden neuen Abonnenten vollautomatisch.
Was ist eine gute Öffnungsrate für Willkommens-E-Mails?
Die erste Willkommens-Mail sollte deutlich besser performen als spätere Newsletter – weil das Interesse direkt nach der Anmeldung am höchsten ist. Wenn die Werte trotzdem schwach sind, prüfe: Kommt die Mail wirklich sofort? Ist der Betreff klar und passend zum Lead Magnet? Landet die Mail im Spam oder in einem Tab (Gmail)? Und ist der Absendername wiedererkennbar?
Wie lang sollten die E-Mails sein?
Die erste Mail sollte kurz und schnell sein – der Abonnent will sofort bekommen, wofür er sich eingetragen hat. Die Story- und Aha-Mails dürfen länger sein, wenn sie wirklich spannend sind. Die Pitch-Mail sollte klar strukturiert sein: Nutzen → Einwände → nächster Schritt. Faustregel: so kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Simon Haenel
Informatiker & KI-Enthusiast
Informatiker aus Leidenschaft. Auf dieser Seite nutze ich KI, um komplexe Themen verständlich aufzubereiten – recherchiert, strukturiert und auf den Punkt gebracht.