Marketing Automation: Der komplette Guide

Stell dir vor: Jemand lädt dein kostenloses E-Book herunter. Automatisch bekommt er eine Willkommens-E-Mail. Drei Tage später einen Tipp. Eine Woche später ein Angebot. Zwei Wochen später – er kauft. Alles ohne dass du einen Finger rührst. Während du schläfst, im Urlaub bist, mit Kunden arbeitest. Das ist Marketing Automation. Und in diesem Guide lernst du, wie du sie für dein Business einsetzt.

· 20 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in 60 Sekunden

Marketing Automation = "Wenn X passiert, dann mache Y"

Beispiel: Wenn sich jemand anmeldet → sende Willkommens-E-Mail → warte 3 Tage → sende Tipp → warte 4 Tage → sende Angebot.

Du definierst die Regeln einmal. Die Software führt sie für jeden Kontakt automatisch aus – 24/7. Mehr Zeit, mehr Umsatz, weniger Stress.

Was ist Marketing Automation?

Marketing Automation bedeutet: Marketing-Prozesse automatisch ablaufen lassen, basierend auf dem Verhalten deiner Kontakte.

Statt jeden Newsletter manuell zu verschicken, definierst du einmal Regeln – und die Software erledigt den Rest. Rund um die Uhr. Auch wenn du schläfst. Auch wenn du krank bist. Auch wenn du Urlaub machst.

Die simple Logik dahinter

Jede Automation folgt demselben Prinzip:

WENN [Auslöser] → DANN [Aktion]

Beispiele:

  • Wenn sich jemand anmeldet → Dann Willkommens-E-Mail senden
  • Wenn jemand auf "Produkt X" klickt → Dann Tag "Interesse: X" vergeben + passende E-Mail senden
  • Wenn jemand 30 Tage nicht öffnet → Dann Re-Engagement-Kampagne starten
  • Wenn jemand kauft → Dann aus Verkaufs-Sequenz entfernen + Danke-E-Mail senden

Was Marketing Automation NICHT ist

Marketing Automation ist kein Spam-Bot. Es geht nicht darum, Menschen mit E-Mails zu bombardieren. Es geht darum, die richtige Nachricht zur richtigen Zeit an die richtige Person zu senden – automatisiert.

Gut gemachte Automation fühlt sich persönlich an. Der Empfänger denkt: "Das passt ja perfekt!" – nicht "Schon wieder eine E-Mail."

Der Unterschied

Ohne Automation: Du schickst jeden Mittwoch denselben Newsletter an alle. Egal ob Neuling oder Stammkunde. Egal ob interessiert oder nicht.

Mit Automation: Jeder bekommt genau das, was zu seiner Situation passt. Der Neuling wird willkommen geheißen. Der Interessierte bekommt mehr Infos. Der Kaufbereite bekommt das Angebot.

Wie funktioniert Marketing Automation?

Moderne Automation-Tools arbeiten visuell. Du baust Workflows wie Flussdiagramme – per Drag & Drop, ohne Programmierkenntnisse.

Jeder Workflow besteht aus drei Grundbausteinen:

1

1. Trigger (Auslöser)

Das Ereignis, das die Automation startet. Beispiele: Newsletter-Anmeldung, Link-Klick, Kauf, Geburtstag, Inaktivität seit X Tagen. Ohne Trigger passiert nichts.

2

2. Bedingungen (Filter)

Optional: Wer soll die Aktion bekommen? Beispiel: 'Nur wenn Tag XY vorhanden' oder 'Nur wenn NICHT gekauft'. Bedingungen ermöglichen personalisierte Pfade.

3

3. Aktionen

Was passieren soll: E-Mail senden, Tag vergeben/entfernen, Wartezeit einbauen, Benachrichtigung an dich, in andere Automation verschieben. Das ist das 'Dann' in 'Wenn-Dann'.

Ein Workflow visualisiert

Scroll langsam durch die folgende Animation, um zu sehen, wie eine Willkommens-Sequenz in der Praxis abläuft:

Die Willkommens-Sequenz in Aktion

Scrolle langsam durch die Animation

Scroll langsam
1 👤

Neuer Kontakt

Max meldet sich für deinen Newsletter an...

Er trägt seine E-Mail in dein Formular ein und bestätigt per Double-Opt-In.

2 📧

Willkommens-E-Mail

Automatisch erhält er seine erste E-Mail

Sofort nach der Anmeldung: Begrüßung, Lead-Magnet, Erwartungen setzen.

3

3 Tage warten

Die Automation pausiert automatisch

Kein Stress für Max – er hat Zeit, deinen Lead-Magnet zu nutzen.

4 💡

Wertvoller Tipp

Er bekommt einen hilfreichen Tipp

Ein konkreter Tipp, der sein Problem löst. Vertrauen wächst.

5 💰

Das Angebot

Jetzt ist er bereit für dein Angebot

Nach 2 Wochen Vertrauensaufbau: Er kauft – automatisch, ohne dass du etwas tun musstest.

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Alles automatisch!

Während du schläfst, im Urlaub bist, oder mit anderen Kunden arbeitest – die Automation verkauft für dich.

0 E-Mails
0 Tage
0 Aufwand

So sieht es im Tool aus

In KlickTipp und ähnlichen Tools ziehst du diese Elemente einfach auf eine Arbeitsfläche und verbindest sie mit Linien. Wie ein Flussdiagramm. Keine Zeile Code nötig.

Die 7 größten Vorteile von Marketing Automation

1. Zeit sparen – massiv

Einmal einrichten, dauerhaft profitieren. Eine Willkommens-Sequenz schreibst du einmal – sie läuft für jeden neuen Kontakt. Für immer. Statt jedes Mal wieder bei Null zu starten, läuft der Prozess automatisch.

Je mehr neue Kontakte du bekommst, desto stärker wirkt dieser Hebel: Du sparst nicht „ein bisschen“, sondern schnell spürbar Zeit – und vor allem mentale Energie.

2. Skalieren ohne Mehraufwand

Ob 100 oder 10.000 Kontakte – der Aufwand bleibt gleich. Die Automation läuft für jeden. Das ist der Unterschied zwischen "selbstständig" und "selbst und ständig".

3. Personalisieren auf Autopilot

Mit Tags und Bedingungen bekommt jeder Empfänger relevante Inhalte. Der E-Commerce-Interessierte sieht andere E-Mails als der Coach. Automatisch. Wenn du das sauber aufziehst, führt der nächste Schritt fast immer zur Segmentierung.

4. Kein Kontakt fällt durchs Raster

Ohne Automation vergisst du Follow-ups. Mit Automation: unmöglich. Jeder Kontakt durchläuft den definierten Prozess. Kein "Ups, hätte ich nachfassen sollen".

5. Konsistente Qualität

Deine beste E-Mail geht an jeden. Nicht nur an die, die du gerade Zeit hast zu schreiben. Dein A-Game – für jeden Kontakt.

6. Messbarkeit und Optimierung

Du siehst genau: Wie viele öffnen E-Mail 3? Wo steigen Leute aus? Was konvertiert? Daten statt Bauchgefühl. Und du kannst optimieren.

7. Mehr Umsatz

Alles zusammen ergibt: mehr Umsatz. Durch bessere Conversion (weil personalisiert), weniger verpasste Chancen (weil automatisch), und mehr Zeit für echte Arbeit (weil du nicht in E-Mails ertrinkst).

Realistische Erwartung

Marketing Automation ist kein „magischer Umsatzknopf“. Sie wirkt, weil sie drei Dinge zuverlässig macht:

  • Konstanz: Jeder Kontakt bekommt Follow-ups – nicht nur, wenn du gerade Zeit hast.
  • Relevanz: Tags/Bedingungen sorgen dafür, dass Menschen passendere E-Mails bekommen.
  • Messbarkeit: Du siehst, wo Kontakte abspringen – und kannst gezielt optimieren.

Die 5 Grundelemente jeder Automation

1. Trigger (Auslöser)

Das "Wenn" in "Wenn-Dann". Die wichtigsten Trigger:

  • Formular-Submission: Jemand trägt sich ein
  • Tag-Vergabe: Ein Tag wird hinzugefügt
  • Link-Klick: Jemand klickt einen Link in einer E-Mail
  • Kauf: Jemand kauft ein Produkt
  • Datum: Geburtstag, Jubiläum, X Tage nach Anmeldung
  • Inaktivität: Keine Öffnung seit X Tagen

2. Wartezeiten (Delays)

Timing ist alles. Niemand will 5 E-Mails am selben Tag. Wartezeiten geben Luft zum Atmen:

  • Feste Wartezeit: "Warte 3 Tage"
  • Bis zu Zeitpunkt: "Warte bis nächsten Dienstag 10:00"
  • Bis zu Ereignis: "Warte bis Link geklickt"

3. E-Mail-Versand

Der Kern: E-Mails senden. Aber nicht irgendwelche – die richtigen. Personalisiert mit Namen, angepasst an Verhalten, relevant für die Situation.

4. Bedingungen (If/Else)

Die Verzweigung: "Wenn Tag X vorhanden → diesen Pfad. Wenn nicht → anderen Pfad." Ermöglicht personalisierte Journeys.

Beispiele:

  • Hat Produkt gekauft? → Nicht mehr anschreiben zum Kauf
  • Hat E-Mail geöffnet? → Weiter mit Angebot
  • Interesse an Thema A? → Thema-A-Sequenz

5. Tags & Segmentierung

Tags sind Markierungen für Kontakte. "Interesse: E-Commerce", "Lead-Magnet: Checkliste heruntergeladen", "Status: Kunde". Mit Tags baust du die Grundlage für Segmentierung und Personalisierung.

Mehr dazu: Tag-basiertes E-Mail Marketing

Wenn du Segmentierung strategisch einsetzen willst (statt nur "ein paar Tags"), lies weiter bei E-Mail Segmentierung.

Die 8 wichtigsten Automation-Workflows

Wenn du Beispiele statt Theorie willst: Schau dir unsere Marketing-Automation Beispiele an. Für die wichtigste Sequenz im Detail: Willkommens-Sequenz schreiben.

1. Willkommens-Sequenz (Must-Have #1)

Trigger: Newsletter-Anmeldung

Zweck: Neue Abonnenten begrüßen, Vertrauen aufbauen, zum ersten Kauf führen

Aufbau: 5-7 E-Mails über 10-14 Tage

2. Lead-Magnet-Delivery

Trigger: Formular für Lead Magnet ausgefüllt

Zweck: Lead Magnet ausliefern + Follow-up-Sequenz starten

Aufbau: Sofortige Auslieferung + 3-5 themenverwandte E-Mails

3. Verkaufs-Sequenz (Launch)

Trigger: Start einer Aktion / Produktlaunch

Zweck: Verkaufen mit Deadline-Druck

Aufbau: 5-7 E-Mails über 5-7 Tage mit Countdown

4. Abandoned Cart (E-Commerce)

Trigger: Warenkorb gefüllt, aber nicht gekauft

Zweck: Abbrecher zurückholen

Aufbau: E-Mail nach 1h, nach 24h, ggf. nach 48h mit Rabatt

5. Re-Engagement / Reaktivierung

Trigger: Keine Öffnung seit 60-90 Tagen

Zweck: Inaktive reaktivieren oder bereinigen

Aufbau: "Vermissen wir dich"-E-Mail → Bei Klick: behalten. Kein Klick: löschen

6. Onboarding (nach Kauf)

Trigger: Kauf eines Produkts/Kurses

Zweck: Kunden zum Erfolg führen, Support-Anfragen reduzieren

Aufbau: Schritt-für-Schritt-Anleitungen über erste Wochen

7. Geburtstags-/Jubiläums-E-Mail

Trigger: Geburtstag oder 1-Jahres-Jubiläum

Zweck: Persönliche Bindung + Angebot

Aufbau: Eine E-Mail mit persönlichem Touch + optionalem Rabatt

8. Lead Nurturing (B2B)

Trigger: Download eines Whitepapers / Webinar-Teilnahme

Zweck: Leads über Wochen/Monate warm halten bis sie kaufbereit sind

Aufbau: Langfristige Sequenz mit wertvollen Inhalten, alle 1-2 Wochen

Die perfekte Willkommens-Sequenz (mit Vorlage)

Die Willkommens-Sequenz ist deine wichtigste Automation. Neue Abonnenten sind am engagiertesten – hier entscheidet sich, ob sie Fans werden oder sich abmelden.

Die 5-E-Mail-Willkommens-Sequenz

E-Mail 1: Willkommen (sofort)

  • Lead Magnet ausliefern (falls versprochen)
  • Kurz vorstellen: Wer bist du?
  • Was erwartet den Leser?
  • CTA: Lead Magnet nutzen / Antworten

E-Mail 2: Deine Geschichte (Tag 2-3)

  • Warum machst du das?
  • Dein Weg / deine Transformation
  • Verbindung aufbauen
  • CTA: Antworten / Frage beantworten

E-Mail 3: Der größte Fehler (Tag 5-6)

  • Der häufigste Fehler deiner Zielgruppe
  • Was sind die Konsequenzen?
  • Wie vermeidet man ihn?
  • CTA: Tipp umsetzen / Link zu weiterem Content

E-Mail 4: Social Proof (Tag 8-9)

  • Erfolgsgeschichten / Testimonials
  • Ergebnisse, die andere erzielt haben
  • Zeigen, dass dein Ansatz funktioniert
  • CTA: Mehr Erfolgsgeschichten / Angebot anteasern

E-Mail 5: Das Angebot (Tag 11-14)

  • Problem zusammenfassen
  • Dein Produkt als Lösung vorstellen
  • Klare Benefits
  • CTA: Kaufen / Mehr erfahren

Profi-Tipp

Füge nach E-Mail 5 eine Bedingung ein: "Hat gekauft?" → Ja: Danke-E-Mail. Nein: Reminder mit FAQ/Einwänden. So maximierst du die Conversion.

Verkaufs-Automationen, die konvertieren

Verkaufen per E-Mail funktioniert – wenn du es richtig machst. Mehr zur kompletten Verkaufsstrategie findest du im Artikel über Sales Funnels. Hier die bewährten Automation-Strategien:

Die Launch-Sequenz (für Produktlaunches)

Zeitraum: 5-7 Tage mit Deadline

  1. Ankündigung: "Es passiert etwas Großes"
  2. Öffnung: Produkt vorstellen, Early-Bird-Angebot
  3. Einwände: FAQ, häufige Bedenken adressieren
  4. Social Proof: Testimonials, Ergebnisse
  5. Bonus: Zusätzlicher Wert für schnelle Entscheider
  6. Letzte Chance: 24h vor Ende
  7. Final: "Türen schließen in X Stunden"

Die Evergreen-Sequenz (dauerhaft laufend)

Statt Launches: Jeder Kontakt durchläuft seine eigene Deadline. 7 Tage nach Anmeldung beginnt sein "Launch" – mit persönlichem Countdown.

Vorteile: Keine Launch-Müdigkeit, konstanter Umsatz, weniger Stress.

Die Trigger-basierte Verkaufs-Sequenz

Jemand klickt auf "Coaching-Angebot"? Startet automatisch eine Coaching-spezifische Sequenz. Verhaltensbasiert, hochrelevant.

Wie viele Verkäufe verpasst du, weil du manuell nachfasst?

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Fortgeschrittene Automation-Strategien

Lead Scoring

Vergib Punkte für Aktionen: E-Mail geöffnet = 1 Punkt. Link geklickt = 5 Punkte. Webinar besucht = 20 Punkte. Bei 50+ Punkten: Hot Lead → Vertrieb kontaktieren.

Verhaltens-basierte Segmentierung

Nicht nur nach Demografie segmentieren, sondern nach Verhalten. Wer klickt auf E-Commerce-Themen? Bekommt Tag "Interesse: E-Commerce" → mehr E-Commerce-Content.

Multi-Channel-Automation

E-Mail + SMS + Retargeting. Wer nicht öffnet, bekommt SMS. Wer klickt, wird auf Facebook retargeted. Komplexer, aber mächtig.

Personalisierte Content-Pfade

Nicht eine Willkommens-Sequenz für alle – sondern verschiedene Pfade je nach Einstiegspunkt. Wer über Webinar A kam, bekommt Sequenz A. Wer Lead Magnet B heruntergeladen hat, bekommt Sequenz B.

Predictive Sending

Manche Tools analysieren, wann Kontakte am ehesten öffnen – und senden genau dann. Statt "alle um 10 Uhr" bekommt jeder "seine" optimale Zeit.

Ein Schritt nach dem anderen

Diese fortgeschrittenen Strategien sind nice-to-have. Starte mit den Basics: Willkommens-Sequenz, Lead-Magnet-Delivery, eine Verkaufs-Sequenz. Optimiere später.

5 Automation-Fehler, die du vermeiden musst

Fehler #1: Zu viele E-Mails zu schnell

5 E-Mails in 3 Tagen? Abmeldung. Lass Luft. Mindestens 2-3 Tage zwischen E-Mails. Bei Nurturing: eher 5-7 Tage.

Fehler #2: Keine Exit-Bedingungen

Jemand kauft während der Verkaufs-Sequenz – und bekommt trotzdem "Letzte Chance!"-E-Mails. Peinlich. Immer Exit-Bedingungen einbauen: "Wenn gekauft → aus Sequenz entfernen".

Fehler #3: Set and Forget

Automation einrichten und vergessen. Problem: Veraltete Inhalte, kaputte Links, nicht mehr verfügbare Produkte. Regelmäßig prüfen!

Fehler #4: Zu komplex starten

20 Verzweigungen vor der ersten E-Mail. Overkill. Starte simpel: Linear, wenige Bedingungen. Komplexität später hinzufügen, wenn du Daten hast.

Fehler #5: Nicht testen

Automation aktivieren ohne Test. Dann: Kaputte Links, falsche Personalisierung, falsche Reihenfolge. IMMER mit eigener E-Mail testen, bevor du live gehst.

Das richtige Tool für Marketing Automation

Nicht jedes Newsletter Tool kann Automation. Und nicht jedes Automation-Tool ist gleich gut. Worauf achten?

Must-Haves für Automation

  • Visueller Builder: Drag & Drop statt Code
  • Trigger-Vielfalt: Verschiedene Auslöser (Formular, Klick, Tag, Kauf...)
  • Bedingungen: If/Else-Verzweigungen
  • Tag-System: Für flexible Segmentierung
  • Wartezeiten: Flexibel einstellbar
  • Reporting: Wo steigen Leute aus? Was konvertiert?
  • Zustellbarkeit: Automation bringt nichts, wenn E-Mails im Spam landen – mehr zur Zustellrate verbessern

Warum KlickTipp so gut bewertet ist

Was erfolgreiche Unternehmer sagen

„KlickTipp ist die beste Lösung im Online-Marketing."

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„6x Focus-Wachstums-Champion – KlickTipp ist unser Marketing-Backbone."

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Für Marketing Automation im DACH-Raum gibt es einen klaren Favoriten:

🔐 Deutsche Server, DSGVO-konform – Keine Abmahngefahr, keine Rechtsunsicherheit
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So startest du heute mit Marketing Automation

Genug Theorie. Hier ist dein Action-Plan:

1

Tool wählen & einrichten

Wähle ein Tool mit Automation-Funktion und deutschen Servern. Account erstellen, mit deiner Domain verbinden. KlickTipp bietet einen visuellen Automation-Builder, der den Einstieg erleichtert. Achte darauf, dass <a href='/email-marketing/glossar/#double-opt-in'>Double-Opt-In</a> automatisch eingerichtet ist (DSGVO-Pflicht).

2

Willkommens-Sequenz schreiben

5 E-Mails nach dem Schema oben. Muss nicht perfekt sein – besser erledigt als perfekt.

3

Automation bauen

Trigger: Anmeldung. Dann: E-Mail 1 → 3 Tage warten → E-Mail 2 → usw. Linear, simpel.

4

Testen

Mit deiner eigenen E-Mail-Adresse durchlaufen. Stimmt alles? Links okay? Timing okay?

5

Aktivieren & beobachten

Live schalten. Nach einer Woche: Erste Zahlen anschauen. Öffnungsraten? Klicks? Anpassungen machen.

Der nächste Schritt

Du brauchst erstmal eine Liste, um Automation zu nutzen. Falls du noch keine hast: Hier lernst du, wie du deine E-Mail-Liste aufbaust.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen E-Mail Marketing und Marketing Automation?

E-Mail Marketing ist das Versenden von Newslettern – meist manuell. Marketing Automation geht weiter: E-Mails werden automatisch basierend auf dem Verhalten des Empfängers versendet (z.B. nach Anmeldung, Klick, Kauf). Du definierst einmal die Regeln, die Software führt sie aus.

Ist Marketing Automation nur für große Unternehmen?

Nein – gerade Selbstständige und kleine Unternehmen profitieren enorm, weil sie Zeit sparen. Ein Solo-Unternehmer mit guter Automation kann wirken wie ein Unternehmen mit 5 Mitarbeitern. Moderne Tools wie KlickTipp machen Automation bezahlbar und einfach.

Was kostet Marketing Automation?

Das hängt stark vom Tool, deinem Funktionsbedarf und deiner Kontaktzahl ab. Wichtig ist vor allem, dass das Tool Tags/Segmente, saubere Automationen und Auswertungen zuverlässig kann. KlickTipp startet laut Preisseite (Stand: Januar 2026) ab 30€/Monat.

Wie lange dauert es, Marketing Automation einzurichten?

Eine einfache Willkommens-Sequenz: 1-2 Stunden. Ein kompletter Verkaufs-Funnel mit Verzweigungen: 1-2 Tage. Aber: Du musst nicht alles auf einmal machen. Starte mit einer Willkommens-Sequenz und baue schrittweise aus.

Brauche ich technische Kenntnisse für Marketing Automation?

Nein. Moderne Tools haben visuelle Builder – du ziehst Elemente per Drag & Drop zusammen. Wenn du E-Mails schreiben und logisch denken kannst, kannst du Automation. Programmierkenntnisse sind nicht nötig.

Verliere ich durch Automation den persönlichen Kontakt?

Im Gegenteil: Gute Automation ermöglicht MEHR persönlichen Kontakt. Weil jeder Empfänger genau die Inhalte bekommt, die für ihn relevant sind – basierend auf seinem Verhalten. Das fühlt sich persönlicher an als ein generischer Newsletter an alle.

Welche Automation sollte ich zuerst einrichten?

Die Willkommens-Sequenz. Sie hat den größten Impact, weil neue Abonnenten am engagiertesten sind. 5 E-Mails über 10-14 Tage, die Vertrauen aufbauen und zum ersten Kauf führen. Danach: Lead-Magnet-Delivery, dann Verkaufs-Sequenzen.

Funktioniert Marketing Automation auch B2B?

Absolut – sogar besonders gut. B2B-Kaufentscheidungen dauern länger, Automation hält den Kontakt warm. Lead Nurturing über Wochen/Monate ist per Automation möglich, manuell wäre das nicht zu schaffen.

Simon Haenel

Simon Haenel

Informatiker & KI-Enthusiast

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